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Reinhold Gall MdL nennt Blockade der Union bei Jobcenter-Reform eine „Bankrotterklärung“

Eine „Bankrotterklärung“ nennt der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Heilbronner Kreistag die Blockade der Unionsfraktionen im Deutschen Bundestag bei der Reform der Jobcenter. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes musste die bisherige Arbeitsweise der ARGEn, wie sie auch der Landkreis Heilbronn eingerichtet hat, überdacht werden, da sie eine im föderalen System unzulässige Zusammenarbeit von Bund und Kommunen darstellt.

Daraufhin hatte Arbeitsminister Olaf Scholz gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Kurt Beck und Jürgen Rüttgers einen Entwurf vorgelegt, der vorsah, die etwa 350 ARGEn zu öffentlich-rechtlichen "Zentren für Arbeit und Grundsicherung" umzustrukturieren, in denen sich Kommunen und Arbeitsagenturen weiterhin die Aufgaben teilen würden. Dieser Entwurf stieß nicht nur bei den Ländern, sondern auch bei Kanzlerin Merkel und dem Parteipräsidium der CDU auf Zustimmung. Einzig die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag weigert sich nun, der Lösung zuzustimmen.

MdL Gunter Kaufmann spricht in aktueller Landtagsdebatte zur Situation der beruflichen Gymnasien

Pressemitteilung vom 18. März 2009

Live-Übertragung über Homepage des Landtags möglich

Auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, wird sich der baden-württembergische Landtag in seiner Plenarsitzung am heutigen Donnerstag auch mit einem Antrag der SPD zum Thema „berufliche Schulen“ beschäftigen.

Die Figur läuft im Bikini davon

Neckarau: Kesse Motten begeistern das Publikum in Gehrings Kommode
Die Figur läuft im Bikini davon

Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Lehmann

Es war wie ein coming out von Frauen im betagten Alter. Alles, aber auch wirklich alles wurde an diesem Abend von innen nach außen gekehrt: die Sorgen um ihre Schönheit, ihre Körperpflege mit Enthaarungswachs, Faltencremes oder der Schönheits-OP, die Malaisen mit dem Älterwerden, aber auch die Beziehung zum Partner, das Selbst- und Fremdbild zwischen Mann und Frau.

"Hast Du etwas Zeit für mich? Meine Brust gefällt mir nicht! 99 Luftballons, zwei genügen mir davon-€¦." Mit einer ungeheuren Komik, mit Witz und Humor sangen die Kessen Motten ihre Reimverse zu einem Potpourri aus bekannten Schlagerliedern der 60er und 80er Jahre, was das Zeug hielt. Nicht nur ihre Texte selbst, sondern auch die Textumformungen des bestehenden Liedmaterials waren urkomisch und zugleich höchst professionell und witzig vorgetragen. Barbara Eckert-Stahl, Birgit Tschirpke und Margot Appenzeller wurden von Arthur Weis am Klavier begleitet. Der "Quotenmann des heutigen Abends", wie er sagte, gab zwischendurch auch selbst einige Pointen zum Besten.
Die realen Dinge des Frauenlebens

Die Vier brachten den knapp 60 Personen in der voll besetzten Neckarauer Gehrings Kommode das näher, was Frauen sonst eher verschweigen oder sich heimlich unter Freundinnen erzählen.

Für ihre Offenheit und ihren überzeugenden Auftritt, für ihre humorvolle Sicht auf die realen Dinge des Frauenlebens ernteten sie - auch bei den Männern im Raum - tosenden Beifall. Als sie mit ihrem gekonnt schrägen Outfit den Schönheitsfimmel, das Klimakterium, die Inkontinenz oder auch den Bodyformer besangen, war das Publikum nicht mehr zu halten.

