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Heberer :Verbesserung der Wohnsituation für Studierende

Veröffentlicht am 05.03.2015 in Pressemitteilungen

Die Wohnraumsituation für Studierende an den Hochschulstandorten ist in Baden-Württemberg besonders gut. Das geht aus einem Schreiben des Wissenschaftsministeriums an die SPD-Landtagsfraktion hervor. Für Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im baden-württembergischen Landtag, Helen Heberer (SPD), ist dies ein Beleg dafür, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre nun auszahlen.

 

„Die Studierenden sind auf ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum an den Standorten ihrer Hochschulen angewiesen“, erklärt die Sozialdemokratin. Daher trage die Landesregierung eine besondere Verantwortung, die angespannte Wohnsituation für Studierende insbesondere in den Ballungszentren mit entsprechenden Maßnahmen abzumildern.

 

Demnach standen in Baden-Württemberg zum Jahresende 2014 insgesamt 32.900 eigene sowie angemietete Wohnheimplätze der Studierendenwerke zur Verfügung. Zudem unterstütze die Landesregierung die Studierendenwerke beim Wohnheimbau finanziell mit bis zu 20 Prozent der Baukosten und maximal 8.000 EUR pro Bettplatz. So sollen auch bis 2016 weitere Wohnbauprojekte an den Hochschulstandorten des Landes entstehen, wofür Fördermittel von knapp 15 Mio. EUR eingeplant sind. „Die Anstrengungen der vergangenen Jahre zahlen sich nun aus“, freut sich Heberer und ergänzt: „Grün-Rot ist es gelungen, das Angebot an Wohnraum für Studierende deutlich zu verbessern. Dies ist ein entscheidender Schritt bei der Entlastung junger Menschen, die sich für ein Hochschulstudium in Baden-Württemberg entscheiden.“

 

Baden-Württemberg erreicht nach der Wohnraumstatistik 2014 des Deutschen Studentenwerks eine Unterbringungsquote von 12,82 Prozent und liegt damit bundesweit an vierter Stelle hinter Thüringen, Sachsen und Brandenburg (Bundesschnitt: 9,8 Prozent).

In Mannheim liege der Wert mit 14,05 Prozent sogar deutlich über dem Landesschnitt. Zudem sind in der Quadratestadt 46 weitere Wohnheimplätze bis 2016 vorgesehen. „Günstiger Wohnraum ist vor allem für Studierende aus finanziell schwächeren Verhältnissen essentiell. Wir werden uns daher weiter dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für Studierende im Allgemeinen, aber gerade auch für diese Personengruppe weiter zu verbessern“, so Heberer abschließend.

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

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