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Der Verein „Wir auf dem Luzenberg“ organisiert gesundes Essen für Kinder im Stadtteil

Unter dem Motto "Bauch & Kopf is(s)t mit!" organisierte der Verein „Wir auf dem Luzenberg“ heute ein gesundes Frühstück für die Kinder des Stadtteils. Die Gäste kamen aus dem evangelischen Kindergarten, der städtischen Eltern-Kind-Zentrum und der Luzenbergschule. Die gesunden kleinen und großen Köstlichkeiten, wie frisches Obst aber auch geschmierte Brötchen mit Käse oder Wurst, die im Spiegelschlöss‘l gereicht wurden, fanden viele begeisterte Abnehmer. Als Schirmherr habe ich mich sehr über den regen Zuspruch bei den Eltern und Kindern als auch über die große Unterstützung von Unternehmern aus dem Quartier für die Veranstalterinnen um Vereinsvorsitzende Anette Schangai gefreut. Die Tatsache, dass Menschen auf dem Luzenberg, egal woher sie kommen, mit Eigenengagement ein solches Projekt realisieren, spricht für den Verein und die Menschen hier. „Der Luzenberg wird mehr und mehr zum lebendigen Stadtteil. Ich hoffe, ich konnte heute Morgen ein wenig zum Gelingen der Aktion mithelfen“, fügte die Stadträtin Andrea Safferling noch hinzu, die selbst kräftig Hand anlegte.

Zehn Millionen Euro Landesmittel für Mannheimer Institut der Fraunhofer-Gesellschaft

Das Land Baden-Württemberg setzt auf Mannheim und stärkt die wirtschaftsnahe Forschung in der Stadt. Das ist eine hoch erfreuliche Nachricht! Die angekündigten Fördergelder aus Stuttgart für das Mannheimer Institut der Fraunhofer-Gesellschaft sprechen eine deutliche Sprache. Eine entsprechende Mitteilung ist heute seitens des SPD-Wirtschaftsministers Dr. Nils Schmid bekannt gegeben worden. Hintergrund ist die 2008 zwischen Landesregierung und Fraunhofer-Gesellschaft vereinbarte Innovationsoffensive. Schmid: „Baden-Württemberg soll auch in Zukunft die innovativste Region Europas bleiben.“ Dr. Hans-Jörg Bullinger, der Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, begrüßte die Zusage ebenfalls sehr. Das Land gewährleiste damit die notwendige Planungssicherheit für die Gesellschaft. In Mannheim wird nun der Neubau eines Institutsgebäudes für die derzeitige Projektgruppe Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB) mit zehn Millionen Euro seitens des Landes bezuschusst. Das ist für uns ein ganz wichtiges Vorhaben. Damit ist ein weiterer Schritt getan, um Mannheim im Bereich der Medizintechnologie zu stärken. Die grün-rote Landesregierung unterstützt Mannheim in einem zentralen Zukunftsfeld unserer wirtschaftspolitischen Strategie.

FDP hat Schlecker-Schließung besiegelt

„Die FDP hat ein hohes Maß an Schuld am Scheitern der Schlecker-Rettung. Es wäre völlig unproblematisch und ohne Risiko für die öffentlichen Finanzen gewesen, auch bei Schlecker eine Transfergesellschaft zu bilden. Aus Opportunismus hat die FDP dies mit ihrer Ablehnung einer Bürgschaft verhindert. Die Leidtragenden sind weitere rund 14.000 Frauen, die nun in die Arbeitslosigkeit geschickt werden.“ „Ich verhehle nicht meinen Frust. Jetzt ist genau das passiert, was die SPD im März prognostiziert hat. Die Blockadepolitik der FDP hat letzten Endes nicht nur die Transfer-gesellschaft verhindert. Sie hat auch die Zukunftschance von Schlecker so geschädigt, dass jetzt niemand mehr bereit war, den Konzern zu Konditionen weiterzuführen, die für die Gläubiger akzeptabel wären“, kommentierte Dr. Stefan Fulst-Blei, Mitglied im Aus-schuss für Finanzen und Wirtschaft, die Meldung zur Schlecker-Pleite „Die Verantwortungslosigkeit und Arroganz die die FDP als Regierungspartei den Be-schäftigten gegenüber zeigt, finde ich skandalös. Wer das Geschäftsmodell Schlecker mit den Beschäftigten bei Schlecker verwechselt und dann auch noch stolz auf dieses Ende ist, gehört besser heute als morgen aus der Regierung abgewählt. Und nun den Gewerkschaften den Schwarzen Peter zuschieben zu wollen, während man 14000 wei-tere Beschäftigte unnötig in die Arbeitslosigkeit schickt, ist die größte Frechheit von al-len“, äußerte sich der SPD Bundestagsabgeordnete Stefan Rebmann nach Bekannt-werden der endgültigen Schlecker-Zerschlagung.

