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Girls‘ Day bei Landtagsabgeordnetem Daniel Born

Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete begrüßte politisch interessierte Jugendliche in Stuttgart und lud zum Blick hinter die Kulissen ein.

Stuttgart. Seit 2001 bietet der Mädchen-Zukunftstag Schülerinnen Berufseinblicke. Und das zeigt Wirkung: 97% der Teilnehmerinnen finden den Girls‘ Day sehr gut oder gut und 40% der Mädchen motiviert der Tag für eine spätere Ausbildung. Insgesamt wurden seit 2001 1,8 Millionen Girls‘ Day-Plätze in den unterschiedlichsten Bereichen vom Bauingenieurswesen bis hin zur Zerspanungsmechanik angeboten. Seit vielen Jahren engagieren sich auch der Landtag und seine Abgeordneten beim Girls‘ Day. Für den Schwetzinger Landtagsabgeordneten war es eine Selbstverständlichkeit sich zu beteiligen: „Der Girls‘ Day ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen die Berufe in der Politik kennenzulernen und auch kritisch nachzufragen.“ so der SPD-Politiker.

Daniel Born: „Debatte zur Grundsicherung ist überfällig“

SPD-Arbeitsmarktexperte Daniel Born: „Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist erfreulich. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch in Baden-Württemberg Menschen gibt, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen werden. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut liegt daher völlig falsch, wenn sie behauptet, die Debatte über die Grundsicherung sei unsinnig. Sie ignoriert dabei völlig die Notwendigkeit von Chancen auf einem zu schaffenden zweiten sozialen Arbeitsmarkt. Das Gegenteil ist richtig: die Debatte ist überfällig. Politik kann sich nicht nur um die kümmern, denen es gut geht.“

Schulessen und gelingende Ganztagsschule

Wer gut lernen soll, muss auch gut essen. Diese Aussage ist jedem Menschen klar ersichtlich und jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass ein leerer Bauch ein Hindernis für gutes Lernen ist. Und obwohl diese Erkenntnis Allgemeingut ist, spielt das Schulessen eine immer noch zu geringe Rolle beim Thema Ganztagesschule.

Der Ausbau unserer Schulen zu Ganztagesbildungseinrichtungen muss mit einem Ausbau der Mensa-Infrastruktur und einem gesunden und bezahlbaren Mittagessen einhergehen. Landauf, landab werden in den Schulen neue Mensen errichtet. Häufig sind die Mensen jedoch nur provisorisch eingerichtet und verfügen nicht über eigentlich dafür gebaute Räumlichkeiten. Ein weiterer Ausbau ist an vielen Stellen somit notwendig. Doch die bauliche Seite ist nur ein Aspekt der Schulverpflegung.

Häufig kämpfen bestehende Mensen und mögen sie baulich noch zu gut sein, mit einer zu geringen Auslastung. Die Schüler gehen in der Mittagspause lieber zu den Imbissen und Fast-Food-Ketten in der Umgebung oder holen sich im Supermarkt um die Ecke etwas zu essen. Häufig sind Preis und Qualität nicht gut genug um die Schüler in der Schule zu halten. Die Notwendigkeit bezahlbare Preise zu ermöglichen, führen an vielen Orten zu erheblichen Qualitätsminderungen. Das es auch anders gehen kann beweisen allerdings mittlerweile auch immer mehr Schulen. Verschiedene Formen der Zubereitung ermöglichen es, frische Ware auch zu günstigen Preisen anzubieten. Dass in jeder Schule stets frisch gekocht wird ist dabei ein sehr hehres, aber nur schwer zu erreichendes Ziel. Frisch gekochte Mittagessen können meist nur dort ermöglicht werden, wo Elterninitiativen tätig sind und Ehrenamtliche die Zubereitung übernehmen. Ist dies an Grundschulen häufig noch leistbar, stoßen die weiterführenden Schulen, die meist hunderte Mittagessen servieren müssen, an ihre Grenzen. Dass jedoch nicht nur in Großküchen hergestelltes Essen, das durch die Lieferzeiten kalt und wenig appetitlich bei den Schulen ankommt, eine Lösung sein kann, zeigen moderne Zubereitungsformen, die eine teilweise frische Zubereitung, mit geringem Personalaufwand erlauben. Konzepte, wie Cook & Chill, bei dem vorgekochtes Essen in Heißluftdämpfern wieder erhitzt wird oder auch Cook & Freeze, bei dem das Essen zuvor schockgefroren und dann in der Schule wieder erhitzt wird, können Möglichkeiten sein die Mahlzeiten kostengünstig und appetitlich zu servieren.