Wirklich köstlich war es, als die drei Frauen jenes Bekleidungsstück in beige mit rosa Federboa-Umrandung herauszogen und sangen: "Meine Figur läuft im Bikini davon. Ich brauch 'nen Bodyformer, der zaubert Kurven, wo sonst keine sind. 1,2,3, ja, wie komm ich da bloß nei?" Wie die Venus von Milo wollen sie damit aussehen - aber wie wird der Mann damit fertig? Auch dazu hatten sie gleich die passende Antwort parat: "Ich hoffe, bei ihm hält die Spannung, bis er mich aus dem Panzer geknackt hat-€¦ Ich bin ein Überraschungsei-€¦ Er geht an die Arbeit, macht meine Formen mühsam frei, doch alles kriegt er nimmer nei."
Kritischer Blick auf die Männer

Aber auch das männliche Wesen wurde kritisch betrachtet: "Es liegt ne Schiesser-Feinripp neben dem Bett, da war die Party richtig nett." Dazu passend hielten die "Motten" eine weiße Herrenunterhose im unerotischen XXL-Format hoch und liebkosten sie. Große Lacher ernteten die drei Frauen, als sie dann doch auch ein Mann sein wollten: "Die paar Zentimeter machen sehr viel her. Er kann die ganze Welt regier'n, und das schon nach drei Bier'n."

Die Veranstaltung wurde von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) zum Internationalen Frauentag organisiert, aber auch zum Wahlkampf für die Gemeinderatswahl am 7. Juni genutzt. Ihre Vorsitzende Dr. Claudia Schöning-Kalender begrüßte Stadtrat Ulrich Schäfer sowie ihre Vorgängerin Helen Heberer (MdL), Nazan Kapan, Evi Korta-Petry, die neben Schöning-Kalender für die SPD in den Gemeinderat einziehen möchte. Damit es ihnen allen gelingt, verteilte Schöning-Kalender an die Politikerinnen Maskottchen - am Ende der Veranstaltung auch an die Kessen Motten.

Mannheimer Morgen
18. März 2009

SPD verurteilt Weigerung der Regierung, Vorstandsgehälter bei der LBBW zu reduzieren und an SoFFin-Regelung anzupassen
photocase.com, Fotograf: boing

Die SPD-Fraktion verurteilt die Weigerung der Regierung, die Gehälter der LBBW-Vorstandsmitglieder auf 500.000 Euro pro Jahr zu reduzieren und die Zulage zu streichen. Die Regierungsfraktionen lehnten heute im Finanzausschuss diesen Antrag der SPD ab. Für die Sozialdemokraten ist diese Bankenpolitik von Ministerpräsident Oettinger skandalös. "Das Land und seine Bürger müssen für die Verluste der LBBW gerade stehen, während die Verantwortlichen Zulagen erhalten", erklärte Fraktionschef Claus Schmiedel. Nach seiner Ansicht müssten die schweren Fehler im Bankengeschäft zwingend dazu führen, die Einkünfte der LBBW-Führung zu reduzieren. Schmiedel verwies auch auf die konsequente Haltung des Bundes. Wenn eine Bank Kapital vom SoFFin wolle, müssten die Gehälter der Manager auf 500.000 Euro reduziert und die Zulagen gestrichen werden. Genau dies wolle die SPD auch für das Land. Da Oettinger die Bundeslösung ablehne, liege jetzt sogar der Verdacht nahe, dass er damit die Gehälter der LBBW-Manager schützen wolle. "Der Schutzschirm für die LBBW darf nicht zum Schutzschirm für die Vorstandsgehälter degenerieren", verlangte Schmiedel:. "Wir halten es für skandalös, dass Oettinger sich vor die Manager stellt."

50 Jahre Harmonikaclub Neckarsulm - Reinhold Gall gratuliert
photocase.com, Fotograf: time2share

Seit 50 Jahren gibt es ihn, den Harmonikaclub Neckarsulm. Am vergangenen Sonntag nutze Reinhold Gall eine Matinée im Foyer der Volkshochschule, um den aktiven Musikant/innen und den fleißigern Helfer/innen im Hintergrund zum Vereinsjubiläum zu gratulieren und ihnen für oft jahre- und jahrzehntelanges Engagement zu danken.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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