Allgemein
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg hat der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald für die Beratung kleinerer und mittlerer Handwerksunternehmen Zuschüsse in Höhe von insgesamt rund 37.000 Euro bewilligt. Dies gab Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid bekannt. „Damit können im Jahr 2013 rund 700 Beratungstage für die Handwerksbetriebe im Kammerbezirk geleistet werden“, betonte Schmid. Grundlage des Förderprogramms ist das Gesetz zur Mittelstandsförderung. Es richtet sich an Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten und bietet den Unternehmen die Möglichkeit einer kostenlosen Kurzberatung durch ihre Kammer. Gegenstand der Beratungen sind wirtschaftliche, technische und organisatorische Themen der Unternehmensführung einschließlich der Anpassung an neue Wettbewerbsbedingungen. Darüber hinaus werden auch Beratungen zum betrieblichen Umweltschutz gefördert. Der Mannheimer Abgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei begrüßte ausdrücklich die erneute Förderung der Handwerkskammer: „Das Land unterstützt das Handwerk als zentrale Säule unserer Wirtschaft. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt wirtschaftlich und technologisch gestärkt.
Ein großer Festakt erinnerte heute in Leipzig an das 150-jährige Bestehen der deutschen Sozialdemokratie. Damit wurde der lange Einsatz der Partei für Freiheit, Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit gewürdigt. An der Feier im Leipziger Gewandhaus nahmen rund 1600 Gäste aus 80 Ländern teil. Bundespräsident Joachim Gauck würdigte die SPD als treibende gesellschaftliche Kraft bei der Durchsetzung von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Durch ihre Streben nach Reform statt Revolution habe die Partei den mühsamen Weg beschritten, das Leben der Menschen Stück für Stück zu verbessern, anstatt utopische Fernziele zu proklamieren, erklärte der Bundespräsident. Frankreichs Präsident Hollande lobte besonders die Reformanstrengungen der Zuge der Agenda 2010. So sagte er, „Zum Fortschritt gehöre es, schwierige Entscheidungen zu treffen. Dank der Entscheidungen von SPD-Kanzler Schröder ist Deutschland heute weiter als andere Länder. Die Sozialdemokratie hat Deutschland vorangebracht." Dies zeigt für mich ganz deutlich, dass es immer wieder auch engagierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind, die gesellschaftlich relevante Themen anpacken und die Gegenwart zukunftsorientiert gestalten, auf lokaler, auf Landes-, auf Bundes- oder auf Europaebene.
Am Samstag besuchte ich das alljährliche Max-Joseph-Straßenfest, das die "Initiative gegen Fremdenfeindlichkeit in der Neckarstadt" organisierte. Das Fest stand in diesem Jahr unter dem Motto "Vielfalt statt Einfalt" und bot über den ganzen Tag ein interessantes Kulturprogramm an. Dazu gab es internationale Essen und Getränke, Infostände von Stadtteilinitiativen und gesellschaftspolitischen Gruppen sowie eine spannende Tombola. Zudem zeigte der Kinderzirkus Trolori artistische Einlagen. Zwischen 14 und 22 Uhr spielten verschiedene Bands auf der Bühne am Wendehammer. Das Straßenfest in der Max-Joseph-Straße ist eine tolle Sache. Das Fest ist auch deshalb besonders bemerkenswert, da es komplett von Ehrenamtlichen organisiert wurde. Dieser Einsatz ist vorbildlich. Zudem ist es Ausdruck einer besonderen Mannheimer Kultur, die für Toleranz und gute Nachbarschaft, gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit steht.
Eine echte Gleichstellung von Homosexuellen, Bisexuellen, Transgendern, transsexuellen und intersexuellen Menschen braucht eine gesellschaftliche Kultur der Toleranz Anlässlich des Tags gegen Homophobie am 17. Mai haben der SPD-Abgeordnete Florian Wahl und ich zu einer besseren gesellschaftlichen Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Identitäten aufgerufen. Eine wirkliche Gleichstellung von Homosexuellen, Bisexuellen, Transgendern, transsexuellen und intersexuellen Menschen muss die volle rechtliche Gleichberechtigung beinhalten, braucht aber auch eine gesellschaftliche Kultur der Akzeptanz und Toleranz. Für diese Ziele arbeite die grün-rote Landesregierung. Zur vollen Gleichstellung gehört beispielsweise auch, Homosexuelle in Zeiten von Blutknappheit nicht länger kategorisch von der Blutspende auszuschließen. In den Krankenhäusern wird jede Blutspende dringend gebraucht. Sie rettet oft Leben. Ein Ausschluss Homosexueller ist da schwer zu rechtfertigen. Dennoch muss bei jeder Spende sorgfältig geprüft werden, ob der Spender seine Sexualpartner häufiger wechsle oder in einer festen, monogamen Beziehung lebe. In diesem Fall seien Homosexuelle mit Berücksichtigung der obligatorischen Tests der Blutproben genauso für die Blutspende geeignet. Die grün-roten Landesregierung engagiert sich ebenfalls in anderen Feldern. So hat das Sozialministerium mit der Erstellung eines Aktionsplanes für Toleranz und Gleichberechtigung begonnen, der als umfassendes Handlungskonzept Wege und Methoden entwickeln soll, um aktiv gegen Homophobie und Intoleranz in der Gesellschaft vorzugehen. In den Entstehungsprozess seien zahlreiche Verbände und Selbsthilfegruppen mit eingebunden. Der Aktionsplan soll Anfang 2015 verabschiedet werden. Homophobie ist nach wie vor in allen Teilen der Gesellschaft gegenwärtig, häufig subtil, oft aber auch in Form offener Ablehnung. Deshalb müsse der Einsatz gegen Homophobie bereits bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere in der Schule, ansetzen. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass das Themas Diversity in den Bildungsplan aufgenommen wird. Wir haben uns diesbezüglich bereits an das zuständige Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie an das Sozialministerium gewandt. Ich freue mich sehr, dass es Stefan Rebmann und mir gelungen ist, den Ehrenhofe im Rahmen des CSD zu annehmbaren Konditionen nutzen zu können.
Die SPD unterstützt die Pläne zur Regionalen Schulentwicklung, die gestern von Kultusminister Andreas Stoch im Landtag vorgetragen wurden. Vorgabe für bestehende Schulen bleibt das Erreichen der Mindestzahl von 16 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsklasse. Sobald diese unterschritten ist greift das heute vorgestellte Verfahren einer Regionalen Schulentwicklung. Aus meiner Sicht ist klar, dass wir nicht alle Kleinschulen auf Dauer erhalten können. Allerdings haben wir uns insbesondere für den ländlichen Raum eingesetzt. Für diese ist die Gemeinschaftsschule die große Chance alle Abschlüsse vor Ort zu erhalten. Es wäre bildungspolitisch fahrlässig ad hoc die Existenz von über 800 Schulen in Frage zu stellen. Gleichwohl bieten die unterschiedlichen Zugangswege für eine Regionale Schulentwicklung auch den kleineren Schulen und deren Gemeinden die Möglichkeit sich in den kommenden Jahren mit der zukünftigen Ausrichtung zu befassen. Im Gegensatz zu unseren Vorgängern nehmen wir an dieser Stelle das Heft endlich in die Hand.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen
14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
Schließung deutscher Goethe-Institute in Russland ist großer Fehler Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Seit dem 13.09.2026 schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung als schweren Rückschlag für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch. Die Institute stärken die Verbindungen zwischen Deutschland und der russischen Zivilgesellschaft über Regierungen hinaus. „Die Schließung der… Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland weiterlesen
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