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Galeria-Chef Olivier Van den Bossche sieht nach Gesprächen mit möglichen Investoren gute Perspektiven für die Filialen der Kaufhausgruppe in Baden-Württemberg. Das teilte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut der SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland nach einem Telefonat mit der Galeria-Geschäftsführung mit. Rolland hatte sich an die Ministerin mit der Bitte um Unterstützung für die Freiburger Galeria Geschäfte gewandt. Auch wenn Van den Bossche noch keine Aussagen über die Zukunft konkreter Filialen treffen wollte, sieht Rolland darin ein positives Signal für die Freiburger Standorte. „Die Geschäfte in der Kaiser-Joseph-Straße stehen wirtschaftlich sehr gut da. Beide Häuser machen Gewinne. Auch die Mieten sind im Vergleich zu anderen Galeria-Standorten moderat. Deshalb ist zu hoffen, dass besonders die Freiburger Filialen für Investoren interessant sind. Trotzdem müssen wir uns weiter mit voller Kraft für den Erhalt beider Kaufhäuser einsetzen“, betont Rolland.
Auf der Ost-West-Achse der Breisgau-S-Bahn sind weiterhin ein Drittel der Triebzüge in der Reparatur. Das hat eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland an die Landesregierung ergeben. Damit hat sich die hohe Anzahl an Zügen in den Werkstätten im Vergleich zum August nicht verändert.
Als Ursache für die langanhaltenden Betriebsstörungen gibt die grün-schwarze Landesregierung Probleme mit den Radsätzen an den Triebwagen der Baureihe 1440 an, deren Laufleistung die vom Hersteller zugesagten Kilometer um rund 50% unterschreiten. Hinzu kommen Lieferengpässe bei den Ersatzteilen.
„Die Landesregierung und die Deutsche Bahn bekommen die Einschränkungen auf der Breisgau-S-Bahn nicht in den Griff“, kritisiert Rolland „Seit Ende 2022 bestehen die Störungen bei den Triebwagen. Durchschnittlich fahren seit einem Jahr die Züge auf der Ost-West-Achse nur mit rund 75% ihrer vorgeschriebenen Kapazität.“
Kritisch sieht sie auch, dass weiterhin auf unbestimmte Zeit zu Stoßzeiten keine Gruppenanmeldungen für Schulklassen mehr möglich sind. Damit müssen Schulen bei Klassenfahrten oftmals auf den Bus ausweichen. „Verkehrswende sieht anders aus“, bedauert Rolland.
Um wieder einen dauerhaften Normalbetrieb zu ermöglichen, sollen nun in den Werkstätten die Betriebsabläufe angepasst werden, um schnellere Reparaturen zu ermöglichen. Zudem finden gerade Gespräche zur Nachbestellung weiterer Fahrzeuge der Baureihe 1440 statt. „Die Probleme mit den Radsätzen bei diesen Modellen sind dann hoffentlich beseitigt“, betont Rolland. Stillgelegte Doppelstockwagen sollen nicht reaktiviert werden, weil passende Fahrzeuge nicht verfügbar seien. Zudem sei ein Großteil des Zugpersonals nicht mehr für diese Zugtypen geschult.
Gabi Rolland kritisiert vor allem die fehlende Perspektive, bis wann sich der Zustand für die Fahrgäste bessert: „Tag für Tag wird bei den Pendlerinnen und Pendlern das Vertrauen in die Verkehrswende immer mehr zerstört. Seit mehr als einem Jahr befindet sich die Breisgau-S-Bahn auf der Ost-West-Achse im Ausnahmezustand. Und bis jetzt kann die grün-schwarze Landesregierung keine klare Aussage treffen, bis wann die Probleme beseitigt werden können. Es fehlt trotz der lang anhaltenden Probleme noch immer ein effektives Krisenmanagement.“
Die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland begrüßt die überparteiliche Initiative zur Rettung der Kaufhäuser in der Freiburger Innenstadt. Rolland hatte sich bereits an die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut, den Insolvenzverwalter und die Geschäftsführung von Galeria gewandt und für den Erhalt der Freiburger Filialen appelliert.
„Der Wegfall der Galeria-Geschäfte wäre ein enormer Verlust für die Freiburger Innenstadt. Andere Geschäfte können das vielfältige Angebot der beiden Kaufhäuser nicht ersetzen, sodass weniger Menschen zum Einkaufen nach Freiburg kommen werden“, befürchtet Rolland. Wirtschaftlich sieht sie keinen Grund, die Filialen zu schließen: „Durchschnittlich besuchen 10.000 Kundinnen und Kunden pro Tag die Geschäfte. Beide Häuser machen Gewinne. Auch die Mieten sind im Vergleich zu anderen Galeria-Standorten moderat. Es wäre verhängnisvoll, wenn trotz der guten wirtschaftlichen Lage der Freiburger Häuser hunderte Beschäftigte wegen der Misswirtschaft eines einzelnen Investors ihren Job verlieren würden.“
Die SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Dr. Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, haben sich bei einem Besuch im Wentzinger Gymnasium informiert, welche Schwerpunkte in Bildung und Erziehung die Schule den Schülerinnen und Schülern anbieten kann. Das Wentzinger-Gymnasium ist eine offene Ganztagsschule und das einzige öffentliche Gymnasium in Freiburg mit neun Ausbildungsjahren (G9).
Die Schule betont einen ganzheitlichen Bildungsansatz, um den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern mehr Zeit und Orientierung einräumen zu können. Gabi Rolland gefällt dieser Ansatz und sagt: „Kinder und Jugendliche brauchen Zeit zum Lernen und unsere Demokratie braucht mündige Bürgerinnen und Bürger, die gewinnen wir nicht im Schnelldurchlauf.“
Einige Fächer werden dann ein Schuljahr später als üblich eingeführt, was weniger Lernstress gerade in den unteren Klassenstufen bedeutet. Hinzu kommt ein breites Nachmittagsangebot mit musischen und künstlerischen Inhalten, von dem die Kinder und Jugendlichen sehr profitieren. Im Gespräch mit Jugendlichen aus der Schülermitbestimmung (SMV) erfuhren Rolland und Fulst-Blei mehr über deren Wünsche und Ideen für eine ideale Schule. So nannte einer der Schülersprecher, dass er sich insgesamt mehr Raum für Eigenverantwortung innerhalb des Schulsystems wünsche – denn das sei es schließlich, was auch nach der Schule gebraucht werde.
Beim Unterrichtsbesuch in einer 11. Klasse diskutierten Rolland und Fulst-Blei mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema soziale Gerechtigkeit und über Frage, ob G9 mehr Vorteile als G8 biete. Ein Schüler, der zuvor einige Jahre ein achtjähriges Gymnasium besucht hatte, berichtete, dass er in dieser Schule deutlich häufiger und länger am Nachmittag Unterricht gehabt habe, wodurch kaum Zeit für andere Hobbys geblieben sei. Deshalb betont auch Fulst-Blei: „Unsere Kinder haben ein Recht auf freie Zeit für persönliche Interessen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten sollten wir Ihnen diese Zeit ermöglichen – die Rückkehr zu G9 ist ein guter Weg dahin“.
Wir diskutieren im lockeren Rahmen über politische Themen vor Ort in Friesenheim. Wenn Du darüber hinaus auch Fragen zur Bundespolitik hast, beantwortet Dir unser Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner diese gerne.
Die Daten im Überblick:
Wann? 26. Januar 2024, 18 Uhr
Wo? Clubheim SC Friesenheim, Sportplatzstraße 10
Für Snacks und Getränke ist gesorgt!
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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