Auf welche Weise eine Mensa auch immer bewirtschaftet wird, der Investititonsbedarf für die Schulträger ist immens. Allerdings lohnt sich dieser Einsatz. Mit einer Mensa wird den Schülern nicht nur Nahrungsaufnahme ermöglicht, sondern die Schulen können einen Mittelpunkt für das Schulleben erhalten und damit entsteht auch ein erheblicher sozialer Mehrwert, der das Leben der Schulgemeinschaft nachhaltig verändert.

Bericht über ein BOGY-Schülerpraktikum bei Reinhold Gall
Foto: Landtag von Baden-Württemberg

Das einwöchige Berufsorientierungspraktikum, das teils in dem Abgeordnetenbüro in Heilbronn und teils im Königin-Olga-Bau und im Landtag erfolgte, bot mir die Chance einmal hinter die Kulissen zu schauen und mir nicht nur die kleinen Clips von Landtagsdebatten im Internet anzuschauen, sondern auch mal dabei zu sein, wenn wie am Mittwoch im Plenum debattiert und gestritten wird.

Am Montag wurde mir in Heilbronn gezeigt, wie viel Arbeit hinter einem einzelnen Abgeordneten steckt und an den zwei Tagen darauf, was ein Abgeordneter wirklich tut und wie lange die Tage für jeden sein können, der in der Politik arbeitet. Vor allem die sehr interessanten Plenumsdebatten am Mittwoch haben allen Klischees widersprochen, die man sonst über parlamentarisches Arbeiten hört, nämlich das es langweilig wäre und man sowieso nichts verändern kann, dass zumindest höre ich von meinen Mitschülern.

Doch diese eine Woche hat und vor allem auch der Mittwochnachmittag, an welchem ich an einer Sitzung des Ausschusses für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz teilnehmen durfte hat mir bewiesen, dass es vielleicht manchmal langsam geht, es vielleicht manchmal schwer ist, es sich aber doch lohnt in den politischen Betrieb reinzuschauen, Erfahrungen zu sammeln und dann erst zu entscheiden ob Politik denn wirklich so langweilig ist.

Die Mädchen, die am 26. April, am Mädchen-Zukunftstag die Landtagsfraktion der SPD besuchten haben dies auch erfahren und gelernt, dass egal ob man in einer Partei ist oder eben nicht, die Politik, die in unserer Gemeinde, in unserem Wahlkreis, in Stuttgart und Berlin gemacht wird, uns alle betrifft und ich denke das ist Grund genug sich dafür zu interessieren und dann vielleicht auch zu engagieren. Mit einem Besuch der Landeszentrale für politische Bildung am Nachmittag, mit allen BOGY-Praktikanten des Landtags, wurden wir noch einmal bestärkt zu Menschen mit einem starken Bewusstsein für demokratische Werte heranzureifen.  

Julianna Schinner, Obersulm

SPD Bürger-Stammtisch

SPD Bürger-Stammtisch am 25. April mit dem Motto: „Mitmachen statt schimpfen“. Auch in der SPD Offenburg engagieren sich mehr Menschen. Wieder haben wir Neumitglieder begrüßt, mit Übergabe des Parteibuchs durch Daniel Kirchner.

Termine Gengenbach

16.08.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr
öffentlich
OV-Kinzigtal Grillfest
Gengenbach-Bermersbach

Alle Termine

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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