Presseecho
„Große Portal-Lösung für Allerheiligen passé“ titelte die Acher-Rench-Zeitung am 14. April. Berichtet wurde, dass aus der Hoffnung, der Bereich um Wasserfälle und Klosterruine könne Portal eines der großen Eintrittstore zum Nationalpark werden, nach aktuellem Stand nichts wird. Das ist für die Stadt Oppenau, zu deren Gemarkung Allerheiligen gehört, zwar bedauerlich, doch die Oppenauer können es wohl verkraften, weil sie im Besitz eines bedeutenden Ausgleichs sind. Denn Oppenau ist das Tor zum Nationalpark! Man könnte auch sagen - hat das Tor zum Nationalpark. Als einzige Gemeinde unter den Nationalparkanrainern hat das Renchtalstädtchen nämlich ein Stadttor, durch das man zum Nationalpark (NP) gelangt. Und zwar gleich auf zwei Wegen. Das sind die Kreisstraße 5370, die durch Lierbach nach Allerheiligen und weiter in den NP führt sowie die als Landesstraße ausgewiesene Oppenauer Steige, über die man vom Renchtal aus am schnellsten zur Schwarzwaldhochstraße und damit zum Ruhestein gelangt, wo sich das Zentrum des NP befindet. Oppenau kann also stolz auf sein Stadttor, das der Stadt symbolisch den Status „Tor zum Nationalpark“ verleiht. Es lebe deshalb das Schwabentor, wie es früher hieß, und das fürstbischöfliche Rohansche Wappen von 1782, das es schmückt und das an den letzten Straßburger Fürstbischof Kardinal Louis-René Edouard de Rohan-Gueméneé erinnert.
Horst Hoferer
Eine hochrangige Delegation der SPD-Landtagsfraktion besuchte am Montag, 9. März, mehrere Firmen in Mannheim. Anschließend empfing sie zahlreiche Bürger und Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Mannheim. Großer Bahnhof der Landes-SPD am Montagabend: Angeführt vom stellvertretenden Ministerpräsidenten sowie Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid kam eine hochrangige Delegation der SPD-Landtagsfraktion zu Besuch in die Quadratestadt. Nach einem Besuch der Firmen Unger Fahrzeugbau-Fahrzeughydraulik und Franz Bangert, einem anerkannten Spezialisten für elektrische und mechanische Antriebssysteme, waren zum Empfang im Jüdischen Gemeindezentrum rund 300 Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Nach dem offiziellen Teil bot sich Gelegenheit zu direkten Gesprächen mit Abgeordneten und Amtsträgern.
Mit ihrer Veranstaltungsreihe "SPD vor Ort" ist die Landtagsfraktion in unregelmäßigen Abständen in ganz Baden-Württemberg unterwegs. Dass der Weg zu diesem Zeitpunkt nun nach Mannheim führte, war natürlich kein Zufall. Die Quadratestadt wählt am 14. Juni bekanntlich einen neuen Oberbürgermeister. Amtsinhaber Peter Kurz (SPD) tritt erneut an und will die Wahl mit einem überzeugenden Votum gewinnen. Hinter ihm versteht sich die SPD selbst als führende politische Kraft in der Stadt und will weiterhin maßgeblich die Geschicke in der Industriestadt und einstigen "roten Hochburg" bestimmen.
Unter diesen Voraussetzungen stand die Abendveranstaltung unter zwei Prämissen. Neben der Darstellung der großen SPD-Themen der Landespolitik und dem Verweis auf bisher erzielte Erfolge der Landesregierung ging es vor allem um die besondere Situation in der zweitgrößten Stadt des Landes.
"Mannheim steht für das moderne, weltoffene Baden-Württemberg. Hier vibriert es, hier wird Zukunft gemacht", zeigte sich Schmid begeistert. Keine Stadt habe die Themen Toleranz, Konversion, Existenzgründung oder Bildungsgerechtigkeit so aufgegriffen wie Mannheim. "Das alles ist verbunden mit Peter Kurz, der noch lange OB bleiben soll", stellte Schmid den direkten Zusammenhang her.
"Gute Arbeit, gerechte Bildungschancen und Zeit für die Familie sind die drei Themenfelder für die Zukunft", verwies der Minister im Anschluss auf das bisher von der SPD Geleistete, "angefangen vom Mindestlohn bis hin zu großen Investitionen im Bildungsbereich, von der Kita zu den Hochschulen". Oftmals, lobte Schmid, sei die Quadratestadt dabei bereits einen kleinen Schritt weiter.
"Mannheim hatte früher das Image eines Sorgenkindes. Das hat sich geändert, die Stadt steht gut da", stellte im Anschluss Kurz selbst die gewachsene wirtschaftliche Stärke in den Mittelpunkt. Eine Exportquote der Unternehmen von 66 Prozent mit hoher Wertschöpfung, geringe Arbeitslosigkeit, kaum Jugendarbeitslosigkeit, eine wachsende Zahl von Unternehmen, neun Existenzgründerzentren, Aufbau des Sektors Medizintechnik - die Bilanz der Stadtverwaltung könne hier beeindrucken.
