Am Mittwoch stellte ich in der Neckarstadt die aktuelle Bildungspolitik in Baden-Württemberg vor. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des OV Neckarstadt-West gefolgt und diskutierten im Bürgerhaus angeregt und engagiert. Die grün-rote Regierung mit Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer möchte die in unserem Bundesland stark ausgeprägte soziale Selektion im Bildungssystem verringern. Der Ausbau des Ganztagsangebots und Einführung der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg sind erste Maßnahmen, die bereits nach knapp einem Jahr umgesetzt wurden. Besonders bei der Gemeinschaftsschule muss sichergestellt werden, dass das Konzept von der gesamten Lehrerschaft mitgetragen wird. Hier bin ich der Meinung, dass das Interesse an der neuen Schulform das Kultusministerium bestätigt. Denn mit der neuen Schulform verbessern wir die Qualität des Bildungssystems. Die Bemühungen der Regierung stehen allerdings unter sehr schwierigen Vorzeichen. CDU und FDP haben einen Kultushaushalt mit nicht gedeckten Ausgaben von rund 360 Mio. Euro hinterlassen. Unter diesen Bedingungen ist es schon ein Erfolg, dass 2011 und 2012 rund 4000 Lehrerstellen im Bildungssystem erhalten wurden. Die Thema Kindergarten- sowie Grundschulbildung in der Neckarstadt bestimmten dann die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern. Der Gemeinderat ist sich den Schwierigkeiten an dieser Stelle bewusst. Ich begrüße zudem sehr die geplante Veranstaltung des Ortsvereins Neckarstadt–West zu dieser Thematik am 23. August im Cafe Wissenbach.


