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Hugenwaldtunnel ist für den Verkehr wieder frei

 

Zweieinhalb Jahre hat die Sanierung gedauert, nun ist der Hugenwaldtunnel wieder frei. Die Bewohner Waldkirchs atmen auf. Sie hatten unter den Umleitungen zu leiden.

 

Hugenwaldtunnel ist für den Verkehr wieder frei (veröffentlicht am Mo, 02. Juni 2014 17:01 Uhr auf badische-zeitung.de)

Ganztagsschule erreicht Mitte der Gesellschaft

MdL Stefan Fulst-Blei: „181 Anträge für das kommende Schuljahr sowie die Einbindung zahlreicher Initiativen und Verbände belegen die hohe Attraktivität der neuen gesetzlichen Grundlage“ Nach Ansicht von SPD-Bildungssprecher Stefan Fulst-Blei ist die Ganztagsschule in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Noch im Jahr 2011 sei Baden-Württemberg unter Schwarz-Gelb bundesweit Schlusslicht beim Ausbau der Ganztagsschule gewesen. In den kommenden Jahren werde sich dies dank eines zukunftsweisenden Konzepts von Kultusminister Andreas Stoch ändern. „181 Anträge für das kommende Schuljahr sowie die Einbindung zahlreicher Initiativen und Verbände belegen die hohe Attraktivität der neuen gesetzlichen Grundlage“, erklärte Fulst-Blei. Es sei gelungen, den Ausbau der Ganztagsschule auf eine breite gesellschaftliche Basis zu stellen. Nach der Einigung mit den kommunalen Landesverbänden folgte die Vereinbarung mit dem Landessportbund und nun die heutige Rahmenvereinbarung mit rund 40 weiteren Vereinigungen und Verbänden. Das Gesetz zur Verankerung der Ganztagsschule für Grundschulen und Grundstufen an Förderschulen wird am kommenden Mittwoch (04.06.2014) in erster Lesung vom Landtag beraten. Bis zum Jahr 2023 sollen über 70 Prozent der Grundschulen ein Ganztagsschulangebot anbieten können.

"Is(s)t KiTa gut?"

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: . "Kinder sollen gesund aufwachsen. Eine gute und ausgewogene Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Land unterstützt die Einrichtungen und pädagogischen Fachkräfte bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe mit Beratung und Information", sagt Staatssekretärin Marion v. Wartenberg anlässlich der bundesweiten Studie "Is(s)t KiTa gut?" der Bertelsmann-Stiftung. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern gebe es laut der Studie in Baden-Württemberg derzeit noch den geringsten Anteil an Kindern, die in einer Kindertagesstätte verpflegt werden. Dennoch steige auch in Baden-Württemberg das Angebot an Ganztagseinrichtungen und Kitas mit verlängerten Öffnungszeiten. Mit der Landesinitiative BeKi – Bewusste Kinderernährung informiert das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) Eltern, Pädagogen, Schulen und Kindertagesseinrichtungen rund um eine gesunde und ausgewogene Kinderernährung. Ein weiterer Schwerpunkt der Landesinitiative ist die Fortbildung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften sowie hauswirtschaftlichem Personal in Kindertagesstätten. In allen Landkreisen stehen Ansprechpartner für die Angebote der Landesinitiative zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium stellt das MLR seit 2007 Trägern und Einrichtungen außerdem den Empfehlungsordner „Esspedition Kindergarten – Ernährungserziehung für die Praxis“, der derzeit aktualisiert wird, zur Verfügung. "Das Land, die kommunalen Landesverbände, der Kommunalverband für Jugend und Soziales, die Kirchen sowie die kirchlichen und die freien Trägerverbände tragen gemeinsam die Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Bildung, Betreuung und Erziehung. Wir werden uns deshalb mit dem Thema Ernährung in Kitas verstärkt auseinandersetzen" betonte die Staatssekretärin.

