Schwetzingerstadt: Ortsverein nominiert Kandidaten
SPD befürwortet Ringschluss
Der SPD-Ortsverein Mannheim-Ost zieht mit bekannten Namen und Gesichtern in den Wahlkampf für die Gemeinderatswahl 2009. Spitzenkandidat ist der 32-jährige Rechtsanwalt Boris Weirauch, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und langjähriger Bezirksbeiratssprecher in der Schwetzingerstadt/Oststadt. Er wurde vom SPD-Kreisverband auf den Listenplatz 11 gesetzt. Auf Platz 19 wurde die Diplom-Sozialpädagogin Nazan Kapan, Leiterin des Internationalen Mädchentreffs des Mannheimer Stadtjugendrings, gewählt. Von Platz 20 geht der Diplom-Volkswirt und amtierende Stadtrat Pantelis Nikitopoulos ins Rennen. Auf Platz 32 wurde Margot Liebscher, Rentnerin und Bezirksbeirätin in Neuostheim/Neuhermsheim, platziert. Das Kandidatenfeld wird von der Landtagsabgeordneten und amtierenden Stadträtin, Helen Heberer, auf Platz 48 komplettiert.
Parkplatznot eindämmen
"Unser Ziel ist es, mindestens zwei Stadträte oder Stadträtinnen für die Schwetzingerstadt/Oststadt und Neuostheim/Neuhermsheim in den am 7. Juni 2009 neu zu wählende Gemeinderat der Stadt Mannheim zu entsenden", so Boris Weirauch, der zugleich auch Mitglied im Kreisvorstand der Mannheimer SPD ist.
Der SPD-Ortsverein fordert in seinem Wahlprogramm die Stärkung des Einzelhandels und fordert entsprechend die strikte Einhaltung des Zentrenkonzeptes. Zudem fordert die SPD Maßnahmen zur Eindämmung der Parkplatznot in der Schwetzingerstadt/Oststadt. "Hier muss etwas passieren, zumal gute Vorschläge aus den Reihen des Bezirksbeirats und der Stadtverwaltung auf dem Tisch liegen", so Weirauch weiter. Ferner wird sich die SPD für die Einrichtung eines Jugendtreffs in der Schwetzingerstadt/Oststadt stark machen.
SPD-Stadtrat Nikitopoulos befürwortet die Einbeziehung dieser Forderungen in einem gemeinsam mit den Bürgern zu erstellenden Entwicklungskonzept für die Stadtteile Schwetzingerstadt/Oststadt.
Stadtbahn soll rund fahren
Im Stadtbezirk Neuostheim/Neuhermsheim setzt sich die SPD auch weiterhin für eine Befahrung des sogenannten Ringschlusses durch die Stadtbahn ein. "Es ist für uns nicht nachzuvollziehen, dass man erst die Stadtbahnverbindung zwischen Neuostheim und Neuhermsheim baut und dann nur in unregelmäßigen Abständen befahren lässt", erklärt dazu die zuständige SPD-Bezirksbeirätin Margot Liebscher. red
Mannheimer Morgen
25. März 2009
Kleidung: Berufsschüler zeigen mit Modenschau, wie schnell die Trends wechseln
Neue Mode aus altem Stoff
Ein neues Kleid aus einem alten Kleid und einer Bluse, eine Jacke aus einem Vorhang, ein zauberhaftes Brautkleid aus Gardinenstores: "Fashion, from catwalk to trashwalk" (Mode, vom Laufsteg zum Abfallweg), erstrahlte in neuem Glanz als "Refashion", from trashwalk to catwalk. Schüler der Justus-von-Liebig-Schule zeigten im Jugendkulturzentrum Forum junge, kreative und trendige Mode, die aus bereits gebrauchten Materialien hergestellt wurde - Mode, die den Zuschauern, darunter auch die Landtagsabgeordnete Helen Heberer, Stadträtin Regina Trösch und zahlreiche Bezirksbeiräte, erkennbar Spaß machte. Die Modenschau war der Abschluss des jahrgangsübergreifenden Recyclingsprojektes "Refashion" der Textilabteilung der beruflichen Schule.
