Die SPD-Gemeinderatsfraktion in Obersulm ist alarmiert: die veränderten Förderrichtlinien des Landes zur Bezuschussung von Sprachförderung im Vorschulalter, wie zum Beispiel neue Mindestgrößen und andere strukturelle Vorgaben, haben zum Ergebnis, dass die rund 60 Kinder, die bisher von qualifiziertem Personal in acht Gruppen gefördert werden, zukünftig auf diese Förderung verzichten müssen.
Pressemitteilung vom 09. Mai 2009
SPD-Landtagsabgeordneter Gunter Kaufmann: „Die Kritik an Rau nimmt immer mehr zu. Er muss endlich reagieren.“
Eltern, Lehrer und Schüler aus Realschulen und beruflichen Gymnasien sind erbost über die CDU/FDP-Landesregierung, nachdem sich das Versprechen „kein Abschluss ohne Anschluss“ als haltlos erweise. Bei einer Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion am 09. Mai 2009 im Landtag schlossen die Teilnehmer sich deshalb der Forderung an, die Situation an den beruflichen Schulen zu verbessern.
Die Landesregierung müsse als Sofortmaßnahme im kommenden Schuljahr mindestens 60 weitere Klassen an den beruflichen Gymnasien und 20 zusätzliche Klassen an den anderen beruflichen Vollzeitschulen einrichten, um den größten Druck durch die Bewerberzahlen abzufangen. Eltern, Lehrer und Schüler verlangten zudem, dass das Land jedem Bewerber, der die Voraussetzungen erfülle, einen entsprechenden Platz an einem beruflichen Gymnasium garantiere.
Als ein ganz wichtiges Element der frühkindlichen Bildung betrachtet die SPD im Landtag von Baden-Württemberg die Sprachförderung. „Frühes Fördern der Sprachkompetenz ist wichtig für alle Kinder“, weiß der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Neckarsulm, Reinhold Gall. „In Baden-Württemberg hat jedes fünfte Kind bei der Einschulung Sprachmängel, dagegen müssen wir etwas tun. Wenn ein Kind nicht richtig sprechen und verstehen kann, dann hat es in der Schule große Schwierigkeiten in allen Fächern.“ Die Sprachprobleme betreffen übrigens nicht nur Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Reinhold Gall: „Auch Kinder aus Familien, in denen die Muttersprache deutsch ist, haben immer öfter Mängel beim Sprechen und Verstehen.“
Die SPD-Landtagsfraktion warnt davor, die leicht sinkenden Zahlen in der Statistik über die Jugendkriminalität 2008 als Entwarnung aufzufassen. "Der Rückgang zeigt zwar, dass die präventive Arbeit der Polizei der richtige Weg ist", sagte Reinhold Gall, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der Fraktion. Die Präventionsarbeit werde aber immer notwendiger. Gall forderte deshalb die Landesregierung auf, die Personalstellen in diesem Bereich auszubauen. Der Bericht zeige deutlich, dass ein stetiger Kontakt zu Jugendlichen und eine konsequente und schnelle Sachbearbeitung wesentliche Elemente einer erfolgreichen Präventionsarbeit seien.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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