Etwa 100 Menschen fanden sich für den Zweck der Rettung des Waldstücks ein. Eingeladen hatten die SPD Ketsch, die SPD Schwetzingen und der örtliche Landtagsabgeordnete Daniel Born.
Ketsch. Gemeinsam mit Kreisrätin Monika Maier-Kuhn (SPD Schwetzingen) und Gemeinderat Moses Ruppert (SPD Ketsch) freute sich Daniel Born über die große Resonanz auf den Vor-Ort-Termin. „Etwa 100 Menschen heute hier um deutlich zu machen, dass der Wald nicht abgeholzt werden darf, das ist ein starkes Zeichen.“ erklärte der SPD-Politiker, der unter anderem seine Landtagskollegin und Umweltexpertin Gabi Rolland und den stellvertretenden Vorsitzenden des BUND Hockenheimer Rheinebene, Thomas Kuppinger, begrüßen konnte. In ihren Fachreferaten gingen Rolland und Kuppinger auf das derzeit laufende Verwaltungsverfahren aber auch auf die ökologische Bedeutung des Waldstückes ein. Dabei spielte insbesondere die Bedeutung des Entenpfuhlwaldes als natürlicher Schutz für die darunter liegenden Trinkwasser eine entscheidende Rolle.
Gabi Rolland, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, äußert sich zum morgen startenden Volksbegehren Artenschutz - «Rettet die Bienen» in Baden-Württemberg: „Wir unterstützen das Volksbegehren nach wie vor im Grundsatz: Es müssen viel größere Anstrengungen unternommen werden, um den Artenschwund wie auch den Insektenrückgang zu stoppen.“
Gabi Rolland, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, äußert sich zum morgen startenden Volksbegehren Artenschutz - «Rettet die Bienen» in Baden-Württemberg: „Wir unterstützen das Volksbegehren nach wie vor im Grundsatz: Es müssen viel größere Anstrengungen unternommen werden, um den Artenschwund wie auch den Insektenrückgang zu stoppen.“ Die Landesregierung sollte deshalb ein eigenes Gesetzespaket vorlegen, wie sie die Anliegen aus dem Volksbegehren aufnehmen will. Die SPD werde sich im parlamentarischen Verfahren einbringen: So müsse zwar der Pestizideinsatz erheblich reduziert werden, jedoch nicht pauschal in Landschaftsschutzgebieten, da die Landwirtschaft dort dann gefährdet sei. Der richtige Weg sei, durch Ausgleichszahlungen und Fördermittel sowie eine deutliche Erhöhung des biologischen Landbaus die Pestizide zurückzudrängen. „Zudem müssen Neonicotinoide und Totalherbizide wie Glyphosat schnellstmöglich ganz verschwinden. Pflanzenschutzmittel für den Biolandbau dürfen dagegen nicht verboten werden. Auf diese Weise kann man den Artenschwund stoppen und zugleich die Landwirtschaft als Partner mitnehmen“, so Rolland.
Angesichts der lauten Kritik der baden-württembergischen Grünen am Klimapaket der Bundesregierung wünscht sich der Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch eine ehrlichere Debatte: „Der Klimaschutz ist zu wichtig, um mit ihm die üblichen Runden durch den Politzirkus zu drehen: Die Grünen im Land zeigen mit dem Finger auf Berlin, dann zeige ich mit dem Finger auf die Grünen, die ihre eigenen Klimaziele ja auch nicht annähernd er-reichen konnten. Aber bringt uns das weiter?“, so Stoch am Sonntag. „Im Bund ist mit der CDU im Moment leider nicht mehr zu machen beim Klimaschutz. Das wissen die Grünen im Land doch genauso gut wie die SPD im Bund, denn hier geht mit der CDU ja auch nicht genug“, so Stoch weiter: „Aber die Politik beim Klimaschutz wird nicht schneller, wenn sich die Tempomacher gegenseitig ein Bein stellen“. „Nicht nur die Menschen, die am Freitag auf den Straßen demonstriert haben, erwarten et-was Anderes von uns. Sie wollen Ergebnisse beim Klimaschutz, im Bund genauso wie hier im Land. Gemeinsam mit den Grünen wären wir als SPD willens und in der Lage, beim Klimaschutz entscheidend weiterzukommen.“
Angesichts der lauten Kritik der baden-württembergischen Grünen am Klimapaket der Bundesregierung wünscht sich der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Reinhold Gall eine ehrlichere Debatte: „Der Klimaschutz ist zu wichtig, um mit ihm die üblichen Runden durch den Politzirkus zu drehen: Die Grünen im Land zeigen mit dem Finger auf Berlin, dann zeige ich mit dem Finger auf die baden-württembergischen Grünen, die ihre eigenen Klimaziele in der Landesregierung ja auch nicht annähernd erreichen konnten. Aber bringt uns das weiter?“, so Gall am Sonntag.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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