"Wettbewerb und Solidarität müssen kein Widerspruch sein!" Unter dieser Überschrift habe ich mich in einem Beitrag der August-Ausgabe der Gesundheitspublikation "Der Gelbe Dienst" mit dem Wettbewerbsgedanken der Gesundheitsreform 2007 auseinandergesetzt.
Insgesamt bin ich überzeugt, dass wir mit dieser Reform ein Fenster für mehr Wettbewerb an der richtigen Stelle geschaffen haben, wie ich in dem Beitrag resümierend festhalte: Es geht nicht länger um einen Wettbewerb um die gesündesten Versicherten, die die geringsten Kosten verursachen. Vielmehr ermöglicht das Reformgesetz einen Wettbewerb zugunsten der Patientinnen und Patienten um die beste Leistung und die beste Versorgung. Damit bleibt unser Gesundheitswesen leistungsfähig, finanzierbar und vor allem solidarisch.
Noch ist es zu früh für eine erste Bewertung, da sich einige der neuen Regelungen erst in der Umsetzung befinden, andere erst in den nächsten Jahren kommen werden. Die vielen unterschiedlichen Vorhaltungen gegen unsere Reform, die die gesamte Bandbreite allfälliger Befürchtungen wiedergaben und zwischen "Staatsmedizin" und "gnadenlosen Wettbewerb" irrlichterten, bewahrheiten sich jedoch nicht.
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