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Rund 850 Besucher bei Veranstaltung „Gute Schule 2020. Perspektiven der regionalen Schulentwicklung“

Kultusminister Stoch: „Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, dann gelingt es uns, die großen Herausforderungen der Schullandschaft zu meistern und auch in Zukunft leistungsfähige Schulstandorte zu erhalten.“

Live-Chat zum Thema am 22. Oktober
Das Kultusministerium hat auf der gestrigen Veranstaltung „Gute Schule 2020. Perspektiven der regionalen Schulentwicklung“ in Leinfelden-Echterdingen einen Zwischenbericht zum Stand der regionalen Schulentwicklung abgegeben. Rund 850 Kommunalpolitiker, Lehrerinnen und Lehrer sowie Vertreter der Schulverwaltung nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über dieses Thema zu informieren. Kultusminister Andreas Stoch MdL wird am kommenden Dienstag, 22. Oktober, in einem Live-Chat Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema regionale Schulentwicklung beantworten.

Stoch forderte die Kommunen dazu auf, die regionale Schulentwicklung zusammen mit den Staatlichen Schulämtern und den Regierungspräsidien jetzt vor Ort anzugehen: „Mit der regionalen Schulentwicklung gehen wir die großen Herausforderungen, vor denen die Schullandschaft steht, an. Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, dann gelingt es uns, auch in Zukunft leistungsfähige Schulstandorte zu erhalten.“ Viele Kommunen hätten sich bereits auf den Weg gemacht, die anstehenden Prozesse gemeinsam anzugehen. Vielerorts finde heute schon ein intensiver Austausch zwischen den Beteiligten statt. Das Kultusministerium arbeite mit Hochdruck an der Ausgestaltung der regionalen Schulentwicklung. Hierbei sei die Schulverwaltung auch im intensiven Austausch mit den kommunalen Landesverbänden, die mit Sachverstand und Engagement die Interessen und Anliegen der Kommunen vertreten. Das Gesetz zur regionalen Schulentwicklung soll in den nächsten Monaten in den Landtag kommen.

Als Vertreter der Kommunalen Landesverbände erläuterten Präsident Roger Kehle vom Gemeindetag, Hauptgeschäftsführer Prof. Eberhard Trumpp vom Landkreistag sowie Norbert Brugger, Dezernent Bildung des Städtetags, die regionale Schulentwicklung aus ihrer Sicht. Sie erklärten trotz Kritikpunkten im Einzelnen ihre Unterstützung für den Prozess.

Nach der Schilderung von Best-Practice-Beispielen der Gemeinschaftsschule Dietenheim-Illerrieden sowie des Regierungspräsidiums Freiburg nahm der renommierte Bildungsforscher Klaus Klemm zu diesem Thema aus pädagogischer Sicht Stellung. Der Prozess der regionalen Schulentwicklung ist für ihn unverzichtbar, um schulische Leistungen zu verbessern und soziale Ungleichheit zu mindern. Nur so ließe sich eine breite Basisqualifikation in den Schulen aller Regionen sichern. Klemm stellte ausdrücklich in Frage, ob sehr kleine Schulen in der Lage wären, diese Anforderung zu erfüllen. „Kleine Schulen bieten weniger die Voraussetzungen, die angesichts der leistungsmäßig heterogenen Lerngruppen gegeben sein müssen, um differenzierend und individualisierend zu unterrichten“, erklärte er. Zudem falle es kleinen Schulen schwerer, ein breit ausdifferenziertes Schulprofil zu entwickeln und anzubieten. Demgegenüber würden mindestens zweizügige Gemeinschaftsschulen Entwicklungspotenziale etwa durch die Kooperation mit Gymnasien und berufsbildenden Schulen bieten. Weitere Informationen auf: www.kultusportal-bw.de.

Live-Chat am 22. Oktober

Am 22. Oktober 2013, von 13 bis 14 Uhr, lädt Kultusminister Andreas Stoch außerdem zu einem Live-Chat auf dem Beteiligungsportal ein. Unter dem Titel „Herr Stoch, ich hätte mal 'ne Frage" beantwortet der Minister Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema regionale Schulentwicklung. Interessierte können schon jetzt ihre Fragen im Warteraum stellen sowie die Fragen anderer bewerten.

