Wir trauern um Patrik Schneider

Völlig unerwartet wurde unser Freund, Genosse und Vorsitzender aus dem Leben gerissen. 

In so einem Moment fällt es unendlich schwer, an jene Gerechtigkeit zu glauben, die Patrik immer wieder antrieb, sei es auf politischer oder auf theologischer Ebene. Wir denken an all die Pläne, die er geschmiedet hat, all die Dinge, die er verwirklichen wollte: Gemeinsam mit Familie und Freunden seinen sechzigsten Geburtstag feiern, das Volvo-Werk in Göteborg besuchen, zusammen mit seinen Genossinnen und Genossen in Achern dazu beizutragen, dass der neue Masterplan für die Stadt eine soziale und zukunftsweisende Handschrift trägt – das waren nur einige der Dinge, die Patrik noch vorhatte. Die Lücke, die er hinterlässt, ist riesig.

Wir, die wir in Achern seine politischen Wegbegleiterinnen und -begleiter sein durften, lernten ihn als einen Mann kennen, der vieles sein konnte: Ein anpackender Lokalpolitiker, der auf die Menschen zugehen konnte wie kein zweiter und aus jedem Gespräch einen Gedanken mitnahm, der ihn antrieb. Eine unbequeme, aber immer konstruktive Stimme im Gemeinderat, die er gemeinsam mit Markus Singrün einsetzte, um immer wieder daran zu erinnern, dass Politik sich zuerst und am meisten für jene einsetzen muss, deren Stimme kein Gehör findet. Und nicht zuletzt ein einfühlsamer und humorvoller Freund, dessen diplomatisches Geschick und beeindruckende Empathie auch im größten Dickicht noch Wege fand. 

Dass es der SPD Achern gelungen ist, sich in einem Moment der größten Orientierungslosigkeit und des erbittertesten Konfliktes wieder zu sammeln, sich neu aufzustellen und sich kraftvoll und vehement wieder in die Lokalpolitik einzubringen, war vor allem Patrik und seiner unermüdlichen Vision von einer Partei geschuldet, die sich auch und vor allem auf lokaler Ebene für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen muss. Er gab den Anstoß zu Veranstaltungsreihen wie „70 Jahre Frieden am Rhein“ oder „Zukunft unserer Arbeit“, in denen wir gemeinsam mit ihm in Vergangenheit und Zukunft blickten und dazu aufriefen, uns für Werte einzusetzen, die in einer von Furcht und Wettbewerb getriebenen Welt allzu leicht unter die Räder geraten: Mitgefühl und Hoffnung auf Veränderung. Als wortmächtiger Theologe und passionierter Schriftsteller ist es ihm stets gelungen, diese Visionen in Wort und Schrift so überzeugend, gleichzeitig aber so augenzwinkernd und humorvoll zu formulieren, dass er niemals an den Menschen vorbeisprach, sondern sie immer dort abholte, wo sie sich gerade befanden. Bis zuletzt. 
Seine Gedanken zum Jahreswechsel, die er für Familie, Freunde und Bekannte formulierte, sind ein wunderbares Beispiel für diesen Stil: „In diesem Sinne wünsche ich ein gutes neues Jahr, das vom Nichts umhüllt, dennoch erfüllt. Und vielleicht etwas von der Ahnung einer Selbstmitteilung des großen Geheimnisses, das wir gemeinhin Gott nennen, offenbart.“

Fassungslos und traurig machen diese Zeilen angesichts des so nahe bevorstehenden Abschiedes von Patrik, den er selbst nicht kommen sehen konnte. Tröstlich sind sie angesichts der Tatsache, dass er immer eine Erfüllung in seinem Leben fand, selbst wenn es zu gewissen Zeiten vom Nichts umhüllt war – denn am Ende war da immer irgendwo sein Gott, der ihn auffing. Im Gedanken daran, dass dieser Gott, der für Patrik stets ein Gott der Liebe und der Hoffnung war, ihn auch jetzt aufgefangen und umfangen hat, nehmen wir Abschied von einem Mann, den wir stolz und dankbar Freund und Genossen nennen.
 

SPD trauert um Ulrich Lang

Die SPD Baden-Württemberg und die SPD-Landtagsfraktion trauern um Ulrich Lang. Der ehemalige Landes- und Fraktionsvorsitzende ist heute im Alter von 84 Jahren in Michelbach bei Schwäbisch Hall verstorben.

