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Presseerklärung der SPD Achern zum geplanten City Kart Rennwochenende im Juni

Veröffentlicht am 20.03.2015 in Pressemitteilungen

City Kart Rennen in Freudenstadt

Die Entscheidung des Gemeinderates für das geplante City Kart Rennen im Juni blieb nicht ohne Widerspruch in der Bevölkerung. Mehrfach wurden Mitglieder des SPD Vorstandes und des Stadtrates daraufhin von Bürgerinnen und Bürger angesprochen – auch mit der Bitte, dieses Rennen nicht in der Innenstadt, sondern im Industriegebiet stattfinden zu lassen. Am Mittwoch traf sich deshalb der SPD-Vorstand zu einem Gespräch mit einem Vertreter von  „Achern-aktiv“, um sich aus erster Hand zu informieren und den Dialog zu suchen. Nach Abwägung von Sachargumenten und unter dem Anspruch konstruktiv zu Lösungen in und für die Stadt beizutragen, fordert die SPD Achern: Die Verwaltung der Stadt Achern sollte nach derart vielen Protesten, Leserbriefen und Anrufen aus der Bevölkerung über eine Evaluation des Stimmungsbildes der Bevölkerung nachdenken. Die SPD Achern regt deshalb an, interaktiv auf der Plattform „E-Buerger“der Stadt Achern nach dem Bürgerwillen zu fragen bzw. über Facebook auf „Stadt Achern“ eine entsprechende Abstimmung zu starten. Auch eine Befragung über Zeitungen wäre denkbar. Sinnvoll wäre, wie das Gespräch ergab, eine sachgemäße Darstellung des Hintergrundmaterials. Diese Form der Bürgerbeteiligung, der Vorsitzende Patrik Schneider nennt das „Demokratie 2.0“, entspräche dem der modernen Bürgerdemokratie. so Schneider. „Wir wollen zwischen Bürger und Veranstalter vermitteln,“ so umschreibt Kevin Knöpfel die Intention des Vorstandes.

Bei deutlich erkennbarem Gegenwind bei der Bürgerbefragung sollte vom Gemeinderat und der Stadt eine Empfehlung an „achern-aktiv“ ausgesprochen werden, entweder das Rennen in das Industriegebiet Heid zu verlagern oder es ganz abzusagen. Falls die ökologischen und sozialen Gründe (z.B. Motorisierung, Sonnatgsarbeit etc.) nicht genug wiegen, dann sollte nach Mehrheitsmeinung des Vorstandes  und der bislang erkennbaren Bürgermeinung zumindest die Innenstadt nicht durch solch ein Rennen drei Tage blockiert werden. Die Alternative wäre, wie in anderen Stadtzentren bei solchen Events Usus, die Rennstrecke in das benachbarte Industriegebiete zu verlagern. wurde als wichtige und vielmals von Bürgern geforderte Option achern-akiv zur Prüfung an empfohlen.

Ungeklärt scheint in den Planungen insbesondere die medizinische und pflegerische Versorgung in dem betroffenen innerstädtisch ausgewiesenen Renngebiet. Auf diesen Aspekt wies vor allem der 2. Vorsitzende Jürgen Scholles hin. Denn ambulante Pflege- und Rettungsdienste, Soziale Dienste, ehrenamtliche Betreuer oder medizinische Fachkräfte können, so lehre die Erfahrung aus anderen Events manchmal nur schwer noch den schnellen Zugang zu den Patienten offen gehalten werden. Es muss klare Regelungen geben, dass bsp. Dienste wie „Essen auf Rädern“ uneingeschränkt und störungsfrei ihre Kunden über das Wochenende bedienen und versorgen können. Dies scheint um so dringlicher als hier von Brücken die Rede ist und entsprechende Absperrungen vorgesehen sind.

Es wurden weiter Bedenken geäußert, ob der gute Ruf, den „Achern-aktiv“ für das Image der Stadt Achern als Einkaufs- u. Lebensort leistete, durch diese Veranstaltung nicht angekratzt werde. Diese Qualität, beispielsweise durch den über die Stadt bekannten und geschätzten Bauernmarkt, zu erhalten wäre aus Sicht der SPD und der Bürger wünschenswert. Das bedeutet, dass z.B. auch entsprechende Kinderbegleitung organisiert werde.

 

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