Allgemein
Staatssekretärin Marion v. Wartenberg hat sich heute (2. Juni 2014) auf der Fachtagung „Mathematik ist überall“ für eine Mathematikförderung stark gemacht, die Motivation und Neugier der Schülerinnen und Schüler von Anfang an weckt: „Unsere Botschaft muss heißen: Mathematik ist überall im Alltag. Mathe ist spannend. Mathe macht Spaß!“, rief sie den rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Stuttgarter Liederhalle zu. Mit der Fachtagung möchte das Kultusministerium die alltägliche Faszination der Mathematik in den Blick rücken, für die Freude am Rätseln werben und Impulse geben, wie sich Kinder auf anschauliche und spielerische Weise für Mathe begeistern lassen. Die Veranstaltung richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher, Eltern, Grundschullehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer von Fachschulen für Sozialpädagogik, Wissenschaftlicher und Interessierte. Kindliche Neugier von Anfang an wecken Die Staatssekretärin hob hervor, wie wichtig die engsten Bezugspersonen der Kinder – Eltern, Erzieherinnen und Erzieher – als Vorbilder für das gemeinsame Entdecken sind: „Manche Erwachsene äußern sich gegenüber Kindern etwas leichtfertig, sie seien froh, Mathematik hinter sich zu haben. Kinder merken sich das und verbinden dann mit Mathematik eine Schwere oder eine Gleichgültigkeit, die unnötige Hürden aufbaut.“ Dabei gehe es keinesfalls darum, das Schulfach Mathematik in den Kindergarten zu verlegen. Ziel ist stattdessen, kindliche Denkprozesse zu fördern und Kinder beim Entdecken der Welt zu unterstützen. In Deutschland schnitten Mädchen in Mathematik immer noch schlechter ab als Jungen. Auch bei sozial-benachteiligten Kindern und Kindern mit Zuwanderungshintergrund müssten weitere Anstrengungen unternommen werden. „Wir müssen genau hinschauen und erkennen, wo Probleme liegen und zielgerichtet handeln. Mir ist es wichtig, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und Muttersprache durch qualifizierte und kompetente pädagogische Fachkräfte in den Kitas und durch kompetente Lehrkräfte in der Schule gefördert werden. Erwachsene haben Vorbildfunktion: Mütter und Väter. Pädagogische Fachkräfte. Wir alle“, betonte die Staatssekretärin. Mathematik begegnet uns überall im Alltag Die Fachtagung ist zugleich die Premiere des Films „Mathematik ist überall“ der bekannten Kindheitsforscherin Dr. Donata Elschenbroich. Er soll die Augen öffnen für die Schönheit der Mathematik, für die lösbaren Geheimnisse, für die Kompetenzen der Kinder von Anfang an, aber auch dafür, wie sich Schwierigkeiten beim Mathematiklernen vermeiden lassen. „Wir müssen die natürliche Neugierde jedes Kindes fördern, damit das Interesse und die Motivation gar nicht erst verloren gehen. Auf den Anfang kommt es an“, erklärte die Staatssekretärin. Das lasse sich am besten auf spielerische Art und Weise in alltäglichen Situationen aufgreifen. „Beim Essen zum Beispiel, zu Hause und in der Kita. Ganz automatisch sitzt die Mathematik mit am Tisch. Wie viele Teller, Gläser stehen auf dem Tisch? Nach welchem Muster werden die Teller, das Besteck und die Gläser verteilt? Kinder entdecken Formen und sortieren nach Farben. Sie erkennen Muster und Regeln, das sind Grundlagen der Mathematik“, so die Staatssekretärin. Die international vergleichende Erziehungswissenschaftlerin Prof. Catherine Lewis aus San Francisco stellt in ihrem Vortrag die Praxis der „Lesson Study“ vor und gibt Anregungen, wie sich Lehrkräfte neue mathematisch-didaktische Ideen zu Eigen machen können. Am Nachmittag können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen neun verschiedenen Werkstattgesprächen wählen, in denen namhafte Wissenschaftler und Praktiker aus Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Anregungen für eine alltagsintegrierte Mathematik in Kita und Grundschule geben.
