Pressemitteilungen
Ich freue mich, dass in Mannheim die Werner-von-Siemensschule im Bereich Abteilungen Energie- und Automatisierungstechnik, Informationstechnik und Metalltechnik, die Eberhard-Gothein-Schule im Bereich Abteilung Wirtschaft und Verwaltung und die Max-Hachenburgschule im Bereich Kaufmännische Berufsschule zertifiziert wurden. Zertifizierte Schulen verbessern die berufliche Perspektive vieler Arbeitssuchenden.
Heberer/Fulst-Blei/Raufelder: „Wissenschaftsstandort Mannheim profitiert nachhaltig von guter Arbeit und zusätzlichen Stellen“
Gute Lehre und gute Forschung an den Hochschulen im Land sind auch abhängig von fairen Arbeitsverhältnissen. Im grün-roten Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektiven 2020“ wird diesem Aspekt erstmals mit einem eigenen Kapitel zum Thema „Gute Arbeit“ Rechnung getragen und neue Maßstäbe gesetzt. Welche Auswirkungen dieser Vertrag für die einzelnen Hochschulen hat, wird nun konkret sichtbar, nachdem das Kabinett den Bildungsnachtrag beschlossen hat.
Für den Hochschulstandort Mannheim mit der Universität Mannheim, der Musikhochschule, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Duale Hochschule Baden-Württemberg bedeutet dies, dass insgesamt 181,75 neue Stellen geschaffen bzw. Stellen aus der befristeten Finanzierung in die Grundfinanzierung übertragen werden, so die Mannheimer Landtagsabgeordneten Raufelder (Grüne), Heberer (SPD) und Fulst-Blei (SPD).
Helen Heberer dazu: „Sowohl für Forschung und Lehre, wie auch für die Beschäftigten selbst sind die bisherigen meist auf einen kurzen Zeitraum befristeten Beschäftigungsverhältnisse unerträglich. In diesem Bereich schaffen wir jetzt deutlich mehr Verlässlichkeit“ Stefan Fulst-Blei ergänzt: „Das ist gut für die Menschen, die an den Hochschulen arbeiten und es ist gut für die Studierenden. Die neue Hochschulfinanzierung kommt unserer Stadt und dem Land zu Gute.“
Gerade die Befristung von Arbeitsverhältnissen an den Hochschulen ist bislang ein großes Problem vor allem für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: kurzfristige Arbeitsverhältnisse beeinträchtigen die persönliche Lebensplanung massiv. Darum setzen sich die Abgeordneten Fulst-Blei, Heberer und Raufelder gemeinsam mit der grün-roten Landesregierung für den Ausbau der Grundfinanzierung der Hochschulen ein. „Denn nur verlässliche und flexibel einsetzbare Mittel ermöglichen es den Hochschulen auch langfristig faire Arbeitsverhältnisse zu schaffen“, erläutert Wolfgang Raufelder dazu.
Dazu sind auch Regelungen im Hochschulfinanzierungsvertrag enthalten, wie Hochschulen mit Befristungen umgehen müssen. Die Mannheimer Abgeordneten Heberer, Fulst-Blei und Raufelder sind sich einig darin, dass auch dies wichtige Impulse für faire Arbeit sind. Beispielsweise müssten sich Befristung nach der Dauer und den Erfordernissen der Drittmittelgewährung richten und Verträge mit einer Laufzeit von unter zwei Jahren dürften nur in begründeten Ausnahmefällen geschlossen werden.
Hintergrundinformationen
Im grün-roten Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektiven 2020“ wird das Thema „Gute Arbeit“ erstmals mit einem eigenen Kapitel aufgegriffen und neue Maßstäbe gesetzt. In einem ersten Schritt werden landesweit 2217,5 Stellen in der Grundfinanzierung der Hochschulen neu ausgewiesen. Über die gesamte Laufzeit des Vertrags bis 2020 werden sogar bis zu 3800 Stellen in der Grundfinanzierung ausgewiesen. Sowohl durch zusätzliche Stellen als auch durch die Entfristung bestehender Beschäftigungsverhältnisse trägt der Hochschulfinanzierungsvertrag zu guten Arbeitsverhältnissen an den Hochschulen des Landes bei.
Der Landkreis Heidenheim erhält nahezu 1,8 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Entwicklung Ländlicher Raum (ELR). 21 Projekte können damit gefördert werden, freuen sich der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, und die Betreuungsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Andrea Lindlohr.
In der HZ-Berichterstattung zur Feuerwehrhauptversammlung in Hermaringen wurde das Thema Digitalfunkeinsatz kritisch hinterfragt. Als Verfechter einer starken und leistungsfähigen Feuerwehr in den Kommunen hat der SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, diesen Bericht zum Anlass genommen, sich mit dem Innenministerium des Landes Baden-Württemberg in Verbindung zu setzen. Dort hat er hinterfragt, ob die öffentlich geäußerte Kritik über den verzögerten Einsatz des Digitalfunks bei den Feuerwehren zutreffend sei und welche Gründe dafür verantwortlich sind.
Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, wendet sich mit persönlichen Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg und an seinen Kabinettskollegen im Verkehrsministerium und bittet dringend um eine baldige Lösung der derzeitigen Probleme im Personennahverkehr auf der Brenzbahn.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
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