SPD-Fraktionschef Andreas Stoch kommentiert den Vorschlag der Landtags-Grünen, wonach in der Landesregierung eine zentrale Stelle zur Innovationsförderung angesiedelt werden soll: „Der Plan der grünen Fraktion ist eine schallende Ohrfeige für Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und die CDU. Der Vorschlag ist das Eingeständnis, dass die Landesregierung in der Innovationspolitik bislang weit hinter den Möglichkeiten und Erfordernissen zurückgeblieben ist. Dies können wir so unterstreichen. Schlimm genug, dass es so lange gedauert hat bis diese Erkenntnis in der Landesregierung gereift ist. Ob aber die Idee, hierfür eine zentrale Stelle im Staatsministerium einzurichten, die richtige ist, bleibt dahingestellt. Wahrscheinlich geht es den Grünen aber ohnehin nur darum, den Einfluss der Regierungszentrale zu mehren, ohne Rücksicht auf den Koalitionspartner.“
Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, äußert sich zur Kritik von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an den Reformvorschlägen von Bundesminister Hubertus Heil zum besseren Schutz von Arbeitnehmern: „Das ist typisch für die Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut und die grün-schwarze Landesregierung: Bundesarbeitsminister Heil schlägt kluge Maßnahmen vor, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Pflege kranker Angehöriger zu ermöglichen, um mobiles Arbeiten zu erleichtern und die Qualifizierung von Beschäftigten zu ermöglichen, doch für die Landesregierung ist dies alles eine „bürokratische Hürde“. Dies zeigt, dass das Land von der Lebenswirklichkeit der Beschäftigten und der veränderten Arbeitswelt keine Ahnung hat. Dabei verkennt Hoffmeister-Kraut auch, dass dem Fachkräftemangel nur mit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf begegnet werden kann. Das Thema Arbeit ist zwar bei Hoffmeister-Kraut verortet, hat aber in der grün-schwarzen Landesregierung weder einen angemessenen Stellenwert noch eine Ministerin, die sich auch nur ansatzweise darum kümmert.“
Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch: „In Zeiten des wirtschaftlichen Wandels können wir uns keinen passiven Staat leisten, wir brauchen eine initiierende und lenkende Industrie- und Strukturpolitik“
Einen großen Themenstrauß hat die SPD-Landtagsfraktion auf ihrer Klausurtagung in Bad Überkingen behandelt – Industrie- und Strukturpolitik, Antisemitismus, Berufliche Bildung, Öffentlicher Dienst, Doppelhaushalt 2020/2021, Klimaschutz und Pflege. Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen in der Klausur: „Wir blicken zurück auf eine intensive Klausur. Insbesondere unsere Diskussion, wie aus landespolitischer Sicht bei der baden-württembergischen Industrie- und Strukturpolitik eigene Akzente gesetzt werden können, zeigt, dass in Baden-Württemberg dieses Thema unter den Nägeln brennt.“
Dem Antisemitismus in Deutschland hat die Fraktion bewusst einen großen Raum in ihrer Klausurtagung eingeräumt. Mit Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland, konnte die Fraktion eine Rednerin gewinnen, die eindrucksvoll die Veränderungen in der deutschen Gesellschaft und die Gefahren, die sich daraus ergeben, schilderte. Stoch zeigt sich betroffen: „Leider gewinnt der Antisemitismus in Deutschland immer mehr an Boden. Sind wir jetzt viele Jahre davon ausgegangen, dass eine derartige Entwicklung nach den Schrecken der NS-Zeit in Deutschland nicht mehr möglich sein könnte, ist es umso erschreckender, wie der Antisemitismus heute wieder um sich greift. Hier müssen wir entschieden gegenhalten.“ Abgerundet wurde der Besuch der Generalkonsulin durch eine gemeinsame Kranzniederlegung an der Gedenkstätte auf dem Außengelände des ehemaligen Konzentrationslagers in Geislingen.
In Diskussionen bestehen, kritisch Stellung zu politischen Themen beziehen, argumentieren und gegenargumentieren – all dies kann man üben und dabei sogar Spaß haben. Der Landtag von Baden-Württemberg startet die neue Anmeldeperiode für seinen 62. Schülerwettbewerb. Das Motto des erfolgreichen Programms zur Förderung politischer Bildung lautet: „Komm heraus, mach mit!“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen zwischen verschiedenen Themen und Arbeitsformen. Analoge Plakatarbeiten sind dabei genauso möglich wie Foto- und Videobeiträge im Onlineformat.
❗️❗️❗️ WICHTIGE VERANSTALTUNG ❗️❗️❗️
Wir rufen alle Oberkircherinnen & Oberkircher dazu auf, diese Bürgergespräche wahrzunehmen und durch zahlreiche Teilnahme die die Notwendigkeit des Oberkircher Krankenhauses zu unterstreichen. Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit und unterstützen Sie alle, die sich für eine gute Lösung einsetzen!
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
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Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
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Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
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