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Mannheimer Morgen: Stimmungsvoller Gottesdienst zum 125. Geburtstag

Veröffentlicht am 13.07.2009 in Presseecho

Kirche: Mannheimer Diakonissen feiern Jubiläum / Seit 2007 ist das hiesige Mutterhaus geschlossen

Stimmungsvoller Gottesdienst zum 125. Geburtstag
Vor 125 Jahren wurde das Diakonissenmutterhaus Mannheim eingeweiht. Dies wurde am gestrigen Sonntag in der Kapelle im Diakoniekrankenhaus gefeiert. Pfarrerin Gabriele Suck, die den Gottesdienst zelebrierte, freute es, dass die Mannheimer Diakonissen, die heute Teil der Diakonieanstalt Speyer-Mannheim sind, zur Jubiläumsfeier in ihre alte Heimat zurückgekehrt waren.

Dekan Günter Eitenmüller forderte in seiner Predigt zum Gleichnis des verlorenen Sohnes dazu auf, im Vertrauen auf Gott in die Zukunft zu schauen. Der Gottesdienst wurde stimmungsvoll umrahmt vom Posaunenchor Mannheim Schönau mit Ottmar Öhring an der Orgel und dem DiaChor unter Leitung von Werner Katzenbach.

Beim anschließenden Festakt begrüßte Pfarrer Dr. Werner Schwartz, Vorsteher der Diakonissen Speyer-Mannheim, unter den mehr als 400 Gästen auch die Landtagsabgeordnete Helen Heberer sowie die aktuellen und zukünftigen Stadträte Prof. Achim Weizel und Claudius Kranz. Erster Bürgermeister Christian Specht dankte den Diakonissen für ihr unermüdliches Wirken, geprägt vom Geist christlicher Nächstenliebe, zum Wohle der Menschen in Mannheim. Zum Diakoniekrankenhaus, "neben dem Universitäts-Klinikum eine tragende Säule der Krankenversorgung in Mannheim", hätten sie das Fundament gelegt.

Peter Hübinger, Chef des Diakonischen Werkes Mannheim, erklärte "Sie haben ein großes Stück der Diakonie hier vor Ort in 125 Jahren geprägt und Maßstäbe gesetzt." Zum Jubiläum gratulierten auch Dr. Adelheid von Hauff von der Evangelischen Landessynode, Hermann Schwaiger, Leiter Diakonisches Werk Baden, Diakonisse Hedi Henrich aus Kassel, Pfarrer Hans Ehrlich von der Markusgemeinde Mannheim und Pfarrer Dr. Nikolaus Schmerbeck, Seelsorger Diakoniekrankenhaus Mannheim. In seinem Festvortrag erinnerte Dekan i.R. Gernot Ziegler, ehemaliger Vorsteher des Diakonissenmutterhauses Mannheim, an 125 Jahre gelebte Nächstenliebe, an Auf und Ab, Krise und Neubeginn. Mehr als 200 Schwestern zählte das Diakonissenmutterhaus zeitweise, bis irgendwann keine neuen Schwestern mehr dazukamen. 2007 wurde das Mutterhaus endgültig geschlossen. 14 Diakonissen zogen von Mannheim in das Diakonissen-Mutterhaus in Speyer um. -ost-

Mannheimer Morgen
29. Juni 2009

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