Kultusminister Andreas Stoch: „Die Erklärung der 19 Schulleiterinnen und Schulleiter bestärkt mich darin, die pädagogische Weiterentwicklung der Realschulen zu unterstützen." 19 Schulleiter und Schulleiterinnen von bisherigen Realschulen und heutigen Gemeinschaftsschulen haben sich in einem Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Sie wollen die Beweggründe für die Weiterentwicklung ihrer Schule darstellen und die "lückenhaften Darstellungen" in der aktuellen Diskussion korrigieren. Dieser Aufruf wurde von den Rektorinnen Sandra Vöhringer (Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen), Gabriele Gollnick (Friedensschule Waiblingen-Neustadt) und Rektor Dieter Vilimek (Verbundschule Bad Rappenau) an Kultusminister Andreas Stoch übergeben. Die Schulleiter sehen in der Gemeinschaftsschule "eine hervorragende Möglichkeit, gerade auch die Realschulen in ihrer pädagogischen Entwicklung zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Was die Realschulen in jahrzehntelanger Arbeit ausgezeichnet und zu ihrer hohen Akzeptanz beigetragen hat, wird in unseren Gemeinschaftsschulen fortgesetzt und intensiviert." Kultusminister Andreas Stoch erklärte zu diesem Aufruf: „Die Erklärung der 19 Schulleiterinnen und Schulleiter bestärkt mich darin, die Weiterentwicklung der Realschulen zu unterstützen. Es wird deutlich, wie gut es für die Schulen ist, die Vorzüge der Realschulen und die Möglichkeiten der Gemeinschaftsschulen miteinander zu verknüpfen. Die Schulleiter zeigen nicht nur die Vorteile dieser Entwicklung beim Umgang mit der immer größeren Heterogenität der Schülerinnen und Schüler auf. Sie erläutern auch, wie sehr ihre Schüler in der Gemeinschaftsschule dazugewinnen an Selbstverantwortung, Sozialkompetenz und Freude an der Leistung.“
„Dem Wunsch vieler Menschen, an politischen Entscheidungen direkt beteiligt zu werden, will der Landtag nachkommen. Die Fraktionen sind sich einig, den Bürgerinnen und Bürgern mehr direkte Mitsprache auf Landes- und kommunaler Ebene zu ermöglichen.“ Dies betonte Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler (SPD) am Freitagabend, 23. Mai 2014, bei der dritten Station der Veranstaltungsreihe „Landtag vor Ort“ im Schloss Mannheim. „Diese Möglichkeiten sollen die repräsentative Demokratie, die sich bewährt hat, aber nicht ersetzen, sondern ergänzen.“ Politische Beteiligung erschöpfe sich nicht allein im Ankreuzen des Wahlzettels. Es sei wichtig, seine Anliegen und Wünsche in den politischen Prozess einzubringen. Im Übrigen appellierte Drexler an die Bevölkerung, bei den Kommunalwahlen und der Europawahl am kommenden Sonntag, 25. Mai 2014, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Parlamentarier müssten wissen, was die Bürgerinnen und Bürger bewege. Es gehe für Politiker darum, gut zuzuhören und gründlich zu erklären. „Damit soll hauptsächlich die Transparenz und die Nachvollziehbarkeit der politischen Arbeit sichergestellt werden“, legte Drexler dar. Die Bürgerinnen und Bürger erhielten ihrerseits die Chance, ihre Anliegen und Interessen zu äußern. In einer pluralistischen Gesellschaft könnten jedoch nicht alle Vorschläge und Wünsche eins zu eins umgesetzt werden. „Für die Abgeordneten als Vertreter des ganzen Volkes gilt es, abzuwägen und die vielfältigen, teilweise auch widerstreitenden Interessen auszutarieren, um zu einer Entscheidung zu kommen, die möglichst allen gerecht wird“, sagte Drexler. Der Landtagsvizepräsident erinnerte daran, dass auf den Tag genau vor 65 Jahren das Grundgesetz in Kraft getreten ist. „Unser Grundgesetz ist die in Verfassung gewordene Lehre aus der Nazi-Despotie“, führte Drexler aus. Deshalb erhebe es die Unantastbarkeit der Menschenwürde zum obersten Leitprinzip. Es stehe für Demokratie, Freiheit und Toleranz. Dies habe etwas mit der Stadt Mannheim gemeinsam, denn sie verkörpere diese Werte ebenfalls in bester Weise. „Mannheim war eines der Zentren der badischen Revolution von 1848/49, darüber hinaus gilt die Stadt als Wiege der demokratischen Arbeiterbewegung“, verdeutlichte Drexler. Nach der Begrüßung durch den Landtagsvizepräsidenten richteten Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, sowie Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Grußworte an die Gäste. Bei der anschließenden Gesprächsrunde stellten sich Drexler, Dallinger, Dr. Kurz sowie die Landtagsabgeordneten Georg Wacker (CDU), Wolfgang Raufelder (Grüne), Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD) und Jochen Haußmann (FDP/DVP) den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mirko Drotschmann. Percussionensembles der Musikschulen umrahmten den Abend musikalisch.
Am 23.05.2014 war der Landtag vor Ort im Mannheimer Schloss. BürgerInnen hatten die Gelegenheit mit Abgeordneten des Landtages zu diskutieren, auch an diesem Abend stand das Thema Bildung im Mittelpunkt. Für Stefan Fulst-Blei steht fest:"mehr G9". Foto: Andeas Kaier
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen
11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen
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