Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Mit individueller Förderung begegnen wir ungleichen Startvoraussetzungen junger Menschen und schaffen echte Bildungschancen."
Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Mit individueller Förderung begegnen wir ungleichen Startvoraussetzungen junger Menschen und schaffen echte Bildungschancen."
Rund 500 Lehrkräfte und Schulleitungen der beruflichen Schulen, Akteure in der Aus- und Fortbildung sowie Vertreter der Schulverwaltung treffen sich heute (5. März) beim Kongress "Das Lernen im Zentrum“ in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen zu einem fachlichen Austausch. „Mit individueller Förderung begegnen wir ungleichen Startvoraussetzungen junger Menschen und schaffen echte Bildungschancen", erklärt Staatssekretärin Marion v. Wartenberg, die den Kongress eröffnet. Im Mittelpunkt des Kongresses steht, wie die unterschiedlichen Lern- und Bildungsvoraussetzungen berücksichtigt und Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden können, ihr Lernen selbst zu gestalten und zu verantworten. Es ist der dritte Kongress zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen.
Welche Möglichkeiten die digitalen Medien bei der individuellen Förderung bieten, legt Prof. Gunter Dueck (Mathematiker, Philosoph und ehemaliger Chief Technical Officer der IBM Deutschland) im Anschluss an die Kongresseröffnung durch die Staatssekretärin dar. Nachmittags können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen elf verschiedenen Foren wählen, die die Bandbreite der Bildungsgänge an den beruflichen Schulen abbilden, vom Berufsvorbereitungsjahr bis hin zum beruflichen Gymnasium.
Zum Abschluss des Kongresses diskutieren Kultusminister Andreas Stoch und Michael Futterer (stellvertretender GEW-Landesvorsitzender), Prof. Gunter Dueck, Herbert Huber (Vorsitzender des Berufsschullehrerverbandes) und Stefan Küpper (Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt bei Südwestmetall) über Möglichkeiten und Entwicklungspotenziale der individuellen Förderung an beruflichen Schulen.
Seit dem Jahr 2011 zielen mehrere Enquetemaßnahmen darauf ab, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, so etwa beim Aufbau eines Sonderpädagogischen Dienstes im Rahmen der Inklusion und zur Unterstützung von Jugendlichen in den Berufsschulen oder die Neugestaltung des Übergangsbereichs (AV dual). Für die Fortführung und den Ausbau der Enquetemaßnahmen stehen in den Jahren 2015 und 2016 im Landeshaushalt jeweils rund fünf Millionen Euro zur Verfügung. Die beruflichen Schulen werden bei der Umsetzung der Maßnahmen etwa mit Fortbildungsmaßnahmen unterstützt.
Das "Basismodell zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen" bildet die konzeptionelle Grundlage für die Weiterentwicklung von individueller Förderung an beruflichen Schulen. Die Webseite www.Individuelle-Foerderung-BW.de ergänzt das Basismodell mit Berichten von Good-Practice-Schulen, mit Materialien wie Diagnosebögen und Methodenblättern, mit Literatur und Links.
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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