Auf seine Kleine Anfrage, wo und auf welchem Weg die Bundesmittel für das Programm „Soziale Stadt“ über Stuttgart nach Mannheim fließen, hat der Mannheimer Abgeordnete Dr. Frank Mentrup nun eine fristgerechte Antwort aus dem Wirtschaftsministerium erhalten. Fast zeitgleich ergießt sich nun das in Stuttgart geparkte Bundesgeld über das ganze Land. Auch Mannheim profitiert.
„Für solche Projekte die auf jeden Cent angewiesen sind, ist es schwer nachzuvollziehen, warum man sich in Stuttgart mit der Entscheidung zu viel Zeit ließe“, begründet der Abgeordnete seine Anfrage und auch einen persönlichen Brief an den Wirtschaftsminister. Offensichtlich hatte Dr. Mentrup mit seiner Bitte, die Mittelvergabe zu beschleunigen, Erfolg. Zunächst war den Trägern noch der September als Zeitpunkt in Aussicht gestellt worden. 12,01 Mio. Euro aus Berlin und Stuttgart fließen nach der Landesentscheidung insgesamt an die „Sozialen Stadt“-Projekte in Baden-Württemberg, davon nach Mannheim fast 800.000 Euro für die vier Projekte Schönau-Mitte (155.376 Euro), Jungbusch (548.623 Euro), Rainweidenstraße (53.730 Euro) und Durlacher Straße (29.160 Euro). Gefördert werden Stadtteile mit besonderem Integrations- und Entwicklungsbedarf in den Bereichen Beschäftigung, Qualifizierung und Ausbildung, Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Schule und Bildung, Sport, Freizeit, Stadtteilkultur, Integration von Migrantinnen und Migranten, nachbarschaftliches Zusammenleben, Wohnumfeld und öffentlicher Raum, Sicherheit und Kriminalprävention und Image und Öffentlichkeitsarbeit.
Dr. Mentrup: „Ich bin erleichtert, dass diese Maßnahmen nun zum Wohle der Mannheimer Bürgerinnen und Bürger weitergehen und dass vor allem auch den zahlreichen Haupt- und Ehrenamtlichen nicht der Mut genommen wird, längerfristig mit den und für die Menschen vor Ort tätig zu sein“.


