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Heberer kritisiert Untätigkeit der Landesregierung

Sternwarte: Heberer kritisiert Untätigkeit der Landesregierung

Land will die Stadt Mannheim nicht bei der Sanierung unterstützen

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer zeigt sich enttäuscht vom Unwillen der Landesregierung, die Stadt Mannheim bei der dringend notwendigen Sanierung der Sternwarte zu unterstützen.

Darüber hinaus zweifelt Heberer an der Ernsthaftigkeit der Frage der Landesregie­rung, ob es sich bei der Sternwarte tatsächlich um ein wissenschaftshistorisches Ge­bäude handle, da die Räume im Turm ja derzeit als Ateliers vermietet und genutzt seien. „Aufgrund der gegenwärtigen Nutzung einem Gebäude seine historische Be­deutung abzusprechen, halte ich für zynisch“, so Heberer. „Damit will sich die Lan­desregierung nur aus der Verantwortung für den Erhalt des Baues stehlen.“ So heißt es in der Antwort dann auch recht lapidar: „Die Erhaltung der Bausubstanz ist Sache der Stadt Mannheim.“

Das sei auch vor dem Hintergrund, dass die Dauer des Erbbaurechtes der Stadt Mannheim 2021 ausläuft und die Sternwarte wieder in den Besitz des Landes über­gehe nicht akzeptabel, so Heberer.

Gerade wegen dieser ernüchternden Antwort der Landesregierung unterstützt Heberer die Initiative des Vereins Stadtbild e.V., der die Sanierung der Sternwarte zu seinem nächsten großen Projekt erklärt hat.

Heberer hat sich dabei vorgenommen, einerseits bei der Landesregierung nicht locker zu lassen andererseits aber auch die Stadt nochmals auf den Sanierungsstau bei der Sternwarte hinzuweisen. „Nur gemeinsam können wir hier etwas erreichen“, ist sich Heberer sicher. „Wenn der öffentliche Druck groß genug ist, müssen Stadt und Land gemeinsam handeln, um zunehmende Schäden zu vermeiden“, so Heberer.

Anhörung Neuregelung der Flugsicherung mit Experten im Verkehrsausschuss

Neuregelung betrifft die Flugsicherung durch die Schweizer Skyguide

Plenum aktuell:"Die Regierung hat die Vorbereitungen auf das G8 und den doppelten Abi-Jahrgang 2012 in den Sand gesetzt"

Kurzinfo zu TOP9: Situation der Gymnasien in Baden-Württemberg Rede von Norbert Zeller, Vorsitzender des Schulausschusses

Die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern sowie die Lehrkräfte an den Gymnasien litten weiterhin an der unausgegorenen Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Baden-Württemberg, sagte der Schulexperte der SPD-Fraktion, Norbert Zeller: "Kultusminister Rau darf die Situation im G8 nicht länger schön reden und den Schulen den Schwarzen Peter bei den Umsetzungsproblemen in die Schuhe schieben." Zeller forderte, künftig Anträge von Schulen, die innerhalb des G8 auch einen G9-Zug anbieten wollten, zu genehmigen. Beispiel wäre das Gymnasium in Mosbach. "Wir wollen, dass die Eltern Wahlfreiheit zwischen G8 und G8 plus haben."

Veranstaltungsankündigung: „Wie viel Kirche braucht der Staat ?“

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer lädt zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Wie viel Kirche braucht der Staat?“ ein, die am 07. Mai um 19 Uhr im Konfirmandensaal der Christuskirche stattfinden wird.

Als Podiumsgäste sind die beiden Mannheimer Dekan, Dekan Günter Eitenmüller und Stadtdekan Karl Jung geladen und außerdem wird der kirchenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Ingo Rust anwesend sein.

In der Diskussion um das Verhältnis von Staat und Kirche soll es um Fragen gehen wie: Brauchen wir eine Kirchensteuer? Soll an den Schulen Religions- oder Ethikunterricht erteilt werden? Wenn das Kruzifix erlaubt ist, wie verhält es sich dann mit dem Kopftuch? Brauchen wir im Sozialbereich mehr oder weniger kirchliche Einrichtungen? Brauchen wir in unserem Land einen neuen Wertekonsens? Wie sollen oder dürfen die Kirchen in diese Diskussion eingreifen?
Einzeldiskussionen helfen hier oft nicht weiter – die Themen müssen im Zusammenhang betrachtet werden.

Über das Verhältnis von Staat und Kirche aus Sicht des Staates wird der kirchenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Ingo Rust MdL ins Thema einführen. Er ist Vorsitzender des Kirchengemeinderates in Abstatt und Vorsitzender der Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Marbach. Seit 2007 ist er Mitglied im Aufsichtsrat des Evangelischen Diakoniewerks Schwäbisch Hall.

Der Schwerpunkt wird auf der anschließenden Diskussion liegen, bei der sich die Zuhörer in das Thema einbringen können. Dabei soll mit dieser Veranstaltung nicht nur ein interessanter und anregender Meinungsaustausch initiiert werden, sondern auch nach Richtungsvorschlägen oder Initiativen gesucht werden, durch die weitere Schritte gemeinsam gegangen werden können.

Über die Anwesenheit der Presse auf dieser Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.

Heberer: Berufliche Gymnasien stärken

Diskussionsforum der SPD-Landtagsfraktion am 9. Mai

Der doppelte Abiturjahrgang wirft seine Schatten voraus. Im Schuljahr 2009/10 werden neben den Absolventen aus Realschulen/Werkrealschulen und Berufsfachschulen sowohl die Schüler der G8- als auch die Schüler der G9-Züge der allgemeinbildenden Gymnasien die Möglichkeit zu einem Wechsel an ein berufliches Gymnasium haben. Für das kommende Schuljahr haben sich bislang 27.000 Schülerinnen und Schüler für 17.000 Plätze an den Beruflichen Gymnasien beworben.

Heberer: „Obwohl alle Bewerberinnen und Bewerber die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, werden ca. 10.000 Schülerinnen und Schüler bei der Zugangslotterie leer ausgehen.“ Das sei umso dramatischer, als die Entwicklung am Ausbildungsmarkt gleichermassen Schlimmes befürchten lässt. Somit drohe doppeltes Unheil. Die in der heutigen Zeit so wichtige Hochschulreife werde 10.000 lernwilligen Schülerinnen und Schülern von der Landesregierung mit einem Schulterzucken versagt, so Heberer. Folgerichtig erhöht sich dadurch die Nachfrage nach zusätzlichen Lehrstellen und die hohe Anzahl an Jugendlichen, welche keinen Ausbildungsplatz finden, wird sich weiter erhöhen.

Heberer: „Im Lichte des vorherrschenden Fachkräftemangels, der sich in Zukunft noch verstärken wird, ist dieses Vorgehen der Landesregierung so nicht hinnehmbar.“ Kultusminister Rau, CDU müsse daher schnellstens reagieren und ausreichend Lehrkräfte für die beruflichen Schulen gewinnen.

Auf einem Diskussionsforum möchte die SPD-Landtagsfraktion mit interessierten Schülern, Eltern und Lehrern hierüber ins Gespräch kommen.

Was: „Aufstieg durch Bildung – Berufliche Gymnasien stärken“
Wann: Veranstaltung am Samstag, 9. Mai, 10:15 bis 13:15 Uhr
Wo: Plenum, Haus des Landtags, Konrad-Adenauer-Strasse 3, 70173 Stuttgart

Das genaue Programm ist unter http://bildungsaufbruch.bawue.spd.de/ erhältlich.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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