Woche für Woche
Heute bin ich auf dem Weg nach Esslingen zum Wahlkampfeinsatz bei der dortigen Kandidatin Argyri Paraschaki. Argyri hat für uns u.a. einen Spaziergang und Bürgergespräche zum Thema klimaneutraler und bezahlbarer Wohnungsbau – mein Herzensthema – organisiert und ich freue mich auf die Termine. So wie generell der Wahlkampf natürlich derzeit eine Freude ist. Nicht nur wegen unserem Kanzlerkandidaten und unserer überzeugenden Kandidierenden vor Ort, sondern auch weil zu spüren ist, wie viel Lust die Menschen darauf haben, jetzt ein neues Kapitel zu beginnen und dabei auf die Erfahrung und Kompetenz von Olaf Scholz vertrauen. Regierung ist kein Selbstzweck – Regierung ist für die Menschen da. Und damit bin ich schon bei dem Thema, das mir derzeit die größten Sorgen bereitet: der Schulstart. Ich freue mich für alle Kinder und Jugendlichen über den Start des Schuljahres. Endlich wieder die Freund*innen treffen, neue Fächer kennenzulernen, wieder gemeinsam zu arbeiten. Aber – und daher meine Sorge – die Landesregierung hat den Schulstart sehr lausig vorbereitet.
In der heutigen Freitagspost berichtet Daniel über ein Gespräch mit einer 12-Jährigen über Afghanistan und fordert, dass das Scheitern des Einsatzes in den Parlamenten aufgearbeitet werden muss.
Irgendwann werden wir kommenden Generationen erklären müssen, was wir uns in Afghanistan gedacht haben. Ich war gestern schon in der Situation – bei den bohrenden Fragen einer 12-Jährigen.
Ich werde nie die Gespräche mit Soldaten vergessen, die im Afghanistan-Einsatz waren. Die so viel Leid und Not erlebt haben – und das Aufblitzen von etwas Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit. Ich werde auch nie das lange Gespräch mit einer Freundin, die Delegierte bei der Petersbergkonferenz war, vergessen. Die Hoffnung darauf eine Zukunft für Afghanistan mit Menschenrechten und Frieden zu schaffen.
Diese Erinnerungen helfen mir bei den Fragen einer 12-Jährigen nicht weiter: Was passiert JETZT mit den Familien und den Frauen? Wie geht es den 59 Familien aus unserem Land, deren Söhne in Afghanistan gefallen sind, jetzt? Und warum bleiben so viele Menschen am Flughafen zurück, obwohl WIR versprochen hatten, dass sie sich auf UNS verlassen können? Und die schlimmste Frage: Wer hilft jetzt den Menschen?
In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über die Briefwahl. Ab heute wird gewählt.
Ab jetzt ist jeder Tag bis zum 26. September ein Wahltag. Die Wahlbenachrichtigungen liegen in den Briefkästen, die Briefwahl startet. Und das genau in einem Moment, in dem immer mehr Menschen sagen: „Das sind ernste und schwierige Zeiten. Wir brauchen in diesen Zeiten einen Kanzler, der für Kompetenz und Respekt steht – und der auf internationaler Ebene bereits bewiesen hat, dass er sich erfolgreich durchsetzen kann.“
Ich persönlich werde in den nächsten Tagen viele Menschen auf die Briefwahl hinweisen. Immer wieder habe ich in den letzten Jahren erlebt, dass Stimmen nicht abgegeben wurden, weil am Wahltag dann doch was dazwischengekommen (!) ist. Und in diesem Jahr natürlich als weiteres Problem: wegen Corona scheuen viele den Gang ins Wahllokal und ganz konkret in die Wahlkabine.
In der heutigen Freitagspost verweist Daniel auf seinen Gastbeitrag im Blog des Wirtschaftsforums der SPD zum Thema Bezahlbares Wohnen und blickt zurück auf ein wunderbares Minigolfturnier.
Und ist der Journalist auch noch so fleißig, am Schluss bleiben maximal 1.30! Dieser Spruch aus der Zeit, als das Fernsehen noch zentrale Informationsquelle war, gilt noch immer. Und schnell und kurz muss es ja nicht nur im Fernsehen gehen: Zeitung, Social Media, Radio. Immer alles flott. Wenn Journalist*innen nur 90 Sekunden für den Gesamtbericht haben, wie viel Zeit haben dann einzelne Politiker*innen? Man gewöhnt sich daran, nur einen oder zwei zitierbare Sätze zu liefern und es gehört zum Beruf dazu. Wie finden Sie das Wohnraumbeschleunigungsgesetz? 2 Sätze. Die Landesregierung vermietet eigene Wohnungen nicht? 1 Satz. Ist Immobilienrente ein Zukunftsmodell? 2 Sätze.
In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über die Bedeutung der Farbe Rot, über den Klimaschutz und die angebliche Liebe von Grün und Schwarz zur Solarenergie.
Elisabeth, Katja, Neza und Lars machen unsere Städte und Gemeinden rot. Es ist großartig, was die Wahlkampfteams und die Ortsvereine derzeit leisten, um unsere knallroten Plakate an die Bäume und Laternen zu bringen.
Für mich Anlass genug, noch einmal nachzuschauen, was es so mit Rot auf sich hat. Und als Wohnungspolitiker schau ich da natürlich nicht bei Wikipedia, sondern auf der Seite eines großen Innenwandfarbeherstellers:
Rot – die Farbe des Körpers, der Materie, der Inbegriff von Stofflichkeit. In den monotheistischen Religionen steht sie sogar für die Erschaffung der Menschheit: „Adam“ bedeutet „Erster“, aber auch „Erde“ und „Rot“. Darüber hinaus ist Rot nicht einfach nur eine warme Farbe – sie glüht! Rot steht sie für ein unerschöpfliches Kraftreservoir. Rot ist repräsentativ, kompromisslos und energiegeladen. Keine Farbe ist so präsent und intensiv wie Rot. Sie steht vor allem für Durchsetzungskraft und Macht. Es führt kein Weg an ihr vorbei. Nicht umsonst symbolisiert diese Farbe das intensivste menschliche Gefühl: Liebe.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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