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Vor-Ort-Termin zur Rettung des Entenpfuhls

Veröffentlicht am 23.09.2019 in Pressemitteilungen

Etwa 100 Menschen fanden sich für den Zweck der Rettung des Waldstücks ein. Eingeladen hatten die SPD Ketsch, die SPD Schwetzingen und der örtliche Landtagsabgeordnete Daniel Born.

Ketsch. Gemeinsam mit Kreisrätin Monika Maier-Kuhn (SPD Schwetzingen) und Gemeinderat Moses Ruppert (SPD Ketsch) freute sich Daniel Born über die große Resonanz auf den Vor-Ort-Termin. „Etwa 100 Menschen heute hier um deutlich zu machen, dass der Wald nicht abgeholzt werden darf, das ist ein starkes Zeichen.“ erklärte der SPD-Politiker, der unter anderem seine Landtagskollegin und Umweltexpertin Gabi Rolland und den stellvertretenden Vorsitzenden des BUND Hockenheimer Rheinebene, Thomas Kuppinger, begrüßen konnte. In ihren Fachreferaten gingen Rolland und Kuppinger auf das derzeit laufende Verwaltungsverfahren aber auch auf die ökologische Bedeutung des Waldstückes ein. Dabei spielte insbesondere die Bedeutung des Entenpfuhlwaldes als natürlicher Schutz für die darunter liegenden Trinkwasser eine entscheidende Rolle.

Das Waldstück, welches im Eigentum des Landes steht, wurde an die Firma Krieger verpachtet. Diese plant Sand und Kies abzubauen, was eine Rodung des Gewanns voraussetzt. Unmittelbar betroffen hiervon wären immerhin 42 Hektar guter Wald. Dies wollen die Teilnehmenden des Vor-Ort-Termins. In mehreren von der Ketscher SPD organisierten Info-Punkten kamen Sorgen und Überlegungen der zahlreichen Teilnehmer zur Sprache: was ist mit dem Beitrag des Waldes zur Biodiversität und zum Klimaschutz? wie wird der natürliche Lärmschutz durch den Wald gewichtet? wie verläuft der Lastverkehr bei dem Projekt? Welche Chancen gibt es noch den Kiesabbau zu verhindern? Insbesondere bei letzter Frage wurde deutlich, dass die bisher erfolgten Maßnahmen und die heutige Vor-Ort-Begehung rasch zu einer Bürgerinitiative führen sollten, denn neben dem Verwaltungsverfahren sei es ja auch eine politische Entscheidung, ob im Jahr 2019 ein Staatswald gerodet wird um an der Stelle Kies abzubauen. Bereits im Vorfeld hatte eine Anfrage von Daniel Born an die Landesregierung deutlich gemacht, dass diese derzeit den schwarzen Peter an die kommunalen Behörden weiterleitet und es darum umso entscheidender ist, auch politisch für den Entenpfuhlwald einzutreten.

 

Homepage Daniel Born

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