Presseecho
Verabschiedung: Herbert Bangert, Persönlicher Referent der beiden Oberbürgermeister Widder und Kurz, geht in Ruhestand
Freude über die langjährige Zusammenarbeit, gleichzeitig Wehmut, dass er nun geht: Diese Gefühlswelten haben die Verabschiedung von Herbert Bangert in den Ruhestand gestern im Mafinex-Technologiezentrum geprägt. 26 Jahre lang gestaltete er als Persönlicher Referent der Oberbürgermeister Gerhard Widder und Peter Kurz ein Stück Mannheimer Stadtgeschichte mit.
Bangert sei ein Glücksfall und die rechte Hand des Oberbürgermeisters gewesen, die aber auch weiß, was die linke tut, sagte Gerhard Widder. "Ich verdanke ihm, dass die Zahl meiner Fehler überschaubar geblieben ist." Beide Oberbürgermeister hoben seine Loyalität, Erfahrung und Kompetenz hervor. "Ihr Verständnis war immer, die Oberbürgermeister glänzen zu lassen", lobte Gitta Süß-Slania, die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats.
4128 Reden und Stichworte (ohne die Etatreden), aufbewahrt in 72 Ordnern - auch diese Zahlen gehören zur Bilanz von Herbert Bangert, der als Persönlicher Referent in 26 Jahren kein Fehltag gehabt habe, wie er erzählte. Bangert gab zu, dass seine Gefühlslage derzeit ambivalent sei: Den Schalter habe ich schon umgelegt, aber der Motor läuft noch nach." Bangert, dem Kurz ein Wasserturm-Foto von Robert Häusser überreichte, brachte auch etwas Tolles aus seiner Heimatgemeinde Laudenbach mit: Die zauberhaften jungen Violinistinnen Amira und Mariam Abou-Zahra sowie Nóra Emödy am Klavier begeisterten die Gäste - mal mit freudig, mal mit wehmütig klingenden Stücken.
Von Redaktionsmitglied Stefan Proetel
© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 21.01.2016
Hockenheim. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, informiert sich mit Daniel Born über anstehende Großbaustellen.
Für den Besuch einer Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hätte es in Hockenheim kaum einen günstigeren Zeitpunkt geben können. Mal abgesehen vom Reaktorschutz, der beim anstehenden Bau eines Blockheizkraftwerks als unkritisch betrachtet werden darf, berühren die anstehenden Großprojekte der Stadt sämtliche Bereiche, für die Barbara Hendricks seit gut zwei Jahren zuständig ist.
Schwetzingen. Am Freitag besuchte der SPD-Landtagskandidat Daniel Born gemeinsam mit Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein den Inhaber des REWE-Markts in Schwetzingen Stefan Stahl.
Es gab einen regen Austausch über die Regionalität von Produkten, die Arbeitsbedingungen, das energetischen Gesamtkonzept der Märkte und das Genossenschafstmodell, in dem Stefan Stahl als selbstständiger Kaufmann einen Rewe-Partnermarkt betreibt.
Geburtstag: Stadträtin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer wurde 1950 in Mannheim geboren
Von Thorsten Langscheid
Nein, dass Helen Heberer schon 65 Jahre alt wird, kann man kaum glauben. Die Stadträtin und Landtagsabgeordnete ist nach dem Motto "Erst kommt die Arbeit" seit vielen Jahren vor allem in der Kulturpolitik unterwegs und vielfach auch bürgerschaftlich engagiert - etwa bei der Sanierung der historischen Sternwarte, der Förderung des Kurpfälzischen Kammerorchesters, für den Erhalt der Musikhochschule oder im Aufsichtsrat der Popakademie.
Geboren und aufgewachsen ist Helen Heberer in den Quadraten und in der Oststadt, als Kind hat sie auf Trümmergrundstücken gespielt, beim TSV 1846 geturnt und war als Statistin im Schauspiel, Chor und Ballett des Nationaltheaters aktiv. Damals wurde sicherlich ihre Leidenschaft für die Kultur begründet, auch wenn es beruflich zunächst eher um handfeste ökonomische Fragen ging: Eine Ausbildung zur Bürokauffrau, dann zur Wirtschaftskorrespondentin wiesen zunächst weg von der Kultur.
Und das, so lässt sie keinen Zweifel, soll auch in Zukunft so bleiben. Auf eine erneute Landtagskandidatur hat sie zugunsten Jüngerer verzichtet und unterstützt für die Wahl am 13. März ihren Stadtratskollegen Boris Weirauch. Helen Heberer will die Reihe ihrer Rezitationsabende fortsetzen und sich ab kommendem Frühjahr auch als dann ehemalige Landtagsabgeordnete vor allem in der Förderung von kultureller und interkultureller Bildungsarbeit engagieren.
Zum Beispiel bei Theaterprojekten mit Jugendlichen. Denn "Kunst und Kultur sind eine gesellschaftliche Klammer, die immer notwendiger wird", so ihre Überzeugung: "Sie sind eine integrierende Kraft - und oft der einzige Weg, um die Entstehung von Parallelgesellschaften zu verhindern."
© Mannheimer Morgen, Montag, 28.12.2015
Viele Menschen schätzen diese besinnliche halbe Stunde des Einstiegs in die Vorweihnachtszeit: Zur "Christuskirche im Kerzenschein" lädt die Gemeinde am heutigen ersten Adventssamstag um 18.30 Uhr ein. Hunderte Kerzen zaubern eine besondere Atmosphäre in den "Mannheimer Dom", Landtagsabgeordnete Helen Heberer liest besinnliche Texte, Landeskantor Prof. Johannes Michel an der Steinmeyer-Orgel und Sophia-Marie Schmidt mit ihrer wunderbaren Harfe musizieren. Das große Glockengeläut um 19 Uhr geleitet die Besucher zum Glühwein auf den Kirchenvorplatz, wo der Christbaum zum ersten Mal leuchtet. Kantorin Anna Linß mit ihrem Blechbläserensemble stimmt Weihnachtslieder an. pwr
© Mannheimer Morgen, Samstag, 28.11.2015
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
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