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Land erweit sich erneut als unzuverlässiger Partner
Reinhold Gall MdL informiert sich im Staasweingut Weinsberg über aktuelle Entwicklungen im Weinbau

Enttäuscht zeigt sich Reinhold Gall, SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Neckarsulm und Betreuungabgeordneter für Heilbronn, dass das Studienplatzangebot an der Hochschule Heilbronn nicht wie im von der Landesregierung versprochenen Ausmaß ausgebaut wird. Insbesondere die Tatsache, dass die zusätzlichen Plätze im Studiengang Weinbetriebswirtschaft gänzlich ausbleiben, erzeugt beim Abgeordneten Kopfschütteln: „Dieser Studiengang ist weit über Heilbronn hinaus bekannt und beliebt. Von einem Ausbau hätte nicht nur die Hochschule, sondern auch die Weinbau-Region Heilbronn profitiert“.

Bedauerlicherweise erschöpfe sich die Wein-Kompetenz der Landesregierung im Besuch und Eröffnen von Weinfesten, kritisiert Gall. Besonders ärgerlich findet der Abgeordnete, dass Wirtschaft und öffentliche Hand in der Raumschaft Heilbronn in Sachen Hochschulaus- und Neubau massiv in Vorleistung gegangen sind. „Ich frage mich schon, warum wir Millionen investieren und die Landesregierung die Zahl der Studienplätze dann nicht wie angekündigt erhöht.“ Das Land erweise sich einmal mehr als unzuverlässiger Partner für die kommunale Ebene und zur Zeit leide vor allem die Raumschaft Heilbronn darunter, so Gall abschließend.

Mannheimer Morgen: Supp' und Musik zum Erntedank

Neckarau: Geschichtsverein erweitert Museum
Supp' und Musik zum Erntedank

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Cerny

Kaum eine Veranstaltung des Vereins Geschichte Alt-Neckarau, bei dem Vorsitzender Helmut Wetzel nicht eine Erweiterung des Heimatmuseums präsentieren kann. Die Möglichkeiten im historischen Neckarauer Rathaus, der Remise des ehemaligen Bads und dem früheren Zellentrakt scheinen unerschöpflich. Beim Erntedankfest am Wochenende führte Wetzel die neugierigen Besucher in die Luftschutzräume unterhalb des Rathauses.

Die Besichtigung bildete einen der Höhepunkte der Veranstaltung am Rathaus. Zum Auftakt erschollen die Jagdhörner des Reit- und Fahr-Vereins Viernheim. Da hatten die meisten Gäste bereits die erste Portion der köstlichen Kartoffel-Supp mit einer Dampfnudel verspeist. Spezialitäten vom Grill steuerten die Siebenbürger Sachsen bei, die, wie berichtet, im Rathaus ebenfalls ein kleines Museum unterhalten. Ihre Tänzer bereicherten zudem mit einem Auftritt in den Trachten ihrer ehemaligen Heimat das musikalische Programm.

Musikalisch auf der Höhe zeigten sich auch die Schüler der Wilhelm-Wundt-Grundschule mit ihrer Musiklehrerin Ursula Ascheberg und der betreuenden Mutter Una Quentin. Den Text zu dem Musical dichtete Volker Keller (Badische Heimat). Mit dem kleinen Musical "Wilhelm-Wund ein Held" überzeugten sie nicht nur das Publikum, sondern auch die Schirmherrin der Veranstaltung Gabriele Warminski-Leitheußer: "Das habt ihr fantastisch gemacht", zeigte sich die auch für die Schulen zuständige Bürgermeisterin begeistert. Mit ihr verfolgten die Aufführung in Museumshof auch die Landtagsabgeordnete Helen Heberer sowie die Stadträte Marianne Bade (SPD), Gabriele Thirion-Brenneisen (Grüne), Horst Wagenblaß (SPD) und der Vorsitzende der Gemeinschaft der Selbstständigen Neckarau, Günter Stegmüller.

Die Kinder revanchierten sich für den Beifall mit Anfeuerungen der prominenten Erwachsenen, die sich am "Kappes-Hobelwettbewerb" beteiligten. Es galt einen halben Krautkopf mit einem speziell dafür geschaffenen Hobel klein zu schneiden, ohne sich dabei die Finger zu verletzen. Die Zeit spielte ebenfalls eine Rolle, und da erwies sich der Vorsitzende der IG Neckrauer Vereine, Richard Karusseit, als wahrer Meister. In 16 Sekunden - so schnell war sonst niemand - erledigte er die nicht einfache Aufgabe.

Mit einem Nachtgebet setzte Pfarrerin Almut Hundhausen-Hübsch den Schlusspunkt.

Mannheimer Morgen
30. September 2009

Mannheimer Morgen: Politprominenz tobt sich auf Spieleparcours aus

Seckenheim: Sozialdemokraten luden zu Spiel, Spaß und Gesprächen ein
Politprominenz tobt sich auf Spieleparcours aus

Natürlich hätte man sich den einen oder anderen Gast mehr gewünscht, doch alle Besucher des ersten Hoffestes der SPD Seckenheim konnten einen heiteren Nachmittag genießen, sich gut unterhalten oder unterhalten lassen und interessante Gespräche führen.