181 Anträge für neue Ganztagsgrundschule - Rahmenvereinbarung des Landes mit rund 40 Vereinigungen und Verbänden

Kultusminister Andreas Stoch: Unsere Schullandschaft steht vor einem historischen Durchbruch, wenn die neue Ganztagsgrundschule im Land endlich gesetzlich verankert wird. Der Ausbau der Ganztagsschulen erreicht in dieser Woche entscheidende Fortschritte, nachdem der Ministerrat nach Abschluss der Anhörung dem Gesetzentwurf des Kultusministeriums zur Verankerung der Ganztagsschule an Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen im Schulgesetz zugestimmt hat. Bereits jetzt ist erkennbar, dass die Ganztagsschule landesweit auf große Nachfrage stoßen wird. So sind 181 Anträge eingereicht worden, um mit der Grundschule nach der neuen Ganztagskonzeption bereits im kommenden Schuljahr 2014/2015 starten zu können. Die Anträge werden derzeit geprüft, die Finanzierung der dafür benötigten personellen Ressourcen ist gesichert. Zudem hat Kultusminister Andreas Stoch am heutigen Montag eine Rahmenvereinbarung mit rund 40 Vereinigungen und Verbänden vom Städtetag über den Handwerkstag, den Landesmusikrat bis zu den Kirchen für eine "Kooperationsoffensive Ganztagsschule" abgeschlossen. Es sei sehr erfreulich, dass das neue Ganztagsschulkonzept unter den Verbänden und Vereinigungen einen so großen Widerhall findet, erklärte Kultusminister Andreas Stoch. "Unsere Schullandschaft steht vor einem historischen Durchbruch, wenn die neue Ganztagsgrundschule im Land endlich gesetzlich verankert wird." Der Landtag wird den Gesetzentwurf am Mittwoch in erster Lesung beraten. Die Landesregierung investiert für den Ausbau der Ganztagsgrundschulen bis zu 1.920 Deputate bei den Grundschulen und bis zu 143 Deputate bei den Förderschulen - je nach Wahlverhalten der Schulträger. Der Maximalaufwand von rund 1.920 Deputaten würde etwa 147 Millionen zuzüglich 10,6 Millionen Euro für die Grundstufen der Förderschulen pro Jahr entsprechen. "Die grün-rote Landesregierung bringt jetzt gemeinsam mit den Kommunen und den außerschulischen Partnern die Ganztagsgrundschule, die von Kindern, Eltern und der Wirtschaft so dringend gewünscht wird, auf der Basis eines ausgereiften pädagogischen Konzepts voran. Wir wollen damit die Qualität der Grundschulen weiter verbessern und die individuelle Förderung für jedes Kind ausbauen", sagte Stoch. Größtmögliche Flexibilität Alle am Anhörungsverfahren beteiligten 44 Gremien, Verbände und Institutionen haben die schulgesetzliche Verankerung der Ganztagsschule begrüßt. Eine Änderung des Gesetzentwurfes war nicht notwendig. Auch die in der Konzeption verankerte größtmögliche Flexibilität, die Kultusminister Stoch besonders wichtig war, wurde in der Anhörung positiv beurteilt. Die Ganztagsschule kann an drei oder vier Tagen an sieben oder acht Stunden in verbindlicher Form für alle Schüler - wenn die gesamte Schule umstellt -, oder in Wahlform eingerichtet werden. Bei der Wahlform entscheiden sich die Schüler der jeweiligen Schule, ob sie am Ganztag teilnehmen oder nicht. Hinzu kommt, dass eine Grundschule in einem fließenden Übergang in Klasse 1 verbindlich beginnen und den Ganztag nach und nach für die Klassen 2 bis 4 einführen kann. Die Landeszuschüsse für kommunale Betreuungsangebote laufen anteilig weiter, bis die Halbtagsschule ausgelaufen ist. „Wir wollen den Schulen ausreichend Zeit geben, sich Schritt für Schritt als verbindliche Ganztagsschule für alle Schüler weiterzuentwickeln. Unser Konzept kann die jeweilige Situation vor Ort