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SPD fordert „Schutzschirm für Ausbildung“

Pressemitteilung vom 18. August 2009

MdL Gunter Kaufmann (SPD): „Die Landesregierung darf nicht tatenlos zusehen, wie immer mehr junge Leute keine Aussicht auf eine Lehrstelle oder einen Platz in einer beruflichen Schule haben“

Die SPD sorgt sich um die Zukunftschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Baden-Württemberg. Die jüngsten Entwicklungen zeigten, dass die unter 25-Jährigen besonders hart von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen sind und das Angebot an Ausbildungsplätzen der Nachfrage bei weitem nicht gerecht wird. Der SPD-Landtagsbgeordnete Gunter Kaufmann, Sprecher für berufliche Bildung seiner Fraktion, fordert daher einen „Schutzschirm für Ausbildung“, um den Ausbildungsmarkt krisenfest zu machen.

Verkehrs- und Lärmbelästigung bei der Ortsfurchfahrt Schwarzach

Pressemitteilung vom 18. August 2009

MdL Gunter Kaufmann (SPD) richtet Kleine Anfrage an die Landesregierung und fordert Sofortmaßnahmen ein

Bereits die Stellungnahme des Innenministeriums auf eine Anfrage des Rastatter SPD-Landtagsabgeordneten Gunter Kaufmann im vergangenen Oktober hinsichtlich des Zustandes der Landesstraßen im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden ließen den Parlamentarier resümieren, dass die CDU/FDP-Landesregierung im Landesstraßenbau auf der ganzen Linie an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert ist.

Fechner: Frischer Wind für neue Energien

SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner besuchte im Rahmen seines Ferienprogrammes die Windkraftanlage auf dem Rohardsberg in Elzach-Yach. Begleitet wurde er von 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Ortsvorsteher Wernet und Andreas Markowsky, dem Geschäftsführer des Anlagebetreibers Ökostrom. Markowsky erläuterte, dass Windmühle im Jahr Strom für 1.000 Haushalte produziere. Die Windkraft könne und müsse weiter ausgebaut werden. Allein 50 % der Energie aus erneuerbaren Energien könne aus der Windkraft kommen. In der Windkraft stecke ein enormes Potential für neue Arbeitsplätze, wenn Deutschland Windkraft weiter fördere und nicht wie die Landes-CDU Windkraft blockiere. Fechner hob deshalb auch hervor, dass die Windkraft nicht nur notwendig sei, um die unsicherer und teure Atomkraft durch erneuerbare Energien zu ersetzen, sondern dass dadurch auch viele neue zukunftsfähige jobs entstehen. Die SPD wolle die Windkraft weiter fördern und ausbauen. Die Anlage in Yach sei als ertragsstärkste Windmühle in Baden-Württemberg ein guter Anfang.

Öko-Energie und Landwirtschaft optimal verknüpft

Im Rahmen seines Ferienprogramms besichtigte SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner die Biogasanlage der Gebrüder Binder GbR in Forchheim. Bei der Führung durch die Gebrüder Binder wurde Fechner und den rund 20 Besuchern die Anlage vorgestellt. Mit Mais und Grünschnittroggen wird Strom produziert, indem beides vergoren wird. Mit dem anfallenden Gas werden Turbinen zur Stromgewinnung betrieben. Diese Biogasanlage ist die Größte in Süddeutschland. Neuestes Projekt ist, das Gas direkt in das Badenova-Netz zu leiten. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Anlage enorm erhöht. „Diese Verknüpfung von Landwirtschaft und umweltfreundlicher Energieerzeugung ist vorbildlich“, zeigte sich Fechner beeindruckt. Es werde nicht nur umweltfreundlich Strom produziert, sondern die Landwirtschaft vor Ort bekomme neue Perspektiven. Dies sei nur möglich, weil die frühere rot-grüne Bundesregierung gegen schwarz-gelben Widerstand eine gesetzliche Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien geschaffen hat.

Soviel Strom wie ein Atomkraftwerk

SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner besuchte im Rahmen seines Ferienprogrammes die Solaranlage in Kappel-Grafenhausen. Klaus Windecker, Vertreter der Betreiberfirma geosol, erläuterte, wie über 12.000 Einzelmodulen Sonne in Strom umgewandelt wird. Über 7.000 Megawattstunden hat das Sonnenkraftwerk seit der Inbetriebnahme im Dezember 2005 schon produziert. Dies entspreche einem kleinen Atomkraftwerk, so Windecker. „Diese umweltfreundlichen Beispiele vor Ort überzeugen mich immer wieder, dass die Energiewende nicht nur nötig, sondern auch möglich ist“, so der SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner. Atomkraft sei zu teuer und zu unsicher, deshalb müsse der Anteil regenerativer Energien ausgebaut werden, wofür die Solaranlage in Kappel ein vorbildliches Beispiel sei. Er erkundigte sich auch über eine mögliche Erweiterung der Anlage in der Zukunft was laut Windecker derzeit mangels Investor scheitere. Fechner meinte, dass über eine höhere Einspeisevergütung nachgedacht werden müsse.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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