Pressemitteilungen
Heidelberg. Der Schwetzinger SPD-Politiker und Landtagsvizepräsident Daniel Born ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in das Kuratorium der Heidelberger Friedrich-Ebert-Gedenkstätte berufen worden. „Das ist für mich als Kurpfälzer und Sozialdemokrat eine große Ehre“, erklärt der Parlamentarier, der bereits als Schüler der Carl-Theodor-Schule die Gedenkstätte kennenlernte. Born betont in einer Stellungnahme aber vor allem die inhaltliche Arbeit der Stiftung: „Die Arbeit der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte hat eine immense Bedeutung für die Erinnerungskultur und die Vermittlung historischer Zusammenhänge. Ich freue mich, diese wichtige Arbeit unterstützen und einen Beitrag dazu leisten zu dürfen, dass die Errungenschaften und die Persönlichkeit Friedrich Eberts auch für kommende Generationen lebendig bleiben.“
„Es rächt sich, dass die Landesregierung die Berufsorientierung junger Menschen nicht mit Nachdruck verfolgt und allenfalls halbherzig Maßnahmen ergreift“, so Dr. Stefan Fulst-Blei, Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion, zum neuen Höchststand an unbesetzten Ausbildungsplätzen: „Diese Tatenlosigkeit schadet dem Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, weil jedes Jahr viele tausend Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben und der Fachkräftemangel im Land damit noch weiter verschärft wird. Junge Menschen, die keine Ausbildung machen, haben auf dem Arbeitsmarkt schlechte Perspektiven und laufen Gefahr, arbeitslos zu bleiben.“
Im gut besuchten Kulturhaus Waldhof diskutierten Bürgerinnen und Bürger mit dem SPD-Abgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei und Experten über Tiefen-Geothermie in Mannheim.
Beim Thema Geothermie denken viele zunächst an Risse in Häusern wie in Staufen oder an Umweltzerstörung und Erdbebengefahr. Mit diesen Vorurteilen räumten die Experten im Kulturhaus Waldhof bei der Diskussionsveranstaltung zu Geothermie gründlich auf. Eingeladen hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei. Einer der Experten war Dr. Thomas Kölbel, Projektleiter Geologie bei GeoHardt, einer Tochterfirma der MVV Energie AG und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, die Wärme aus Geothermie zukünftig auch in Mannheim anbieten will. Der Geo-Wissenschaftler erklärte den interessierten Gästen, dass es das Gestein, das in Staufen für Hebungen verantwortlich war, in der Rhein-Neckar-Region nicht gibt. Außerdem gäbe es sehr strenge Vorschriften, wo überhaupt Bohrungen stattfinden dürften, so Kölbel. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren weiter, dass das Unternehmen bereits 30 Millionen Datensätze mit Großrechnern ausgewertet hat, wo geeignete Stellen in der Rhein-Neckar-Region sein könnten. Und selbst, wenn ein Ort geeignet sei, müssen Grundwasser- und Lärmschutzvorgaben eingehalten werden. Lärm mache allerdings nur die Bohrung am Anfang, das Betreiben der Geothermie-Pumpe sei nahezu geräuschlos, wie die Geothermieanlage in Bruchsal zeige, die seit mehr als 14 Jahren sicher Strom und Wärme produziere, ohne dass es je zu Beschwerden gekommen sei, erklärte Kölbel in seinem Vortrag weiter. Auch München beispielsweise setze schon lange erfolgreich auf Geothermie – ohne dass es zu Problemen gekommen sei.
Der Mannheimer SPD-Abgeordnete Boris Weirauch hatte bereits im vergangenen Jahr die Stadt Mannheim aufgefordert, von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch zu machen, einer Waffenverbotszone in Teilen der Mannheimer Innenstadt einzurichten. Der damalige Sicherheitsdezernent Christian Specht hatte den Vorstoß der Zone im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung im Mai diesen Jahres noch mit der Begründung abgelehnt, man habe mit der Videoüberwachung das geeignetere Instrumentarium, außerdem sei die Ausweisung der Waffenverbotszone der Reputation der Innenstadt nicht förderlich. „Es ist bemerkenswert, dass jetzt nach kurzer Zeit die Kehrtwende erfolgt, aber spät als nie. Die Stadt Mannheim sollte alle gesetzlich zulässigen Mittel nutzen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern “, kommentiert Weirauch das Einlenken der Stadtspitze.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
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