sowie die Belange von Schülern und Eltern weitgehend berücksichtigen“, betonte Stoch. In der Anhörung wurde die Möglichkeit, Verbände und Vereinigungen als außerschulische Partner einzubeziehen, gerade von Sport, Kultur und Gesellschaft begrüßt. Kultusminister Stoch hat dazu am heutigen Montag eine Rahmenvereinbarung für die "Kooperationsoffensive Ganztagsschule" mit rund 40 Vereinigungen und Verbänden abgeschlossen. "Das neue Bündnis zwischen Schule und Ehrenamt auf einer ausgereiften pädagogischen Basis macht die Ganztagsschule zu einem besonderen Lern- und Lebensort für unsere Kinder und Jugendlichen", erklärte Stoch. Die Rahmenvereinbarung ist Ergebnis der seit Dezember 2012 laufenden Gespräche der Landesregierung mit außerschulischen Partnern. Sie ergänzt die vor kurzem abgeschlossene Abmachung mit dem Landessportverband und bildet die Grundlage für eine Zusammenarbeit des Landes mit zahlreichen Institutionen, Verbänden und Vereinigungen. Damit soll eine rhythmisierte Schule erreicht werden, deren Ganztagsbetrieb mit einem zusätzlichen Angebot von Bildungs- und Betreuungsangeboten außerhalb des Unterrichts verzahnt ist. Die Schulen erhalten einen großen Gestaltungsspielraum, um mit Vereinen und Verbänden aus allen Lebensbereichen zusammenarbeiten zu können. Dies ermöglicht es ihnen, sich entsprechend den Belangen der Schülerinnen und Schüler sowie dem Schulprofil und der konkreten Situation vor Ort weiterzuentwickeln. Rahmenvereinbarung stärkt Ehrenamt Der große Gestaltungsspielraum basiert auf der Regelung, dass 50 Prozent der zusätzlichen Lehrerstunden in Form von Geldmitteln an die Schule übertragen werden können. Dadurch haben die Schulleiter die Möglichkeit, die Partner für Angebote im Ganztagsbetrieb zu bezahlen. Angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen vor Ort ist es notwendig, den Umfang der Angebote und die Höhe der Aufwandsentschädigung über vertragliche Einzelvereinbarungen zu regeln. Die Schulleitungen können für solche Koordinierungsleistungen in der Schule einen begrenzten Teil der Mittel im Umfang von einer Wochenstunde einsetzen oder auch Partner damit beauftragen. Die Vereine und Verbände streben mit dieser Vereinbarung auch an, das ehrenamtliche Engagement zu stärken sowie den Kindern und Jugendlichen "Optionen für Aktivitäten und Teilhabe auch außerhalb der Schule zu eröffnen". Sie könnten mit einem überzeugenden Angebot unter den Kindern und Jugendlichen für sich werben, sagte Stoch. Auch die Schulleitungen würden bei der Auswahl der außerschulischen Partner selbstverständlich darauf achten, den notwendigen Qualitätsstandard einzuhalten. Ihnen stünden zudem Erkenntnisse und Erfahrungen der Elternbeiräte und Kommunen zur Verfügung, die eine Auswahl kritisch begleiten könnten. "Jeder Schulleiter wird nur dann Kooperationen eingehen, wenn er überzeugt ist, dass seine Schüler davon profitieren können. Und jeder Verein wird nur dann auf die Ganztagsschule zugehen und die Freizeit seiner Mitglieder einbringen, wenn er ein gutes und zukunftsfähiges Angebot machen kann, das die Kinder und Jugendlichen begeistert", betonte Stoch. Die Rahmenvereinbarung steht weiteren Partnern für eine spätere Nachunterzeichnung offen. Teilweise sind zuvor noch entsprechende Gremienbeschlüsse notwendig.

Fachhochschulreifeprüfung an den beruflichen Schulen

Viel Erfolg für die heute beginnenden Prüfungen zur Fachhochschulreife....

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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