Bei dem Projekt, das im September 2008 begann, setzten sich die Schüler mit dem Thema Textilrecycling auseinander. Sie stellten fest, dass durch die immer kurzlebigere Mode Kleidungsstücke zu schnell zur Altkleidersammlung gegeben werden: in Deutschland bis zu 750 000 Tonnen pro Jahr. Umweltbewusst beschäftigten sich die Schüler im Schuljahr 2008/2009 mit den Recyclingmöglichkeiten von Alttextilien. Sie sammelten Berge von Altkleidern und aussortierten Heimtextilien und ließen sich von diesen Materialien zu neuen Bekleidungskreationen inspirieren.
Projektleiterin Marianne Sienknecht bekannte, dass sie anfangs schon ein bisschen Angst gehabt hätten bei dem Gedanken an so viel Altmaterial. Sie berichtete über die Verwandlung der Schüler. Viele, die erst skeptisch waren, wurden immer kreativer, begeisterter und haben sich am Ende selbst übertroffen. 87 Modelle haben die Schüler insgesamt angefertigt, von verspielten Kleidungsstücken mit viel Rüschen, Spitzen und Stickereien bis zu futuristischer Mode aus Metallstoffen - schrill und abgefahren: Höhepunkt der gekonnt und mit einem Augenzwinkern präsentierten Modenschau war der Auftritt eines prächtig gekleideten Liebespaares aus der Mozartzeit.
Eine Körperpflegeklasse kümmerte sich um die Frisuren und das Make-up der 35 Models. Schüler der Friseurklassen zeigten experimentellen Kopfschmuck aus Abfallprodukten. Eine Raumausstatterklasse "pimpte" alte Stühle auf. Eine Kooperationsklasse - eine berufsvorbereitende Klasse mit Schülern aus Förderschulen - fertigte die Dekorationsobjekte. Schulleiterin Elsbeth Ruiner dankte allen Beteiligten für diese "Superschau". Sie zeigte, wie wichtig der traditionelle Beruf "Schneider/in" sein kann, "dass es auch anders geht in unserer Konsumgesellschaft". Durch die zwei aufeinanderfolgenden Modenschauen mit jeweils 300 Gästen führte Isabelle Adjadi. Im Foyer gab es eine Ausstellung zum Entstehungsprozess des Projekts sowie Produkte zum Thema. ost
Mannheimer Morgen
25. März 2009
Nationaltheater: Tariferhöhung leichter auffangen
Land zahlt mehr Geld
Das Nationaltheater kann sich über eine zusätzliche Finanzspritze von 634 900 Euro für das laufende Jahr aus dem Landeshaushalt freuen. Das hat der Stuttgarter Landtag beschlossen. Damit wolle man sich, so die beiden Mannheimer SPD-Abgeordneten Helen Heberer und Dr. Frank Mentrup, an den gestiegenen Kosten aus den Tarifverhandlungen beteiligen. Mentrup, zuständiger Berichterstatter im Finanzausschuss, sagt, dies sei "nicht zuletzt den engagierten Bemühungen meiner Kollegin Heberer als kulturpolitischer Sprecherin zu verdanken".
Fernziel Landesbühne?
"Durch das Einfrieren des Landeszuschusses und die Erhöhung aufseiten der Stadt bei den letzten Etatberatungen stimmte das Verhältnis zwischen beiden Zuschussgebern schon lange nicht mehr", erklärte Heberer. Sie habe zumindest versuchen wollen, dem Theater zu helfen, damit es die Tariferhöhungen leichter auffangen könne. Ihr "Fernziel", so Heberer, sei aber, dass das Nationaltheater "einen Zuschuss bekommt wie eine Landesbühne". Dies könne man aber "nur langsam und vorsichtig angehen", meinte sie.
"Das ist ein Einsatz, der uns unheimlich freut", sagte Generalintendantin Regula Gerber dazu. Direkte Informationen zur Zuschusserhöhung lägen ihr aber noch nicht vor. "Wenn sich der Betrag wirklich bestätigt, würde er uns enorm helfen, die Mehrkosten der Tariferhöhung abzudecken", erklärte sie. Leider bestünde sonst die Gefahr, dass die zusätzlichen Ausgaben für Löhne und Gehälter "den geringen Betrag, den wir für die Kunst haben, immer mehr auffressen", so Gerber. pwr
Mannheimer Morgen
25. März 2009
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen
14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
Schließung deutscher Goethe-Institute in Russland ist großer Fehler Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Seit dem 13.09.2026 schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung als schweren Rückschlag für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch. Die Institute stärken die Verbindungen zwischen Deutschland und der russischen Zivilgesellschaft über Regierungen hinaus. „Die Schließung der… Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland weiterlesen
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