Pressemitteilungen
Die Entscheidung des Gemeinderates für das geplante City Kart Rennen im Juni blieb nicht ohne Widerspruch in der Bevölkerung. Mehrfach wurden Mitglieder des SPD Vorstandes und des Stadtrates daraufhin von Bürgerinnen und Bürger angesprochen – auch mit der Bitte, dieses Rennen nicht in der Innenstadt, sondern im Industriegebiet stattfinden zu lassen. Am Mittwoch traf sich deshalb der SPD-Vorstand zu einem Gespräch mit einem Vertreter von „Achern-aktiv“, um sich aus erster Hand zu informieren und den Dialog zu suchen. Nach Abwägung von Sachargumenten und unter dem Anspruch konstruktiv zu Lösungen in und für die Stadt beizutragen, fordert die SPD Achern: Die Verwaltung der Stadt Achern sollte nach derart vielen Protesten, Leserbriefen und Anrufen aus der Bevölkerung über eine Evaluation des Stimmungsbildes der Bevölkerung nachdenken. Die SPD Achern regt deshalb an, interaktiv auf der Plattform „E-Buerger“der Stadt Achern nach dem Bürgerwillen zu fragen bzw. über Facebook auf „Stadt Achern“ eine entsprechende Abstimmung zu starten. Auch eine Befragung über Zeitungen wäre denkbar. Sinnvoll wäre, wie das Gespräch ergab, eine sachgemäße Darstellung des Hintergrundmaterials. Diese Form der Bürgerbeteiligung, der Vorsitzende Patrik Schneider nennt das „Demokratie 2.0“, entspräche dem der modernen Bürgerdemokratie. so Schneider. „Wir wollen zwischen Bürger und Veranstalter vermitteln,“ so umschreibt Kevin Knöpfel die Intention des Vorstandes.
Bei deutlich erkennbarem Gegenwind bei der Bürgerbefragung sollte vom Gemeinderat und der Stadt eine Empfehlung an „achern-aktiv“ ausgesprochen werden, entweder das Rennen in das Industriegebiet Heid zu verlagern oder es ganz abzusagen. Falls die ökologischen und sozialen Gründe (z.B. Motorisierung, Sonnatgsarbeit etc.) nicht genug wiegen, dann sollte nach Mehrheitsmeinung des Vorstandes und der bislang erkennbaren Bürgermeinung zumindest die Innenstadt nicht durch solch ein Rennen drei Tage blockiert werden. Die Alternative wäre, wie in anderen Stadtzentren bei solchen Events Usus, die Rennstrecke in das benachbarte Industriegebiete zu verlagern. wurde als wichtige und vielmals von Bürgern geforderte Option achern-akiv zur Prüfung an empfohlen.
Ungeklärt scheint in den Planungen insbesondere die medizinische und pflegerische Versorgung in dem betroffenen innerstädtisch ausgewiesenen Renngebiet. Auf diesen Aspekt wies vor allem der 2. Vorsitzende Jürgen Scholles hin. Denn ambulante Pflege- und Rettungsdienste, Soziale Dienste, ehrenamtliche Betreuer oder medizinische Fachkräfte können, so lehre die Erfahrung aus anderen Events manchmal nur schwer noch den schnellen Zugang zu den Patienten offen gehalten werden. Es muss klare Regelungen geben, dass bsp. Dienste wie „Essen auf Rädern“ uneingeschränkt und störungsfrei ihre Kunden über das Wochenende bedienen und versorgen können. Dies scheint um so dringlicher als hier von Brücken die Rede ist und entsprechende Absperrungen vorgesehen sind.
Es wurden weiter Bedenken geäußert, ob der gute Ruf, den „Achern-aktiv“ für das Image der Stadt Achern als Einkaufs- u. Lebensort leistete, durch diese Veranstaltung nicht angekratzt werde. Diese Qualität, beispielsweise durch den über die Stadt bekannten und geschätzten Bauernmarkt, zu erhalten wäre aus Sicht der SPD und der Bürger wünschenswert. Das bedeutet, dass z.B. auch entsprechende Kinderbegleitung organisiert werde.
Stuttgart. Mit der neuen Struktur der Zusammenarbeit von Universitätsklinikum Mannheim und Medizinischer Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat sich der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Donnerstag, 19. März 2015, befasst. Das Gremium habe sich in der Sitzung nach den neuen Leitungsstrukturen für die Mannheimer Universitätsmedizin (UMM) erkundigt und gefragt, welche Erwartungen an das neue Modell für die Kooperation zwischen Klinikum und Universität Heidelberg gesetzt werden. Dies teilte die Vorsitzende des Gremiums, die SPD-Abgeordnete Helen Heberer, am Freitag, 20. März 2015, mit.
Seit 50 Jahren arbeiten die medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim hervorragend zusammen. Bestätigt wurde die erfolgreiche Arbeit der Universitätsmedizin Mannheim 2014 durch den Wissenschaftsrat, der sie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung überaus positiv bewertete, diese herausragenden Leistungen wurden der UMM auch vom Ausschuss bescheinigt. Darüber hinaus empfahl der Wissenschaftsrat zur Sicherstellung einer weiteren positiven Entwicklung der Mannheimer Universitätsmedizin, die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Partner weiterzuentwickeln, um weiter zukunftsfähig zu sein.
Diese Empfehlung sei die Grundlage für Verhandlungen zwischen der Stadt Mannheim, dem Wissenschaftsministerium und der Universität Heidelberg gewesen, teilte Heberer mit. In dem Prozess hätten sich alle Beteiligten auf eine neue gemeinsame Leitungsstruktur für die Mannheimer Universitätsmedizin geeinigt, die das bewährte Zusammenspiel von innovativer Forschung, anspruchsvoller Lehre und hochwertiger Krankenversorgung weiter entwickelt und die bislang auf positive Resonanz stößt. Ziel des neuen Modells sei es, durch verbesserte Strukturen eine gemeinsame Planung und Entwicklung von Uniklinikum und Fakultät zu gewährleisten und eine dauerhaft innovative, hochwertige und wirtschaftliche Krankenversorgung sicherzustellen. So seien als wichtige Eckpfeiler verbindende Gremien gebildet worden, die auf allen Ebenen eine gemeinsame Planung und Entwicklung beider Bereiche gewährleisten sollten. Eine Struktur- und Finanzkommission befasse sich beratend mit den mittel- und langfristigen Planungen der beiden Kooperationspartner und biete bei sich abzeichnenden Fehlentwicklungen die Möglichkeit zur Schlichtung und Frühwarnung. Ein gemeinsamer Verwaltungsrat berate alle Angelegenheiten und treffe für beide Partner verbindliche Entscheidungen an den Schnittstellen, erklärte Heberer. Zusätzlich zu berufende Vertreter der Wissenschaft sowie eine Neuaufstellung in der Geschäftsführung sollen hier den Anforderungen des Wissenschaftsrates Rechnung tragen. Der Ausschuss begrüßte ausdrücklich diese Entwicklungen.
Der Ausschussvorsitzenden zufolge hat das Wissenschaftsministerium in der Sitzung betont, dass durch die neuen Strukturen die Grundlage für eine bestmögliche Weiterentwicklung der Universitätsmedizin geschaffen wurde. Heberer selbst sieht darin die große Chance, dass auch die zukunftsträchtigen Bereiche der Medizintechnologie und der Medizintechnik, auf denen in Mannheim ein großer Schwerpunkt liegt, gestärkt und weiter ausgebaut werden können.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
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Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
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