Für die Kinder war ein Spieleparcours aufgebaut, der Freude machte und den auch die Politprominenz nicht links liegen ließ. Da versuchte der Kandidat zum Bundestag, Stefan Rebmann, auf den Stelzen das Gleichgewicht zu halten, die Landtagsabgeordnete Helen Heberer, die sich in Ermangelung eines hiesigen SPD-Stadtrates künftig um Seckenheim kümmern wird, holte zum großen Wurf auf die Blechdosen aus, Mannheims Baubürgermeister Lothar Quast sah sich das Reaktionsspiel an, der Fraktionsvorsitzende des SPD-Gemeinderates, Dr. Stefan Fulst-Blei, glänzte beim Torwurf, der stellvertretende Kreisvorsitzende Mathias Kohler setzte die Puzzleteile zusammen und die Seckenheimer Ortsvorsitzende der Sozialdemokraten, Evi Korta-Petry, bewältigte das Memory-Spiel im windgeschützten Hof des SV-Vereinshauses spielend.

Auch etliche Gäste probierten die eine oder andere Spielstation aus. Sich fröhliche Bilder ins Gesicht schminken zu lassen, das war allerdings den Kindern vorbehalten. Die Stimmung war gut, denn Alleinunterhalter Rolf Bleicher aus Wallstadt sorgte mit seinen Pfälzer Schlagern für Fröhlichkeit.

Zum Gelingen des Festes trugen ferner die künftigen SPD-Bezirksbeiräte Ralf Waibel und Hanspeter Alter sowie weitere Helfer bei. Sie hatten zumindest zeitweise Verstärkung, denn Bundestagskandidat Rebmann hatte nicht nur versprochen ein Fässchen Freibier mitzubringen, er schenkte den Gästen auch kräftig ein.

Das tat er auch bei den Gesprächen am Tisch. Hier legte der Gewerkschaftsfunktionär die Unterschiede zwischen Union und SPD auch in der großen Koalition dar und überzeugte auf seinem Spezialgebiet. Denn hier machte er deutlich, wie wichtig ihm die Sicherung des sozialen Frieden ist, wobei ihm eine ordentliche Behandlung von Geringverdienern, das Thema Mindestlöhne, eine gerechtfertigte Unterstützung von Langzeitarbeitslosen und eine gerechte sowie angemessene Beihilfe für Erwerbslose wichtig ist.

Bei der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise würde die SPD ohne die CDU zwar andere Schwerpunkte setzen, eine Übereinstimmung mit der Linkspartei sah er aber auf Bundesebene nicht. Statt dessen bevorzuge er das Prinzip einer solidarischen Gesellschaft, angeführt eben von der SPD mit einem Kanzler Frank-Walter Steinmeier. Insofern war es verständlich, dass Rebmann darum bat am 27. September wählen zu gehen und ihm, in der Nachfolge von Lothar Mark, die Stimme für das Direktmandat zu geben. hat

Mannheimer Morgen
22. September 2009

Schmierenkomödie um Fertigstellung der L 1088 / Ortsumfahrung Neuenstadt

Seit Jahren warten die verkehrsgeplagten Einwohner Neuenstadts auf die lang ersehnte Umgehungsstraße. Im vergangenen Jahr schien es soweit zu sein. Die L 1088 wurde ausgebaut, der Durchgangsverkehr sollte die Ortsmitte zukünftig auf dieser Straße umfahren. Bid heute jedoch ist die Straße nicht zu Ende gebaut. Es fehlt das letzte Teilstück, was dazu führt, dass die Umgehungsstraße nicht wie erwartet benutzt wird und ihre volle Entlastungswirklung entfalten kann. Bereits im August hat sich Reinhold Gall MdL der Sache angenommen und vor Ort Gespräche mit Anwohnern, Bürgermeister und Kommunalpolitikern geführt. Am gestrigen Dienstag überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst gab es die Ankündigung der Landesregierung, mehrere Straßenbauprojekte zu stoppen, darunter die Fertigstellung der L 1088. Hierzu gab Reinhold Gall gestern folgendes Statement ab:

Heberer kritisiert Schließung der Postfiliale in Neuostheim

Heberer kritisiert Schließung der Postfiliale in Neuostheim

„Inakzeptable Vorgehensweise“

Die Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist besorgt um die ausreichende Versor­gung des Stadtteils Neuostheim mit Postleistungen, nachdem dort Ende September die Postfiliale in der Dürerstraße 43-45 geschlossen wurde.

In einem kurzfristigen Schreiben der Post an die Landtagsabgeordnete gibt es noch keine kon­kreten Pläne für eine neue Filiale, die „Gebietsleitung Stuttgart wurde bereits mit der Suche nach einem neuen Standort beauftragt“, heißt es weiter in dem Schreiben.

Heberer ist darüber verärgert und befürchtet nun, dass sich das Entstehen einer neuen Filiale herauszögern wird und es in Neuostheim auf unabsehbare Zeit keine Postanlaufstelle geben wird, was enorme Erschwernisse für die Anwohnerinnen und Anwoh­ner bedeuten würde. „Für Geschäftskunden, Private und Ältere ist dies gleichermassen ein riesiger Nachteil .Es ist darüber hinaus kein guter Stil, die Betroffenen vor vollendete Tatsachen zu stellen, ohne ein Alternativangebot vorzuschlagen“

In einem Schreiben an die Postdirektion und an die Gebietsleitung in Stuttgart fordert sie rasche Information für die Bevölkerung und die Sicherstellung eines nahtlosen Angebotes. „Dem allmählichen Verschwinden von Postfilialen muss in jedem Fall entschieden entgegenge­wirkt werden und den Entscheidungsträgern klargemacht werden, dass dies eine inakzeptable Vorgehensweise ist“, so Heberer.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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