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Wissenschaftsausschuss berät über neue Leitungsstrukturen für Mannheimer Unimedizin

Veröffentlicht am 19.03.2015 in Pressemitteilungen

Stuttgart. Mit der neuen Struktur der Zusammenarbeit von Universitätsklinikum Mannheim und Medizinischer Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat sich der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Donnerstag, 19. März 2015, befasst. Das Gremium habe sich in der Sitzung nach den neuen Leitungsstrukturen für die Mannheimer Universitätsmedizin (UMM) erkundigt und gefragt, welche Erwartungen an das neue Modell für die Kooperation zwischen Klinikum und Universität Heidelberg gesetzt werden. Dies teilte die Vorsitzende des Gremiums, die SPD-Abgeordnete Helen Heberer, am Freitag, 20. März 2015, mit.

 

Seit 50 Jahren arbeiten die medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim hervorragend zusammen. Bestätigt wurde die erfolgreiche Arbeit der Universitätsmedizin Mannheim 2014 durch den Wissenschaftsrat, der sie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung überaus positiv bewertete, diese herausragenden Leistungen wurden der UMM auch vom Ausschuss bescheinigt. Darüber hinaus empfahl der Wissenschaftsrat zur Sicherstellung einer weiteren positiven Entwicklung der Mannheimer Universitätsmedizin, die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Partner weiterzuentwickeln, um weiter zukunftsfähig zu sein.

 

Diese Empfehlung sei die Grundlage für Verhandlungen zwischen der Stadt Mannheim, dem Wissenschaftsministerium und der Universität Heidelberg gewesen, teilte Heberer mit. In dem Prozess hätten sich alle Beteiligten auf eine neue gemeinsame Leitungsstruktur für die Mannheimer Universitätsmedizin geeinigt, die das bewährte Zusammenspiel von innovativer Forschung, anspruchsvoller Lehre und hochwertiger Krankenversorgung weiter entwickelt und die bislang auf positive Resonanz stößt. Ziel des neuen Modells sei es, durch verbesserte Strukturen eine gemeinsame Planung und Entwicklung von Uniklinikum und Fakultät zu gewährleisten und eine dauerhaft innovative, hochwertige und wirtschaftliche Krankenversorgung sicherzustellen. So seien als wichtige Eckpfeiler verbindende Gremien gebildet worden, die auf allen Ebenen eine gemeinsame Planung und Entwicklung beider Bereiche gewährleisten sollten. Eine Struktur- und Finanzkommission befasse sich beratend mit den mittel- und langfristigen Planungen der beiden Kooperationspartner und biete bei sich abzeichnenden Fehlentwicklungen die Möglichkeit zur Schlichtung und Frühwarnung. Ein gemeinsamer Verwaltungsrat berate alle Angelegenheiten und treffe für beide Partner verbindliche Entscheidungen an den Schnittstellen, erklärte Heberer. Zusätzlich zu berufende Vertreter der Wissenschaft sowie eine Neuaufstellung in der Geschäftsführung sollen hier den Anforderungen des Wissenschaftsrates Rechnung tragen. Der Ausschuss begrüßte ausdrücklich diese Entwicklungen.

 

Der Ausschussvorsitzenden zufolge hat das Wissenschaftsministerium in der Sitzung betont, dass durch die neuen Strukturen die Grundlage für eine bestmögliche Weiterentwicklung der Universitätsmedizin geschaffen wurde. Heberer selbst sieht darin die große Chance, dass auch die zukunftsträchtigen Bereiche der Medizintechnologie und der Medizintechnik, auf denen in Mannheim ein großer Schwerpunkt liegt, gestärkt und weiter ausgebaut werden können.

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

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