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Andreas Stoch: "Wir fordern ein klares Bekenntnis der Landesregierung zum Spurwechsel"

Andreas Stoch: „Das populistische Poltern von Thomas Strobl ist ein Schlag ins Gesicht aller Unternehmerinnen und Unternehmer im Land. Wir fordern ein klares Bekenntnis der Landesregierung zum Spurwechsel“

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch kritisiert die Äußerungen von Innenminister Thomas Strobl, er lehne einen Spurwechsel Geflüchteter in den Arbeitsmarkt ab: „Das populistische Poltern von Thomas Strobl ist ein Schlag ins Gesicht aller Unternehmerinnen und Unternehmer im Land, die Geld und Kraft in ihre neuen Mitarbeiter investiert haben und diese nun zu verlieren drohen.“ Die SPD erwartet ein klares Bekenntnis der Landesregierung zum Spurwechsel und fordert eine in der Vergangenheit liegende Stichtagsregelung mit ins Einwanderungsgesetz aufzunehmen. „Die Stichtagsregelung sorgt dafür, dass von der Regelung nur bereits schon in Deutschland lebende Geflüchtete profitieren. Damit werden keine Fluchtanreize geschaffen“, widerspricht Stoch dem Innenminister.

SPD fordert klares Bekenntnis zum Spurwechsel

Die SPD-Landtagsfraktion hat schon mehrfach gefordert, rechtssichere Aufenthaltsperspektiven für Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit zu schaffen. Bis zur Verabschiedung des von der SPD im Bundestag forcierten Einwanderungsgesetzes braucht es die Möglichkeit für Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit, von einem Asylstatus in einen gesicherten Aufenthaltsstatus wechseln zu können. „Wir fordern nach wie vor ein klares Bekenntnis der grün-schwarzen Landesregierung und ihres Ministerpräsidenten zum Spurwechsel“, so Reinhold Gall, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion.

Biodiversität gegen Menschengesundheit auszuspielen, wie noch zuletzt Minister Hauk, wäre riskant und verantwortungslos

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Reinhold Gall, zugleich Mitglied im Landwirtschaftsausschuss, teilt die Meinung des Bundesagrarministeriums, dass sich mit dem US-Urteil gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen verschleierter Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat kein Einfluss auf Deutschland ableiten lasse. Er vertraut hier auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags, der eine schnellstmögliche Beendigung des Einsatzes von Glyphosat vorsieht. Er sieht aber gleichwohl für Baden-Württemberg Klärungsbedarf:

“Biodiversität und Boden- und Artenschutz gegen Menschengesundheit auszuspielen, wie noch zuletzt Minister Hauk, wäre riskant und verantwortungslos. Es reicht nicht allein den Aspekt Artenvielfalt anzugehen. Wir wollen das Vorsorgeprinzip stärken und sind deshalb für den schnellstmöglichen Verzicht auf Glyphosat, wie im Koalitionsvertrag im Bund festgehalten. Wenn Minister Hauk hier anderer Meinung ist, als gemeinsam vereinbart, muss er das in seiner Partei klären. Ich erwarte jedoch Treue der CDU zum Koalitionsvertrag.”

FAZ: „Born will keine Schnellbleiche für Grundschullehrer“

Daniel Born hat in der Debatte um den dramatischen Lehrermangel an Grundschulen in Baden-Württemberg Grün-Schwarz dazu aufgerufen, die Streichung von Lehrerstellen sofort zurückzunehmen.

 

Stuttgart. „Die Engpässe an den Grundschulen verschärfen sich und das ist ein enormes Problem. Grün-Schwarz muss deshalb unverzüglich die Streichung von über 1.000 Lehrerstellen zurücknehmen, die zum letzten Schuljahr wirksam wurden und den Unterrichtsausfall über alle Schularten hinweg nochmals massiv in die Höhe getrieben haben. Die Grundschulen brauchen dringend gut ausgebildetes Personal. Deswegen schlägt die SPD schon seit Monaten vor, Grundschullehrkräfte im Einsatz an Gemeinschaftsschulen mit Gymnasiallehrkräften zu ersetzen und an die Grundschulen zu schicken. Es bleibt unklar, warum Kultusministerin Eisenmann stattdessen lieber Gymnasiallehrkräfte an die Grundschulen lockt, die nicht mehr als eine Schnellbleiche an Fortbildung erhalten. Unterrichtsqualität hat scheinbar nicht die nötige Priorität.“ erklärte Daniel Born in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Bericht aus Stuttgart

Die parlamentarische Sommerpause in Stuttgart hat begonnen – es lebe die „Saure-Gurken-Zeit“. So konnte ich seit dem letzten Plenartag am 19. Juli zahlreiche Termine im Wahlkreis wahrnehmen und einen aktuellen "Bericht aus Stuttgart" verfassen. Dieser umfasst die folgenden Themen: Bund/Land-Kooperationen, Entfristung der Lehrerstellen, aktuelle parlamentarische Initiativen und Gesprächstermine, Hinweis auf den Schülerwettbewerb des Landtags.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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