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SPD steht für das Soziale im Land

Schwetzingen. Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl ist nicht nur Wirtschaftsminister, nein, Nils Schmid steht auch dem Finanzministerium vor. Und als Finanzminister nannte er bei seinem gestrigen Besuch im Palais Hirsch einen wichtigen Grund, warum er auch in der nächsten Legislaturperiode der Regierung angehören möchte: Er hatte in den letzten fünf Jahren nie Gelegenheit zu einem ausgiebigen Spaziergang im Schlossgarten. Und dies als oberster Schlossherr. Weshalb sich Landtagskandidat Daniel Born gleich für den Sommer mit ihm im Schlossgarten verabredete. "Dann als Landtagsabgeordneter", zeigte er sich zuversichtlich.

„Plädoyer für gutes Leben im Alter“

Soziales: SPD-Ministerin Altpeter zu Besuch in Neckarau

 

Unser Land wird älter - das birgt Chancen und Herausforderungen. SPD-Landtagskandidat Boris Weirauch (Mannheim-Süd) hatte mit Baden-Württembergs Arbeits- und Sozialministerin Katrin Altpeter (MdL) zur Diskussionsveranstaltung über ein gutes Leben im Alter eingeladen. Gemeinsam mit dem AWO Ortsverein Lindenhof-Almenhof-Neckarau-Niederfeld, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen und 60+ der SPD begrüßte Weirauch mehr als 40 Genossen im Volkshaus Neckarau. Die Veranstaltung wurde von der noch amtierenden Landtagsabgeordneten Helen Heberer, die Weirauch als ihren Nachfolger vorstellte, moderiert.   

Bezahlbare Pflege

Die Ministerin hielt ein "Plädoyer für ein gutes Leben im Alter": "Richtschnur meiner Seniorenpolitik ist, den Menschen im Land auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben und eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen", erklärte sie. Die Neuausrichtung der Seniorenpolitik habe die jetzige Landesregierung schon eingeleitet. Durch die 2014 erfolgte Neuausrichtung der Ehrenamtspolitik hätten sie die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen, um das gesellschaftliches Engagement im Alter zu stärken. Auch auf den Wunsch der meisten älteren Menschen im Land, auch bei Unterstützungs- oder Pflegebedarf so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben, habe die Landesregierung bereits reagiert und mit dem neuen Heimrecht, dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG), eine bundesweit einmalige Vielfalt an Wohnformen geschaffen.

Auf Publikumsfragen, was sie angesichts der wachsenden Zahl älterer Menschen tun will zur Fachkräftegewinnung und zu mehr Wertschätzung der Pflegeberufe, und ob Pflege noch bezahlbar ist bei nur noch Einzelzimmern im Pflegebereich, erklärte die Ministerin. Wichtig zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und auf spezielle Bedarfe zugeschnittenen Pflege sei eine entsprechende Aus- und Weiterbildung. "Wer eine gute, qualifizierte Pflege möchte, muss diese auch angemessen bezahlen - eventuell auch durch Erhöhung der Pflegeversicherung", so Altpeter. -ost

© Mannheimer Morgen, Freitag, 05.02.2016             

Golfplatz im Wahlkreis als ökologisches Modellprojekt

Oftersheim. "Der Golfplatz hat eine Geschichte. Er zeigt, wie zwei Seiten zusammenkommen können, die ursprünglich unterschiedliche Interessen haben. Das ist genau das, was wir als SPD vorleben wollen", erklärte Daniel Born beim Besuch von Rita Schwarzelühr-Sutter. Die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, deren Wahlkreis im badischen Waldkirch liegt, besichtigte am späten Montagnachmittag auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten die Binnendünen auf dem Oftersheimer Golfplatz - ein ökologisches Modellprojekt.

„Die Baustelle steht für Aufbruchsstimmung“

Schwetzingen. Das ist mal eine witzige und innovative Aktion: SPD-Landtagskandidat Daniel Born richtet in einer Baustelle seinen Infostand zur Landtagswahl ein. Bis zum 13. März werden die Räume in der Mannheimer Straße 9, in die im Sommer ein Frisör einzieht, zum "Born Inn", einem Treff.

Begeisterung und ein Versprechen

REUTLINGEN. Das Programm im »Kamino« hatte gestern einiges zu bieten. Am Abend liefen gleich zwei englische Dokumentarfilme. Am Nachmittag wurde der Kurzfilm »Schwarzfahrer« gezeigt – allerdings nur für ein Landespolitiker-Trio, dass es sonst eher mit der Farbe Rot hält. Im Zuge der dreitägigen Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion in Reutlingen machten sich die kulturpolitische Sprecherin Helen Heberer, Martin Rivoir als Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie die parlamentarische Beraterin Heike Wesener ein Bild vom neuen Reutlinger Kino im Wendler-Areal.

SPD-Landespolitiker im Austausch mit dem Vorstand des Programkinos »Kamino« (von rechts): Helen Heberer (SPD), Heike Wesener (stehend, SPD), Karin Zäh (Kamino), Martin Rivoir (SPD) sowie Andreas Kissel und Klaus Kupke (Kamino).

Am Ende des Kurzfilms und nach Gesprächen mit dem dreiköpfigen »Kamino«-Vorstand Karin Zäh, Andreas Kissel und Klaus Kupke waren die Gäste nicht nur von den überaus komfortablen Sesseln mehr als angetan. »Wir sind außerordentlich begeistert von diesem Kulturangebot, das aus unserer Sicht professionell aufgestellt ist und eine Lücke schließt, die es in Reutlingen seit Langem gab«, sagte Helen Heberer. Die Entstehungsgeschichte empfinde sie als sehr spannend, die Gründung als Genossenschaft als sehr sinnvoll. Das »Kamino«, das seit September täglich Filme zeigt und mittlerweile von 801 Genossen getragen wird, fülle einen Kulturbedarf, der bis in den Schulbereich von Bedeutung sein kann. »Das kann ein kommerzielles Kino nicht«, so Helen Heberer.

Martin Rivoir stand seiner Fraktionskollegin in Sachen Begeisterung in nichts nach: »Ein tolles Projekt!« Im Gespräch mit dem GEA nahm er zu den Fördermöglichkeiten des Programmkinos Stellung – mit einem Versprechen, das der Vorstand und alle Genossen gerne hören.

Aussicht auf Fördermittel

»Wir werden uns in Stuttgart darum kümmern, dass Sie in den Genuss von Fördermitteln kommen können.« Die hierfür zuständige Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg sieht bislang keine Förderung von Genossenschaften vor. Um diese »Lücke«, so Martin Rivoir, geht es. Man wolle das Förderprogramm der MFG so öffnen, dass auch Genossenschaften wie das »Kamino« berücksichtigt werden. (GEA)

VON ALEXANDER RABE, FOTO: TRINKHAUS 

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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