Land fördert Erweiterung der Kläranlage Mannheim mit Gesamtkosten von sieben Millionen Euro

Umweltminister Franz Untersteller hat heute (17.10.) in Mannheim Bürgermeisterin Felicitas Kubala einen Förderbescheid des Landes über 1,4 Millionen Euro überreicht.
„Ich freue mich über die Förderung durch das Land. Die 1,4 Millionen Euro Landesgelder sind gut angelegt für die Umweltinfrastruktur unserer Stadt“, sagt Dr. Stefan Fulst-Blei Landtagsabgeordneter aus Mannheim.
Damit kann die Stadt die bereits im kleineren Maßstab vorhandene Anlage zur Elimination von Spurenstoffen für insgesamt rund sieben Millionen Euro auf die gesamte Kläranlage erweitern. „Das Klärwerk in Mannheim war die erste Anlage in Deutschland, die Spurenstoffe im großtechnischen Maßstab beseitigt hat“, betonte Minister Untersteller. Die Stadt habe daher einen großen Anteil daran, dass das Land in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehme.

Die Elimination von organischen Spurenstoffen wie Arzneimitteln, Bioziden oder Flammschutzmitteln aus dem Abwasser mittels sogenannter „vierter Reinigungsstufe“ stelle einen wichtigen Baustein der Spurenstoffstrategie des Landes dar, erklärte Franz Untersteller weiter. „Gerade an einem so bedeutenden Fluss wie dem Rhein ist es daher wichtig, dass jemand vorangeht und zeigt, dass eine neue Technik zur Verbesserung der Gewässerqualität auch in der drittgrößten Kläranlage im Land im Alltagsbetrieb tatsächlich funktioniert“, so der Minister.

Allerdings haben auch technische Lösungen ihre Grenzen, betonte Umweltminister Untersteller. „Es geht nicht nur darum, wie wir die unerwünschten Stoffe wieder aus unserem Wasser herausbekommen, sondern wir müssen uns auch kritisch fragen, was wir tun können, damit sie erst gar nicht dort hineingelangen.“ So könne zum Beispiel jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zur Reinhaltung der Gewässer leisten, wenn er abgelaufene Arzneimittel und nicht aufgebrauchte Tabletten, Salben oder Säfte nicht in die Toilette oder den Ausguss kippen, sondern über den Restmüll entsorgen würde.

Ergänzende Informationen:

Zum Klärwerk Mannheim
Die Stadt Mannheim betreibt seit Oktober 1973 ein zentrales vollbiologisches Klärwerk im Norden des Stadtgebietes. Im Jahr 2010 wurde eine großtechnische Pilotanlage zur Spurenstoffelimination mittels Pulveraktivkohle in Betrieb genommen. Dazu wurde eine von fünf bestehenden, parallelen „Reinigungsstraßen“ aufgerüstet. So kann ein komplett abgetrennter Teilstrom von maximal 300 l/s „adsorptiv“ behandelt werden. Hierzu werden die Betriebsstoffe Pulveraktivkohle, Fällmittel und Flockungshilfsmittel in das mit Rührwerken ausgestattete Kontaktbecken eingemischt. Im nachfolgenden Sedimentationsbecken wird der Kohleschlamm vom gereinigten Abwasser getrennt und als Rücklaufkohle zur Mehrfachverwendung in das Kontaktbecken zurückgeführt. Das behandelte Abwasser wird nach einer Sedimentationsstufe über die Filtration geleitet. Mit dieser Verfahrensweise konnte deutschlandweit zum ersten Mal großtechnisch diese neue Verfahrensstufe zur gezielten Spurenstoffelimination auf Praxistauglichkeit untersucht werden.
Nunmehr werden die vier restlichen Reinigungsstraßen mit entsprechender Maschinen- und Elektrotechnik ausgestattet und die Aktivkohlestufe hiermit auf den gesamten Trockenwetterzufluss von 1.500 l/s ausgebaut. Vorhandene, nicht mehr benötigte Regenüberlaufbecken werden umfunktioniert sowie ein neues Betriebsgebäude und ein Aktivkohlesilo errichtet.
Die Kläranlage in Mannheim ist auf 725.000 Einwohner ausgelegt und damit eine der größten Kläranlagen in Baden-Württemberg.
Zur Spurenstoffstrategie des Landes
Das Land Baden-Württemberg fördert weitergehende Reinigungsstufen bei kommunalen Kläranlagen zur Elimination von Spurenstoffen an lokalen Belastungsschwerpunkten oder bei besonderer Schutzwürdigkeit des Gewässers, zum Beispiel aufgrund der Trinkwassernutzung.

