Woche für Woche
In dieser Woche haben wir Haushaltsberatungen im Landtag. Für mich als stellvertretenden Präsidenten bedeutet dies Sitzungsleitungen bis spät in den Abend. Ich habe mal bei einer Rede – damals habe ich die Grundschulen als Herzkammer unserer Demokratie bezeichnet – gesagt: „Politische Ämter hat man immer auf Zeit. Vieles im Leben ist man auf Zeit. Aber Sohn einer Grundschullehrerin, das ist man ein Leben lang.“
Das prägt einen. Unsere Grundschulen sind wunderbare Orte. Erfahrungen in der Grundschule können einem Rückenwind für ein ganzes Leben geben. Unsere Grundschulen stehen vor großen Herausforderungen. Längst ist bekannt, was unsere Grundschulen brauchen, um diese Herausforderungen bestehen zu können. Nur eine Forderung: Endlich ein verbindliches und gebührenfreies letztes Kita-Jahr. Oder mehr Mittel für Sprach- und Leseförderung. Oder eine bessere Ausstattung für den Ganztag.
Es ist ja nicht so dankbar, als Abgeordneter und Kreisvorsitzender einer Volkspartei am 1. November eine Freitagspost zu schrieben. Manchmal habe ich den Eindruck, als kulminiere gerade rund um diesen Monatswechsel die Frage, wie groß die Gemeinsamkeiten noch sind. Also, darum vorweg: Ich hoffe, dass diejenigen – ich gehöre dazu – die die Reformation feiern können und froh darüber sind, dass wir eine evangelische Kirche haben, gestern einen schönen Reformationstag hatten. Und ich hoffe, dass alle, die diesen wunderbaren Verkleidungs- und Gruselspaß rund um Halloween mögen, gestern eine tolle Nacht hatten. Und ich wünsche allen, die Allerheiligen gedenken und heute und morgen die ersten Stunden des Trauermonats November nutzen um nach den Gräbern ihrer Lieben zu schauen, einen guten Feiertag.
Was ist von dem 15-jährigen Juso Daniel übriggeblieben? Mit dieser Frage haben die Schüler*innen der Carl-Theodor-Schule ihre Talkrunde mit mir eröffnet. Eine brutale Frage. 34 Jahre liegen zwischen dem 15-jährigen Schüler der CTS und dem 49-jährigen Berufspolitiker, der an diesem Mittwoch in denselben Räumen sitzt. 34 Jahre wie ein Tag. Und innerlich könnte ich wie bei „We didn’t start the fire“ von Billy Joel eine Aufzählung beginnen: Love Parade, Euro, AOL, Harry Potter, Millenium-Bug, World Trade Center, Afghanistan, Bundeskanzlerin, Sommermärchen, Euro-Krise, 7:1 gegen Brasilien, TikTok, Taylor Swift, Pandemie, Ampel …
Bevor ich jetzt gleich in die Schaltkonferenz des Landespräsidiums und danach mit Robin Pitsch zum Unterschriften sammeln an den Schlossplatz gehe, will ich Ihnen und Euch noch meine Freitagspost schreiben. Die letzten Stunden waren sehr stark durchgetaktet: Gestern Abend Rede beim Bund der Baumeister in Stuttgart, heute erst um 6 Uhr Unterschriften sammeln am Bahnhof Oftersheim mit Anja Wilhelmi-Rapp und Florian Reck, dann ab 7:30 Uhr am Bahnhof Schwetzingen mit Patricia Hempel und Neza Yildirim. Im Anschluss zum Vor-Ort-Termin bei Heidelberger Druck mit unserem Fraktionsvorsitzenden Andreas Stoch und meiner Kreisvorstandskollegin Xenia Rösch. Und dann wollte ich noch unbedingt beim Betriebsausflug der Abgeordnetenbüroteams aus Eberbach, Hockenheim, Schriesheim und Wiesloch vorbeischauen.
Diese Woche wäre ich eigentlich zu einem Solidaritätsbesuch in Israel gewesen – die Sicherheitslage hat diese Reise nicht möglich gemacht. Ich hätte Ihnen und Euch natürlich hier in der Freitagspost von meinen Eindrücken berichtet. Mit dem Terror-Angriff der Hamas wurde Israel in einen Krieg gezwungen, den es nicht gesucht hat. Der Terror und der daraus resultierende Krieg schaffen so viel unerträgliches Leid – in Israel, in Palästina, im Libanon. Wer ein Mensch ist, leidet mit allen Opfern.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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