Über 9 Prozent der Züge fielen im Jahr 2022 auf der Elztalbahn aus. Das ergab eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland an das baden-württembergische Verkehrsministerium. Über ein Drittel der Ausfälle waren dabei kurzfristige Störungen, der Rest länger geplante Fahrplanstreichungen aufgrund von Bauarbeiten und Corona. Für Rolland ist das inakzeptabel: „Die Unzuverlässigkeit der Elztalbahn ist eine Katastrophe, die Schüler und Arbeitnehmerinnen jeden Tag vor große Probleme stellt.“
Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, fordert angesichts der jüngsten Zahlen einer SWR-Studie zur Situation der Familien im Land einen konsequenten und schnellen Ausbau der Schulpsychologie: „Wir sehen uns durch die aktuellen Zahlen in unserem Drängen bestätigt: Wir brauchen dringend mehr Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an unseren Schulen sowie mehr Fachkräfte in den schulpsychologischen Beratungsstellen. Die Landesregierung muss sofort mehr Verwaltungskräfte an den schulpsychologischen Beratungsstellen einstellen. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen selbst: Alle schlagen Alarm! Und was tut die Landesregierung? Sie weist darauf hin, dass mit Rückenwind ausreichend Unterstützung geboten wird. Die Zahlen sprechen allerdings eine andere Sprache. Diese Ignoranz schadet den Kindern und Jugendlichen und trägt den sozial-emotionalen Folgen der Corona-Pandemie in keiner Weise Rechnung.“
Rund 30 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Mannheimer Kurpfalz Gymnasiums hatten sich in der Mensa zur Diskussionsrunde mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei versammelt. Er war der Einladung ihres Gemeinschaftskundelehrers Julian Wolf gefolgt, sich den Fragen der Schülerinnen und Schülern persönlich zu stellen und aus seinem Alltag als Politiker zu berichten.
Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, zur Debatte um die Linderung des Fachkräftemangels im Bildungsbereich: „Die Erfahrungen aus anderen Bereichen zeigen, dass das duale Studium in der Tat eine hohe Attraktivität ausstrahlt. Der notwendige Balanceakt ist allerdings, dass es zu keinen Qualitätseinbußen kommen darf. Dies gilt mit Blick auf die zeitliche Gewichtung, aber auch in Hinblick dessen, dass die dual Studierenden keine billigen Ersatzlehrkräfte sein dürfen.“
Ende Februar jährt sich der Angriff Russlands auf die Ukraine. Der Krieg verursacht bis heute Flucht und Vertreibung und wirkt sich auch auf die Hochschulen in Deutschland aus. Nach Angaben von Professor Thomas Puhl, Rektor der Universität Mannheim und Chef der Landesrektorenkonferenz (LRK) in Baden-Württemberg, hatten sich bis Oktober 2022 über 30.000 geflüchtete Studierende aus der Ukraine an deutschen Hochschulen für ein Studium eingeschrieben. Davon sind nach seinen Worten rund 10.000 Studierende aus Drittstaaten, die vor Kriegsbeginn in der Ukraine eingeschrieben waren.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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