Wahlkreis
Am letzten Abend der beliebten Schatz(be)suche des SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born ging es zur Heimatstube nach Neulußheim. Unter freiem Himmel begegneten die zahlreichen Teilnehmer*innen der Ortsgeschichte im Livemodus: Mit einem 300 Jahre alten Zeitzeugen.
Neulußheim. Sommerabende unter Corona-Bedingungen verlangen mehr Abstand, was auch bedeutet, dass ein Gang durch das Neulußheimer Heimatmuseum im Alten Bahnhof – der Heimatstube – nicht möglich war. Das hielt Daniel Born und seine Gäste nicht davon ab, einen wahrlich schönen Sommerabend zu verbringen und in die Neulußheimer Geschichte einzutauchen. „Wir freuen uns sehr, dass Daniel Born mit seiner Museumstour auch bei uns Halt macht und haben aus diesem Grund einen über 300 Jahre alten Zeitzeugen zu Gast, der uns mit auf eine Zeitreise nehmen wird“, erklärte die Vorsitzende der SPD Neulußheim, Miriam Walkowiak, zu Beginn.
Landtagsabgeordneter Daniel Born (SPD) hat sich mit einer Anfrage an die baden-württembergische Landesregierung gewandt. Er möchte erfahren, warum es in Sachen Fluglärm-Reduzierung in den baden-württembergischen Gemeinden im Einzugsbereich des Speyerer Flugplatzes so wenig Bewegung gibt.
Altlußheim. „Bereits 2017 hat die Gemeinde Altlußheim einen klaren Forderungskatalog mit dem Ziel einer lärmreduzierenden Überarbeitung der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung aufgestellt. Seit Ende 2019 liegt nun ein Entwurf des zuständigen Bundesverkehrsministeriums vor, der die Fluglärmsituation in Altlußheim potenziell eher verschlimmert als verbessert. Das geht so nicht. Deshalb möchte ich die grün-schwarze Regierung dazu bringen, dass sie sich über den Bundesrat stärker für die Erfüllung der Altlußheimer Forderungen einsetzt“, begründet der Abgeordnete seinen Einsatz.
Den Abschluss der 2020er Museumstour des Wahlkreisabgeordneten Daniel Born bildet der Besuch der Heimatstube in Neulußheim am kommenden Mittwoch, den 2. September. Wie die beiden weiteren wahlkreisweit bekannten Veranstaltungen wird der Beginn wieder um 18 Uhr sein und eine Anmeldung ist in diesem Jahr zwingend erforderlich.
Neulußheim. „Es ist natürlich bedauerlich, dass dieses Jahr alles nicht in so lockerer und ungezwungener Feierabend-Atmosphäre stattfinden kann wie in den Vorjahren“, weist Born auf die pandemiebedingten Hygieneregeln hin. „Wenn mich aber im März jemand gefragt hätte, ob es auch in diesem Jahr eine Museumstour geben wird, hätte ich wohl geantwortet, dass wir momentan wirklich andere Sorgen haben. Insofern bin ich sehr dankbar, dass es gelungen ist, ein Veranstaltungsformat zu finden, mit dem wir auch im Corona-Sommer zusammen die Schätze des Wahlkreises ein wenig ins Licht der Öffentlichkeit bringen können“, zeigt sich der Schwetzinger Bildungspolitiker und Wohnungsbauexperte zufrieden.
Der Schutz des durch Auskiesungspläne gefährdeten Entenpfuhlwalds zwischen Ketsch, Hockenheim und Schwetzingen liegt Daniel Born besonders am Herzen. Auf einer gemeinsamen Tour der Bürgerinitiative und des AK Ökologie der Rhein-Neckar-SPD konnte erneut die Bedeutung des Waldes aufgezeigt werden.
Ketsch/Schwetzingen. Der geplante Kiesabbau am Entenpfuhl beschäftigt die Menschen schon viele Monate. Daher hatte sich der neu gegründete Ökologischer Arbeitskreis der SPD Rhein-Neckar auf Einladung von Daniel Born vor Ort ein Bild der aktuellen Lage gemacht und sich mit Vertretern der Bürgerinitiative und des Wahlkreisabgeordneten ausgetauscht. Dabei berichtete Heinz Eppel nicht nur ausführlich über den Zustand des Waldes sondern ging auch auf die dort bereits gesichteten Fledermäuse ein.
„Stures Festhalten an der Vollsperrung des Breitenauer Sees ist nicht nur ein Ärgernis für die Bevölkerung, sondern Ausruck politischen Unwillens.“
Reinhold Gall MdL kritisiert die zuständigen Behörden für ihr starres Festhalten an der Vollsperrung des Breitenauer Sees. Er fordert vielmehr ein tragfähiges Betriebskonzept, das einerseits dem verständlichen Wunsch nach Infektionssicherheit und andererseits den Interessen der Bürger nachkommt. „Ohne Regeln und Einschränkungen auch in der Freizeit werden wir diese Pandemie nicht sicher überstehen. Aber alles, was zum Beispiel in Freibädern möglich ist, sollte auch am See funktionieren“ so Reinhold Gall. Ein stark eingeschränkter Betrieb nach Hygiene- und Abstandsregeln ist möglich und würde dem Wunsch der Bürger nach Zugang zum See bei den heißen Temperaturen nachkommen. Was möglich und machbar ist sollte umgehend in den Zuständigen Entscheidungsgremien von Zweckverband und Gemeinden erörtert werden.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de