Informationen zur Belastung der baden-württembergischen Gewässer mit anthropogenen Spurenstoffen auch im Spurenstoffbericht Baden-Württemberg 2012 unter www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/104598/.

Bürgerinnen und Bürger aus Mannheim-Nord zu Besuch im Landtag von Baden-Württemberg

Im Mittelpunkt des Landtagsbesuchs stand der Besuch einer Plenarsitzung und ein Gespräch mit Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid. Die Teilnehmer wurden zu Beginn des Ausflugs vom Besucherdienst in die Funktionsprozesse und Arbeitsweisen des Landesparlaments eingeführt. Im Anschluss fand ein ausführliches Gespräch mit dem Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei zu aktuellen politischen Themenfelder statt. Abschließend fand ein informatives Gespräch mit Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft statt.

Gelungener Auftakt für tragfähige Kompromisslösung

Sitzmann und Schmiedel zu Musikhochschul-Anhörung:
Gelungener Auftakt für tragfähige Kompromisslösung
Nach den Statements der Beteiligten und Betroffenen sowie der ersten Diskussionsrunde bei der Anhörung der Regierungsfraktionen von Grünen und SPD zur Zukunft der Musikhochschulen wer-teten die beiden Fraktionsvorsitzenden Edith Sitzmann und Claus Schmiedel die Veranstaltung als „gelungenen Auftakt auf dem Weg zu einer tragfähigen Kompromisslösung“.
Die Anhörung hat aus Sicht von Sitzmann „erheblich zur Versachlichung der Auseinandersetzung über dieses verständlicherweise emotionale Thema beigetragen". Nach den Worten von Schmie-del „sitzen jetzt endlich alle Beteiligten und Betroffenen an einem Tisch, und die Politiker hören zu“. Für die beiden Fraktionschefs ist erkennbar, „dass Brücken geschlagen werden und alle konstruk-tiv mitwirken wollen an einer Lösung“.
Sitzmann und Schmiedel betonten, dass die Anhörung der Beginn eines intensiven Austausches zwischen allen Beteiligten sei. Es müsse die Frage beantwortet werden, wie die hohe Qualität der Musikhochschullandschaft auch im Hinblick auf 2020/2030 erhalten und ausgebaut werden könne. Auf der Grundlage einer Qualitätsdebatte müssten dann die strukturellen Fragen geklärt werden. Die Anhörung eröffne augenscheinlich die Perspektive für eine Lösung, in der sich alle wiederfin-den können. "Wir wollen den mit der Anhörung der Regierungsfraktionen begonnenen Dialog fort-setzen und zu einem guten Ende führen. Die Chancen dafür haben sich heute atmosphärisch wie inhaltlich verbessert", sagten Sitzmann und Schmiedel.

Gemeinschaftsschule weiter auf Erfolgskurs

MdL Stefan Fulst-Blei: „Die neuen Antragszahlen belegen die Anziehungskraft der neuen Schulform, nun auch bei steigendem Interesse der Realschulen. Zeit für die CDU, ins Boot zu kommen“
Die SPD-Landtagsfraktion sieht die Gemeinschaftsschule nach Bekanntgabe der neuen Anmeldungen weiter auf Erfolgskurs. „Die neuen Antragszahlen belegen die Anziehungs-kraft der neuen Schulform, nun auch bei steigendem Interesse der Realschulen. Zeit für die CDU, mit ins Boot zu kommen“, sagte SPD-Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei.
Während die CDU sich in Fragen der Schulentwicklung derzeit mit sich selbst beschäftige und auch nach zwei Jahren Opposition nicht in der Lage sei, ein eigenes Schulentwicklungskonzept vorzustellen, hätten Schulträger und Schulen im Land sich bereits für die Gemeinschaftsschule entschieden. „Nachdem in der zweiten Antragsrunde über 30 An-träge aus CDU-geführten Kommunen stammten, freuen wir uns heute, dass immerhin 15 der 108 eingereichten Anträge in der dritten Tranche von Realschulen stammen“, erklärte Fulst-Blei. Dies entspreche einer prozentualen Steigerung von knapp 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wo es lediglich vier Realschulen waren.
Beide Entwicklungen belegten, dass die Gemeinschaftsschule für die grün-rote Bildungs-politik schon jetzt eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte schreibe. „Die Opposition wäre gut beraten, ihre Verweigerungshaltung gegenüber der Gemeinschaftsschule endlich aufzugeben und noch rechtzeitig auf den fahrenden Zug aufzuspringen“, so Fulst-Blei

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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