Die Besucher der Veranstaltung belohnten dies mit kräftigem Beifall. Welche Rolle diese Themen allerdings für die Bürgerschaft bei der Wahl am 14. Juni spielen werden, ist aber längst noch nicht ausgemacht.
Von Gerhard Bühler
SPD-Landtagsfraktion: Arbeitsbesuch in Mannheim / Besichtigung im Benjamin-Franklin-Village, Gespräche auf der Vogelstang und beim Grundbuchamt
Mannheim erhält einen "namhaften Millionenbetrag" aus der Städtebauförderung für seine Konversionsprojekte. Dies kündigte der Chef der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, am Montag bei einem Arbeitsbesuch in der Quadratestadt an. "Die Bescheide werden in dieser Woche verschickt", so Schmiedel, die genaue Fördersumme wollte er vorab noch nicht bekanntgeben.
Die Umwandlung der ehemaligen amerikanischen Kasernen und Wohngebiete für künftige zivile Nutzungen sei auch für das Land insgesamt sehr wichtig, betonte der Fraktionsvorsitzende beim Besuch in der "Geisterstadt" Benjamin-Franklin-Village, wo er sich gemeinsam mit seinen Mannheimer Abgeordneten-Kollegen Helen Heberer und Stefan Fulst-Blei, dem Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion, Ralf Eisenhauer, sowie dessen Stadtratskollegen Reinhold Götz und Andrea Safferling umsah.
Bastian Memmeler von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sowie Achim Judt und Konrad Hummel von der städtischen MWSP-Konversionsgesellschaft führten über das weitläufige Gelände.
Auf Schmiedels Programm standen außerdem Besuche im Grundbuchamt, bei Universitätsrektor Ernst-Ludwig von Thadden sowie in der Werkrealschule auf der Vogelstang, wo der SPD-Politiker auch zum Unternehmensbesuch bei der Firma Bangerth erwartet wurde.
Am Abend stießen Minister Nils Schmid und Oberbürgermeister Peter Kurz zu der Delegation, die ins Jüdische Gemeindezentrum zum Bürgerempfang eingeladen hatte. lang
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 10.03.2015
Rotlichtmilieu: Stadt erreicht die Schließung in der Zielstraße
Nach der Zielstraße in der Neckarstadt-Ost wäre es der nächste unerwünschte Bordellbetrieb in einem Gewerbegebiet: In der Fahrlachstraße in einem ehemaligen Gewerbegebäude liegt etwas zurückversetzt von der Straße ein solches Etablissement. Das berichten Anlieger und Gewerbetreibende. In der Neckarstadt-Ost hatte die Stadt eine derartige Einrichtung untersagt - und sich damit jetzt rechtlich auch durchgesetzt.
Zwar hatte sich der Eigentümer des Gebäudes in der Zielstraße zunächst juristisch gegen das Bordellverbot gewehrt. "Der Widerspruch wurde jedoch vom Regierungspräsidium zurückgewiesen", berichtet ein Stadt-Sprecher auf Anfrage. Es sei daraufhin keine Klage erhoben worden: "Der Ablehnungsbescheid wurde ohne Widerspruch bestandskräftig". Ob die Pension in der Zielstraße tatsächlich geschlossen wurde, hat die Stadt vor kurzem geprüft. Ergebnis: "Sowohl die Pensions- als auch die Bordellnutzung wurden offensichtlich aufgegeben. Unseren Verfügungen wird nachgekommen", berichtet der Stadt-Sprecher.
Ob ein solches Vorgehen auch bei der Einrichtung im Fahrlachgebiet greifen kann, das wollen nun die SPD-Stadträte Helen Heberer und Dr. Boris Weirauch, Fraktionssprecher für Sicherheit und Ordnung, von der Stadtverwaltung wissen. "Wir haben Anhaltspunkte, die vermuten lassen, dass auf dem Fahrlachgelände ein entsprechendes Etablissement betrieben wird", erklärt Heberer die Anfrage im Rathaus. Die Politiker fürchten negative Effekte für das eh schon durch das Abbruchgebäude auf dem ehemaligen Kannenberg-Gelände belastete Fahrlachgebiet. "Ein Bordellbetrieb würde das Gewerbegebiet nach unten ziehen", sind sie sich einig und erwarten, dass die Stadtverwaltung alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel ergreift, um eine derartige Nutzung zu untersagen.
"Derzeit sind wir aber noch am prüfen und auswerten", so der Rathaus-Sprecher.
© Mannheimer Morgen, Freitag, 06.03.2015
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen
11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen
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