Wahlkreis
Schwetzingen. Die Einweihung der neuen Räumlichkeiten des "SPD-Bürgerzentrums"- so zumindest heißt die alte Geschäftsstelle der Schwetzinger Sozialdemokraten nun - während des Herbstfestes der SPD war ein voller Erfolg, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.
Viele Bürger und Mitglieder, auch aus den Nachbargemeinden, nutzten die Gelegenheit, nicht nur das neue Ambiente der Räume auf sich wirken zu lassen, sondern auch ins Gespräch zu kommen, nicht nur mit den SPD-Stadträten, sondern zum Beispiel auch mit dem designierten Bundestagskandidaten Daniel Born.
Vor zehn Jahren hat sich die Fisch Hegegemeinschaft Jagst gegründet. Sinn und Zwecke einer solchen Hegegemeinschaft ist es, die Interessen der lokalen Fichereirechtsinhaber und Gewässerpächter zu bündeln und sich gemeinsam um das ökologische Gleichgewicht des jeweiligen Flusses zu kümmern.
Die Jagst, die durch den nord-östlichen Teil des Landkreises Heilbronn fließt, hat sich in den letzten Jahren zu einem tollen und gesunden Naturraum entwickelt.Daran hat auch die Hegegemeinschaft ihren Anteil.
Zum zehnjährigen Bestehen der Hegegemeinschaft hat Innenminister Reinhold Gall ein Grußwort an die Mitglieder gerichtet.
Dass Reinhold Gall als gelernter Fernmeldehandwerker einen engen Bezug zu den Handwerksorganisationen hat, liegt auf der Hand. Auch als Abgeordneter stand er stets in engem Austausch mit Vertretern von Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft und hat dies auch nach seinem Wechsel an die Spitze des Innenministeriums so beibehalten.
Klar, dass er sich nicht zweimal bitten ließ und mit Freude Ende September die Rede zur Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft Heilbronn-Öhringen hielt. In seiner Rede gratulierte er den frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen zu ihrer Freisprechung, lobte die Handwerksbetriebe für ihr überdurchschnittliches Engagement in Sachen Ausbildung und erläuterte auch, warum das Handwerk mehr ist als eine reine Wirtschaftsmacht:
„Doch das Handwerk ist mehr als eine reine Wirtschaftsmacht. Das Handwerk ist ehrlich und bodenständig, es folgt klaren sozialen Maßstäben und es ist sich seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Es geht beim Installateur und beim Schreiner nicht darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Geld zu „machen“. Im Handwerk wird nicht spekuliert und gezockt, im Handwerk wird gearbeitet. Das Handwerk steht für Vertrauen und Verlässlichkeit, auch wenn natürlich jeder von uns Geschichten erzählen kann, dass bei einem Auftrag einmal etwas nicht geklappt hat. Doch wir wissen sehr genau, dass zum einen die Konsequenzen eines falsch gebohrten Bohrloches überschaubarer sind als das Schlamassel, das so mancher Investmentbanker hinterlassen hat. Und wir wissen auch, dass im Handwerk in der Regel sehr gute Arbeit geleistet wird und dass wir uns auf unsere Bäcker, unsere Friseure, unsere KFZ-Mechaniker und auf alle anderen, die das für uns erledigen, was wir selbst nicht können, verlassen können.“
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Seit 75 Jahren existiert das Unternehmen Dringenberg, ein Spezialist für Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen, das seinen Stammsitz in den Obersulmer Ortsteilen Sülzbach und Willsbach hat. Reinhold Gall, der lange Jahre Ortsvorsteher von Sülzbach war, nutzte die Gelegenheit und dankte der Firma für ihr Bekenntnis zum Standort in der Heilbronner Raumschaft und lobte sie für ihr Engagement im Bereich Ausbildung:
Hierzu sagte der Wahlkreisabgeordnete und Minister: „Und natürlich profitieren von einer Firma wie der Dringenberg GmbH in ganz besonderem Maße auch diejenigen, die die Zukunft unserer Gesellschaft ausmachen: die Kinder und Jugendlichen. Wo, wenn nicht in einer Firma am Ort, bekommt man, vielleicht im Rahmen einer Betriebsbesichtigung mit dem Kindergarten oder der Grundschule, den ersten Eindruck von dem, was die Eltern "Arbeiten gehen" oder "Geld verdienen" nennen? Wo sonst kann man bei einem Praktikum oder einem Ferienjob erste Arbeitsluft schnuppern und ein Berufsbild kennen lernen? Und wo, wenn nicht in der Nähe der Eltern, sollen Jugendliche, die zu Ausbildungsbeginn oft noch minderjährig sind, in ihr Berufsleben starten?“
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Um sinnvolle Projekte in der rund 14.000-Einwohner-Gemeinde Obersulm zu fördern, hat sich im Oktober 2012 eine Bürgerstiftung gegründet. Reinhold Gall, der ebenfalls zu den Gründungsstiftern gehört, hielt am Gründungsabend die Festrede und brachte auch das Dokument mit, das es der Stiftung überhaupt erst ermöglicht, ihre Arbeit aufzunehmen: die Stiftungsurkunde.
In seiner Rede lobt Reinhold Gall nicht nur das bürgerschaftliche Engagement in Obersulm und hob die Besonderheiten von Bürgerstiftungen hervor. Er bekannte sich auch ganz klar zu seiner Heimatgemeinde, in der er fast 30 Jahre kommunalpolitisch aktiv war. Neben der Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft und seiner thematischen Zuständigkeit als Innenminister nannte er seinen engen Bezug zu Obersulm und insbesondere zu Sülzbach als einen der Gründe, warum er sich gerne für die Bürgerstiftung stark gemacht habe:
"Es gibt aber noch einen dritten Grund. Einen ganz einfachen Grund, aber vielleicht doch der wichtigste: Obersulm und natürlich insbesondere Sülzbach sind für mich nicht nur der Ort, an dem ich geboren bin und seitdem wohne, sondern meine Heimat, deren Entwicklung ich über Jahrzehnte in verschiedenen kommunalen Funktionen mit gestalten durfte. Deswegen freut es mich umso mehr, dass nun neben dem, was in Obersulm auf herkömmlichem Weg bereits geleistet wird, durch die Aktivitäten einer Bürgerstiftung ergänzt wird."
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hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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