Wahlkreis
Reinhold Gall und Ingo Rust fordern von Landesregierung mehr Klassen einzurichten und allen zugangsberechtigten Schülern den Schulbesuch zu ermöglichen
Auch im kommenden Schuljahr werden viele Bewerber um Plätze an den beruflichen Gymnasien im Stadt- und Landkreis Heilbronn eine Absage erhalten. Das ist das Ergebnis einer entsprechenden Anfrage der beiden Landtagsabgeordneten aus der Region Heilbronn Ingo Rust und Reinhold Gall an Kultusministerin Marion Schick.
Demnach haben sich 881 zugangsberechtigte Schüler um einen Platz an einem der beruflichen Gymnasien im Stadt- und Landkreis Heilbronn beworben. Dazu zählen neben 100 Schülern aus den jetzigen Klassen 9 und 10 der achtjährigen Gymnasien auch 773 Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss, also nach Realschule, Werkrealschule und zweijähriger Berufsfachschule, die die formalen Aufnahmevoraussetzungen erfüllen. Dieser Nachfrage stehen jedoch voraussichtlich nur 512 Plätze an den beruflichen Gymnasien gegenüber. So viele Schüler besuchen in diesem Schuljahr die Eingangsklassen der beruflichen Gymnasien im Kreis.
Zur heutigen Sitzung des Läpple-Aufsichtsrates erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Gall MdL:
„Ich finde es unverantwortlich und eine Frechheit, dass Vorstand und Eigentümer offenbar nicht bereit waren, das Alternativkonzept der Arbeitnehmervertretung zu diskutieren, geschweige denn, es ernsthaft zu prüfen. Dies ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der betroffenen Arbeitnehmer und ihrer Familien und ein weiterer Tritt der betrieblichen Mitbestimmung und Mitverantwortung, die jahrzehntelang zum Erfolg der Firma Läpple beigetragen hat.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass die Vertreter des Betriebsrats die Sitzung aus Protest verlassen. Dies ist kein Eklat, sondern eine verständliche Reaktion. Der Skandal liegt vielmehr im Verhalten der Unternehmensführung, die – so erscheint es zumindest mir – überhaupt kein Interesse hat, den Standort, oder wenigstens Teile davon, zu erhalten. Vorstand und Eigentümer sind daher auch verantwortlich dafür, dass immer mehr Menschen den Glauben an eine funktionierende und gerechte Gesellschaft verlieren. Sie erweisen damit der Demokratie in unserem Land einen Bärendienst."
Berichterstattung in der Heilbronner Stimme
Mit dem Thema „Genfood – Worauf lassen wir uns ein?“ errang Stefanie Götz aus Obersulm und Schülerin am Justinus-Kerner-Gymnasium in Weinsberg den Förderpreis des Landtags von Baden-Württemberg. In ihrer Ausarbeitung beleuchtete sie die heutigen Möglichkeiten, Einzelmerkmale und Eigenschaften von Organismen zu verändern und den Einfluss von Großkonzernen auf solche Entwicklungen. Ebenfalls untersuchte sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Einflussmöglichkeiten der Politik und setzte sich kritisch mit Verbraucherverhalten auseinander. Besonders beeindruckt zeigte sich Reinhold Gall, der die Preisträgerin im Rahmen der Preisverleihung treffen konnte, von der Motivation der jungen Frau. Ihr gehe es nicht nur um das, was wir heute essen, sondern insbesondere auch darum, ob es für zukünftige Generationen noch natürliche Lebensmittel und gesunde Ernährung gibt, lobte der Abgeordnete.
Am 02. Mai war es soweit: bei leider nicht ganz passendem Wetter wurde in der Nähe von Wüstenrot der Finsterroter See wieder eröffnet. Reinhold Gall, der die beiden Besitzerinnen des Sees in den letzten Jahren bei ihren Bemühungen um und ihrem Engagement für die Wiedereröffnung unterstützt hatte, war bei der Neueröffnung des Sees dabei uns hat ein Grußwort gesprochen.
Auf Einladung von Reinhold Gall, dem SPD-Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Neckarsulm, verbrachte die 16-jährige Schülerin Lisa Waldheim aus Weinsberg einen Tag im Landtag in Stuttgart und nutzte die Gelegenheit, dem Abgeordneten bei seiner Tätigkeit über die Schulter zu schauen. Neben einer Sitzung des Innenausschusses und des entsprechenden Arbeitskreises konnte sie auch die Arbeitsweise der SPD-Landtagsfraktion und andere Abläufe im so genannten „Haus der Abgeordneten“, in dem die Fraktionen und Abgeordneten der im Landtag vertretenen Parteien ihre Büros haben, kennenlernen.
„Mir hat der Tag sehr gut gefallen“, zog Lisa Waldheim abends ihr Resümee. „Man bekommt spannende Einblicke und stellt dabei fest, dass die Tätigkeit von Abgeordneten weit mehr umfasst, als die Sitzungen, die im Fernsehen übertragen werden.“ Auch die Themen im Innenausschuss fand die Schülerin interessant: „Hier ist mir aber aufgefallen, dass dieser Ausschuss fast nur männliche Abgeordnete sitzen. Im Sozial- und Schulausschuss sitzen deutlich mehr Frauen.“
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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