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Die Freitagspost: Eine inklusive Gesellschaft muss Obdachlosigkeit überwinden

Am Sonntagnachmittag fand der Festakt anlässlich des 150. Geburtstag der Stadtkapelle statt. Jetzt ist ja bekannt, dass ich generell gerne Gast bei den Konzerten unserer Musik- und Gesangsvereine in der Region bin. Und nach fast zehn Jahren als Landtagsabgeordneter und engen Beziehungen mit den Vereinen sind auch oft meine Lieblingsstücke aus dem Repertoire kein Geheimnis mehr.

Musik ist der Soundtrack unseres Lebens – nichts geht so direkt ins Herz wie ein Lied. Ganz besonders trifft dies natürlich auf die Stadtkapelle zu. Denn es ist ja sozusagen ihr Vereinszweck, den Soundtrack zum Leben in Schwetzingen beizusteuern. Egal wann in den letzten Jahren gefeiert oder getrauert, getanzt oder gehofft wurde, die Stadtkapelle hat dazu gespielt. Und da wird aus unseren ganz persönlichen Playlisten der Soundtrack einer Stadt.

Die Freitagspost: Die jetzigen hochpolitischen Zeiten sind ein Gewinn für unsere Demokratie

Gestern recht spät – wir hatten lange Bildungsausschuss im Landtag und danach war die SPD-Nominierungskonferenz für den Landtagswahlkreis Weinheim – war ich noch schnell einkaufen im Supermarkt um die Ecke. 

Und wie ich da so am Kassenband stehe, fällt von dem Kunden vor mir dieser eine Satz, der oft Zurück-im-Job verheißt: „Sie sind doch der Herr Born!“ „Ja, eine etwas müde Version von ihm, aber das bin ich.“ „Sie sind ein guter Mann, aber das wird nix mit der SPD diesmal.“ 

Also gut, Müdigkeit wegpacken und nachfragen: „Warum sind Sie denn nicht zufrieden mit uns?“ Und dann haben wir uns kurz unterhalten über Hauspreise, die Schuldenbremse und marode Brücken. Ob uns der Wähler noch einmal eine Chance gibt? Ich habe mich ordentlich ins Zeug gelegt – so wie dies alle SPD-Mitglieder derzeit machen – aber ein verbindliches „Dann wähl ich doch die SPD.“ habe ich nicht gehört. Nur immerhin ein: „Ich muss noch mal in Ruhe überlegen und schreib ihnen.“

Die Freitagspost: Ein Power-Porridge für Weltverbesserer*innen ist in diesen Zeiten genau das Richtige

Heute geht es noch nach Esslingen, wo ich eine Rede zu Demokratie und Inklusion halte. Und am Wochenende ist dann mein Platz da, wo ich ihn in Wahlkampfzeiten am liebsten habe: Am Samstag bei meiner Tour über die Infostände und am Sonntag bei einer Demonstration in Backnang.

Aber die letzten vier Tage waren schon pickpackevoll: 12 Besuche von Einrichtungen und Unternehmen, drei Diskussionsveranstaltungen mit Schüler*innen, eine Podiumsdiskussion mit Unternehmer*innen und drei Abendveranstaltungen. Da hat es sich gut getroffen, dass ich diesen Mittwoch – wie schon traditionell einmal im Jahr – aus meiner Küche in die Küche des Privatgymnasiums zugeschaltet war, um mit den Schüler*innen mein Power-Porridge für Weltverbesserer*innen zu kochen. Denn ein Power-Porridge braucht man in solchen Zeiten.

Die Freitagspost: Unsere Demokratie ist das Beste, was wir haben, wir lassen sie niemals im Stich.

54 Prozent!

Aber ich will anders beginnen: Vor etwa 22 Monaten haben wir in einer Mahnwache dran erinnert, dass im März 1933 das sogenannte Ermächtigungsgesetz vom Reichstag beschlossen wurde, mit dem die grausame Diktatur der Nazis endgültig besiegelt wurde. Die NSDAP war eine demokratisch gewählte Partei und hatte keine Mehrheit im Parlament. Das Zentrum und die damaligen freiheitlichen Parteien halfen ihnen mit ihren Stimmen an die Macht.

Besonders beeindruckend an unserer Mahnwache war sicherlich, als wir alle gemeinsam mit Martina Netzer „Bella Ciao“ sangen. Und ich weiß noch, dass ich spontan zum Abschluss meiner Rede sagte: „Die Demokratie ist das Beste, was wir haben, wir lassen sie niemals im Stich.“

Die Freitagspost: Unsere Herzen sind gebrochen

Unsere Herzen sind gebrochen. Die schreckliche Tat in Aschaffenburg erschüttert jeden. Und natürlich ist es das wichtigste Thema in dieser Woche. Dass ein Kind ermordet wurde, eine Kita-Gruppe mit einem Messer angegriffen wurde, ist so unbeschreiblich grausam. Und noch ein weiterer Toter und Verletzte, die nur helfen wollten. Ja, die Kinder schützen wollten. Das macht wütend, sprachlos, traurig. Als Mitmenschen sind wir in Trauer vereint – und als Demokratinnen und Demokraten können wir nicht nur in der Trauer verharren, sondern müssen uns informieren und darüber sprechen, was falsch gemacht wurde, um uns alle vor so einer Tat zu schützen. Da sind viele offene Fragen, die geklärt werden müssen. Nicht nur von der Politik, sondern auch von den Behörden in Bayern.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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