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Bordell jetzt auch im Fahrlachgebiet?

Rotlichtmilieu: Stadt erreicht die Schließung in der Zielstraße

Von unserem Redaktionsmitglied Anke Philipp

 

Nach der Zielstraße in der Neckarstadt-Ost wäre es der nächste unerwünschte Bordellbetrieb in einem Gewerbegebiet: In der Fahrlachstraße in einem ehemaligen Gewerbegebäude liegt etwas zurückversetzt von der Straße ein solches Etablissement. Das berichten Anlieger und Gewerbetreibende. In der Neckarstadt-Ost hatte die Stadt eine derartige Einrichtung untersagt - und sich damit jetzt rechtlich auch durchgesetzt.

Ohne Widerspruch rechtskräftig

Zwar hatte sich der Eigentümer des Gebäudes in der Zielstraße zunächst juristisch gegen das Bordellverbot gewehrt. "Der Widerspruch wurde jedoch vom Regierungspräsidium zurückgewiesen", berichtet ein Stadt-Sprecher auf Anfrage. Es sei daraufhin keine Klage erhoben worden: "Der Ablehnungsbescheid wurde ohne Widerspruch bestandskräftig". Ob die Pension in der Zielstraße tatsächlich geschlossen wurde, hat die Stadt vor kurzem geprüft. Ergebnis: "Sowohl die Pensions- als auch die Bordellnutzung wurden offensichtlich aufgegeben. Unseren Verfügungen wird nachgekommen", berichtet der Stadt-Sprecher.

 

Ob ein solches Vorgehen auch bei der Einrichtung im Fahrlachgebiet greifen kann, das wollen nun die SPD-Stadträte Helen Heberer und Dr. Boris Weirauch, Fraktionssprecher für Sicherheit und Ordnung, von der Stadtverwaltung wissen. "Wir haben Anhaltspunkte, die vermuten lassen, dass auf dem Fahrlachgelände ein entsprechendes Etablissement betrieben wird", erklärt Heberer die Anfrage im Rathaus. Die Politiker fürchten negative Effekte für das eh schon durch das Abbruchgebäude auf dem ehemaligen Kannenberg-Gelände belastete Fahrlachgebiet. "Ein Bordellbetrieb würde das Gewerbegebiet nach unten ziehen", sind sie sich einig und erwarten, dass die Stadtverwaltung alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel ergreift, um eine derartige Nutzung zu untersagen.

"Derzeit sind wir aber noch am prüfen und auswerten", so der Rathaus-Sprecher.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 06.03.2015

Bildungsaufbruch 2015 - Mehr Chancengerechtigkeit in Baden-Württemberg

Bild von l.n.r.: Daniel Born, Landtagskandidat, Dr. Stefan Fulst-Blei MdL , Devrim Korkut, Renate Schmidt. 

SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner fordert Baufreigabe für Winden

Die große Koalition hat nach Mitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner ein Investitionspaket von über 10 Milliarden € beschlossen. Damit soll zum einen über eine Milliarde in Energieeffizienzprojekte fließen, um den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz voranzutreiben. Hierüber freut sich Fechner, wenngleich er sich beim Klimaschutz noch mehr Gelder für den wichtigen Bereich der Energieeffizienz gewünscht hätte, was aber laut Fechner mit der Union nicht möglich gewesen sei

Heberer :Verbesserung der Wohnsituation für Studierende

Die Wohnraumsituation für Studierende an den Hochschulstandorten ist in Baden-Württemberg besonders gut. Das geht aus einem Schreiben des Wissenschaftsministeriums an die SPD-Landtagsfraktion hervor. Für Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im baden-württembergischen Landtag, Helen Heberer (SPD), ist dies ein Beleg dafür, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre nun auszahlen.

 

„Die Studierenden sind auf ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum an den Standorten ihrer Hochschulen angewiesen“, erklärt die Sozialdemokratin. Daher trage die Landesregierung eine besondere Verantwortung, die angespannte Wohnsituation für Studierende insbesondere in den Ballungszentren mit entsprechenden Maßnahmen abzumildern.

 

Demnach standen in Baden-Württemberg zum Jahresende 2014 insgesamt 32.900 eigene sowie angemietete Wohnheimplätze der Studierendenwerke zur Verfügung. Zudem unterstütze die Landesregierung die Studierendenwerke beim Wohnheimbau finanziell mit bis zu 20 Prozent der Baukosten und maximal 8.000 EUR pro Bettplatz. So sollen auch bis 2016 weitere Wohnbauprojekte an den Hochschulstandorten des Landes entstehen, wofür Fördermittel von knapp 15 Mio. EUR eingeplant sind. „Die Anstrengungen der vergangenen Jahre zahlen sich nun aus“, freut sich Heberer und ergänzt: „Grün-Rot ist es gelungen, das Angebot an Wohnraum für Studierende deutlich zu verbessern. Dies ist ein entscheidender Schritt bei der Entlastung junger Menschen, die sich für ein Hochschulstudium in Baden-Württemberg entscheiden.“

 

Baden-Württemberg erreicht nach der Wohnraumstatistik 2014 des Deutschen Studentenwerks eine Unterbringungsquote von 12,82 Prozent und liegt damit bundesweit an vierter Stelle hinter Thüringen, Sachsen und Brandenburg (Bundesschnitt: 9,8 Prozent).

In Mannheim liege der Wert mit 14,05 Prozent sogar deutlich über dem Landesschnitt. Zudem sind in der Quadratestadt 46 weitere Wohnheimplätze bis 2016 vorgesehen. „Günstiger Wohnraum ist vor allem für Studierende aus finanziell schwächeren Verhältnissen essentiell. Wir werden uns daher weiter dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für Studierende im Allgemeinen, aber gerade auch für diese Personengruppe weiter zu verbessern“, so Heberer abschließend.

3. Kongress zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Mit individueller Förderung begegnen wir ungleichen Startvoraussetzungen junger Menschen und schaffen echte Bildungschancen."

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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