Die Waldhof-Familie nimmt Abschied von Walter Spagerer

Neben der großen Freude über den Sieg und der damit verbundenen Tabellenführung gab es heute auch bewegende Momente im Carl Benz Stadion. Die ‪‎Waldhof‬-Familie nahm Abschied von ihrem Walter.

Er wird unvergessen bleiben...

Trauer um Walter Spagerer

Ich trauere um einen guten Freund, einen wichtigen Mentor und um ein großes Vorbild.

Walter Spagerer ist heute leider verstorben. Mit ihm verliert Mannheim einen seiner großen Söhne.

Meine Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen und den zahlreichen Freunden. Mach`s gut Walter...

Die SPD Achern trauert um Helmut Schmidt
HELMUT SCHMIDT (1918-2015)

Wir alle verneigen uns vor der historischen Lebensleistung des großen sozialdemokratischen Staatsmannes, der unsere Partei und unser Land über Jahrzehnte geprägt hat.

Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge Abgründe und Höhepunkte der deutschen Geschichte. Er wurde geboren in der Endphase des deutschen Kaiserreiches, wuchs auf in der Weimarer Republik und erlebte und überlebte als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.

Nach dem Krieg begann er in der SPD seine so beeindruckende politische Laufbahn, um das demokratische Deutschland mit aufzubauen. In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten. Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.

Helmut Schmidt überzeugte über Parteigrenzen hinweg mit staatsmännischem Charisma, scharfen Intellekt und beindruckender Disziplin. Seine Haltung und seine unbeirrbare Gradlinigkeit in Krisen und bei der Umsetzung von politischen Zielen, machten ihn zu einem der ganz großen Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie keinem anderen Staatsmann in der Geschichte der Bundesrepublik haben die Menschen in Deutschland Helmut Schmidt vertraut.

Auch nach seiner Kanzlerschaft verkörperte Helmut Schmidt als elder statesman die internationale Tradition der Sozialdemokratie. Als kosmopolitischer Hanseat dachte und handelte er weit über die Grenzen Deutschlands, ja Europas, hinaus in weltpolitischen Zusammenhängen. Fest verwurzelt in seiner Hamburger Heimat, vermochte er wie nur wenige andere, Politik in globalen Zusammenhängen zu verstehen und zu konzipieren.

Die SPD hat einen ihrer ganz Großen verloren. Wir werden seine Urteilskraft, seine Weitsicht und seinen Rat vermissen.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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18.01.2022 19:55 HAPPY BIRTHDAY! – BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ WIRD 50
Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten. Die Reform vom 18. Januar 1972 stärkte die Rechte der

18.01.2022 19:20 § 219A WIRD GESTRICHEN – „DAS WAR HÖCHSTE ZEIT“
Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt „ein Relikt aus der Kaiserzeit“: den Paragrafen 219a. Bislang müssen Frauenärztinnen und -ärzte Strafverfolgung fürchten, wenn sie auf ihren Internetseiten darüber informieren, dass sie

18.01.2022 18:46 ARBEITS- UND SOZIALMINISTER IM INTERVIEW – VIEL AUFBRUCH MÖGLICH
Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei „viel mehr an Aufbruch“ als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil – und auch, was das konkret für die Menschen heißt. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Samstag) skizzierte Heil, was er

17.01.2022 17:12 Paragraph 219a bald Geschichte
Justizminister Buschmann hat einen Referentenentwurf zur Streichung von Paragraph 219a vorgelegt. Damit schafft die Ampelkoalition dringend benötigte Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte. Sie müssen über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Das ist keine Werbung, sondern Aufklärung. Damit Frauen und Paare selbstbestimmt entscheiden können. „Mit der Streichung des Paragraphen 219a schafft die Ampelkoalition ein Relikt aus der Kaiserzeit

17.01.2022 17:10 BUNDESBEAUFTRAGTE REEM ALABALI-RADOVAN – „WIR GEHEN ES AN!“
Die Koalition treibt auch eine moderne Gesellschaftspolitik an. Die Integrationsbeauftragte Reem Alabali-Radovan beschreibt die Grundsätze: Fortschritt, Respekt und Zusammenhalt – und wird konkret. Reem Alabali-Radovan ist Staatsministerin im Kanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Sie arbeitet dafür, dass „unsere Vielfalt zu einer starken Einheit wächst“. Eine moderne Gesellschaft in einem modernen

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