Grün-Rot gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

Die Regierungsfraktionen GRÜNE und SPD haben jetzt einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bestattungsgesetzes in den Landtag eingebracht, durch den es Kommunen ermöglicht wird, die Verwendung von Grabsteinen aus Kinderarbeit auf ihren Friedhöfen zukünftig zu verbieten. Die Mannheimer Landtagsabgeordneten Wolfgang Raufelder (GRÜNE), Helen Heberer (SPD) und Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD) freuen sich über das deutliche Zeichen zur Bekämpfung von Kinderarbeit.
Gerade Natursteine gehören zu den Produkten, die unter massivem Einsatz von ausbeuterischer Kinderarbeit gewonnen werden. Viele Grabsteine, die in Baden-Württemberg verwendet werden, stammen aus Steinbrüchen in Ländern wie z.B. Indien, in denen ausbeuterische Kinderarbeit alltäglich ist. Schon im Jahr 2002 hat Deutschland die Konvention 182 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ratifiziert, welche Maßnahmen fordert, um die schlimmsten Formen von Kinderarbeit zu verhindern.
Mehrere Kommunen in Baden-Württemberg hatten die Regierungsfraktionen explizit um die Schaffung einer Rechtsgrundlage gebeten, um die Verwendung von Grabsteinen aus Kinderarbeit auf ihren Friedhöfen verbieten zu können. Die schwarz-gelbe Landesregierung hatte dies abgelehnt, mit Hinweis darauf, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zielführender sei. „Leider ist eine freiwillige Zusammenarbeit oftmals nicht ausreichend. Wir schaffen nunmehr die gesetzliche Grundlage dafür, dass die Kommunen selbst entscheiden können, ob sie Grabsteine aus Kinderarbeit auf ihren Friedhöfen verbieten möchten“, sagte Wolfgang Raufelder.
Das Saarland hatte als erstes Bundesland bereits 2009 eine landesgesetzliche Ermächtigung im Bestattungsgesetz geregelt. Kommunen wie Saarbrücken haben diese Regelung bereits genutzt und erlauben für Friedhöfe nur noch das Aufstellen von Grabsteinen, die nachweislich ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 hergestellt wurden. „Ich bin froh, dass jetzt auch die Kommunen in Baden-Württemberg eine Ermächtigungsgrundlage haben um ihr Friedhofsatzungen entsprechend zu ändern“, sagte Helen Heberer.
Die Verbreitung von Grabsteinen aus Indien und China hat in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen. Geschätzte 30-60% der neu errichteten Grabsteine in Deutschland sind Billigimporte aus Indien und stammen damit zumeist aus ausbeuterischer Kinderarbeit „Der Kunde weiß leider häufig nicht woher der Stein stammt und welche teilweise katastrophalen Arbeitsbedingungen in vielen Herkunftsländern vorherrschen. Unabhängig gesetzlicher Vorgaben sollte deshalb beim Grabsteinkauf sorgfältig vorgegangen werden“, so Dr. Stefan Fulst-Blei.
Eine Zertifizierung mit dem Xertifix oder Fair Stone-Siegel, die garantieren, dass die Steine ohne Kinderarbeit hergestellt wurden, bietet hier eine gute Orientierungshilfe für den Verbraucher. Als gute Alternative gelten auch deutsche und europäische Steine, die an die hiesigen Witterungsbedingungen, was Frostbeständigkeit, Materialstabilität und Verfärbungen betrifft, in besonderer Weise angepasst sind.
Xertifix: www.xertifix.de/
Fair Stone: http://fairstone.win--win.de/

Kultusministerium stockt die Mittel für Lehrerfortbildungsmittel deutlich auf

Die Fortbildung für Lehrkräfte kann in diesem Jahr deutlich ausgeweitet werden, nachdem das Finanzministerium jetzt die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt hat. Damit stehen 2012 knapp 10 Millionen Euro bereit, während die Summe im Jahr zuvor auf rund 8,5 Millionen gekürzt worden war. Das Kultusministerium kann durch diese zusätzlichen Gelder eine seit Jahren anhaltende negative Entwicklung bei der Finanzierung der Lehrkräftefortbildung umkehren. "Ich freue mich, dass wir damit wieder im notwendigen Umfang Fortbildungen anbieten können", erklärte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Schließlich sei die Fortbildung ein Schlüssel zur Weiterentwicklung der pädagogischen, fachlichen und didaktischen Qualität der Arbeit in den Schulen. Die Ministerin bedankte sich deshalb bei den beiden Regierungsfraktionen Grüne und SPD, deren Initiative die Erhöhung der Mittel zu verdanken ist. Die Umsetzung dieser Maßnahme bedeutet mir sehr viel, da es nicht nur gelungen ist, die Kürzungen der alten Landesregierung zurückzunehmen, sondern die Finanzmittel um insgesamt eine Million Euro zu steigern. Durch die zusätzlichen Gelder ist es möglich, die Angebote zur Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer deutlich auszubauen. Dies gelte vor allem für Themenfelder, die die Veränderungen des Schulsystems mit Beratungs- und Fortbildungsangeboten begleiten, sagte die Ministerin: "Besonders gefordert sind wir bei der Entwicklung von Angeboten, um die Einführung der Gemeinschaftsschule zu unterstützen und darüber hinaus die individuelle Förderung und die inklusive Beschulung auszubauen." Die Fortbildungsangebote umfassen alle Bereiche des Schulsystems. In Anbetracht der großen Herausforderungen im Schulsystem müssen wir die methodischen und fachlichen Veränderungen durch ein solides Fortbildungssystem stärken. Die Lehrerbildung ist ein zentraler Schlüssel zum Erfolg.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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