Als kleinen aber wichtigen Schritt in die richtige Richtung hin zur Autobahnparalle bezeichnet SPD-Bundestagskandidat und SPD-Kreisvorsitzender Johannes Fechner die Ergebnisse des ersten Spitzentreffens von Bundesverkehrsminister Tiefensee und Ministerpräsident Oettinger. Erstmals haben alle politisch Verantwortlichen zugesagt, daß die Frage der Trassenführung nicht nur nach finanziellen Aspekten, sondern auch nach den Lärmauswirkungen für die Anwohner beurteilt werde. Das Land habe sich endlich bewegt und durch die Zusage der finanziellen Beteiligung seine Blockadehaltung aufgegeben. Die laufenden Planfeststellungsverfahren ergeben damit keinen Sinn mehr und sollten gestoppt werden, fordert Fechner: "Es ist Unsinn, ein aufwendiges und teures Verfahren durchzuziehen für eine Trasse, die nicht kommen soll."
Kirche: Mannheimer Diakonissen feiern Jubiläum / Seit 2007 ist das hiesige Mutterhaus geschlossen
Stimmungsvoller Gottesdienst zum 125. Geburtstag
Vor 125 Jahren wurde das Diakonissenmutterhaus Mannheim eingeweiht. Dies wurde am gestrigen Sonntag in der Kapelle im Diakoniekrankenhaus gefeiert. Pfarrerin Gabriele Suck, die den Gottesdienst zelebrierte, freute es, dass die Mannheimer Diakonissen, die heute Teil der Diakonieanstalt Speyer-Mannheim sind, zur Jubiläumsfeier in ihre alte Heimat zurückgekehrt waren.
Dekan Günter Eitenmüller forderte in seiner Predigt zum Gleichnis des verlorenen Sohnes dazu auf, im Vertrauen auf Gott in die Zukunft zu schauen. Der Gottesdienst wurde stimmungsvoll umrahmt vom Posaunenchor Mannheim Schönau mit Ottmar Öhring an der Orgel und dem DiaChor unter Leitung von Werner Katzenbach.
Beim anschließenden Festakt begrüßte Pfarrer Dr. Werner Schwartz, Vorsteher der Diakonissen Speyer-Mannheim, unter den mehr als 400 Gästen auch die Landtagsabgeordnete Helen Heberer sowie die aktuellen und zukünftigen Stadträte Prof. Achim Weizel und Claudius Kranz. Erster Bürgermeister Christian Specht dankte den Diakonissen für ihr unermüdliches Wirken, geprägt vom Geist christlicher Nächstenliebe, zum Wohle der Menschen in Mannheim. Zum Diakoniekrankenhaus, "neben dem Universitäts-Klinikum eine tragende Säule der Krankenversorgung in Mannheim", hätten sie das Fundament gelegt.
Peter Hübinger, Chef des Diakonischen Werkes Mannheim, erklärte "Sie haben ein großes Stück der Diakonie hier vor Ort in 125 Jahren geprägt und Maßstäbe gesetzt." Zum Jubiläum gratulierten auch Dr. Adelheid von Hauff von der Evangelischen Landessynode, Hermann Schwaiger, Leiter Diakonisches Werk Baden, Diakonisse Hedi Henrich aus Kassel, Pfarrer Hans Ehrlich von der Markusgemeinde Mannheim und Pfarrer Dr. Nikolaus Schmerbeck, Seelsorger Diakoniekrankenhaus Mannheim. In seinem Festvortrag erinnerte Dekan i.R. Gernot Ziegler, ehemaliger Vorsteher des Diakonissenmutterhauses Mannheim, an 125 Jahre gelebte Nächstenliebe, an Auf und Ab, Krise und Neubeginn. Mehr als 200 Schwestern zählte das Diakonissenmutterhaus zeitweise, bis irgendwann keine neuen Schwestern mehr dazukamen. 2007 wurde das Mutterhaus endgültig geschlossen. 14 Diakonissen zogen von Mannheim in das Diakonissen-Mutterhaus in Speyer um. -ost-
Mannheimer Morgen
29. Juni 2009
Gestern vor 100 Tagen hat Andreas Stoch die Nachfolge des SPD-Abgeordneten im Stuttgarter Landtag, Wolfgang Staiger, angetreten. Pünktlich zum Jubiläum hatte der Abgeordnete aus dem Landkreis die Gelegenheit, seine Meinung zur Patientenverfügung auf gesetzlicher Grundlage gegenüber dem Landtag zu äußern.
Die SPD-Fraktion verlangt angesichts der neuen ungeklärten Vorgänge um das Kernkraftwerk Neckarwestheim Aufklärung über den tatsächlichen Sicherheitsstand des Meilers. Erneut gehe es jetzt um angebliche "Sicherheitslücken", nachdem bereits in den vergangenen Wochen in der Presse ein Gutachten zitiert worden war, das dem Kraftwerk eine eingeschränkte Tauglichkeit zugeschrieben habe. Die Landesregierung wird deshalb in einem SPD-Antrag aufgefordert, dieses Gutachten vorzulegen.
"Es ist völlig inakzeptabel, dass die Landesregierung angesichts solcher Vorgänge Stillschweigen bewahrt", erklärte Reinhold Gall, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion. Und: "Die Landesregierung will wohl angesichts ihrer neuen Atomeuphorie alle kritischen Punkte bei den überalterten Kernkraftwerken unter den Teppich kehren." Offensichtlich gebe es in Baden-Württemberg ähnliche Kommunikationsprobleme bei der Kernkraft wie im Fall des AKW Krümmel.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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