Gemeinsam mit der SPD-Gemeinderatsfraktion hatte der Mannheimer Landtagsabgeordnete und Stadtrat Dr. Boris Weirauch zur Podiumsdiskussion „Dieselfahrverbot – Fluch oder Segen?“ eingeladen. „Die Luftverschmutzung ist nicht nur in Stuttgart ein Problem, auch in Mannheim werden Stickstoffdioxid-Grenzwerte seit Jahren regelwidrig überschritten“, stellte Weirauch im vollbesetzten Café Vogelfrei in der Innenstadt fest. „Es ist fünf vor zwölf – jetzt muss konsequent gehandelt werden“, begründet Weirauch die Dringlichkeit der Diskussion in Mannheim.
Im Rahmen seiner regelmäßigen Wahlkreisbesuche kam der SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Andreas Stoch, in den Kindergarten in der Giengener Lederstraße. Im gemeinsamen Gespräch mit Oberbürgermeister Dieter Henle erklären Leiterin Bärbel Fortenbacher und Pfarrer Dr. Joachim Kummer vom evangelischen Träger dem Abgeordneten die derzeitige Situation und die Pläne für den Neubau.
Der SPD Ortsverein mischt sich ein:
Nach der Veranstaltungsreihe: Sieben Jahrzehnte Frieden am Rhein im Jahre 2017, startet der Ortsverein Achern 2018 eine zweite Reihe dieser Art. Diesmal mit dem Schwerpunkt: Zukunft unserer Arbeit
Die Erwerbsarbeit prägt unser Leben! Sie bestimmt nach wie vor einen wesentlichen Teil unserer Biografie und Existenz. Ist dabei schon alles gelöst? Ist der alte Wert der Gerechtigkeit tatsächlich ergraut? Wir glauben nicht. Denn Menschen gestalten die Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt. Nicht Maschinen produzieren intelligente Lösungen, sondern Menschen schaffen sie durch soziale und menschennahe Politik. Die SPD hat in ihrer langen Geschichte wesentlich eine Kompassfunktion in der Arbeitswelt gehabt. Und Wohlstand und Einkommen stiegen mit diesem Modell einer sozial gerechten Marktwirtschaft.
Darauf wollen wir mit den 5 Veranstaltungen von Februar bis Juni aufmerksam machen. Die Arbeitswelt braucht „Zeit für mehr Gerechtigkeit“. Nach wie vor verdienen Frauen im Schnitt weniger als männliche Kollegen. Nach wie vor sind unfairer Umgang und Benachteiligungen auch in Betrieben und Behörden an der Tagesordnung. Nach wie vor ist der Mindestlohn ein Hungerlohn. Nach wie vor werden Menschen durch Arbeitsbedingungen krank. Die Digitalisierung – sehr populär durch das Schlagwort Industrie 4.0 – ist in aller Munde und wirft neue Fragen am Horizont auf, die den Kompass der Gerechtigkeit alles andere als überflüssig machen. Die alten Fixsterne der Arbeitnehmerinteressen müssen in neue Navigationssysteme transformiert werden. Denn
* Ungeregelte Beschäftigungsverhältnisse werden zunehmen.
* Überwachung und Datenfluten machen den Mitarbeiter gläsern. Arbeitnehmerrechte müssen auf die Bedürfnisse der digitalen Arbeitswelt zugeschnitten und angepasst werden.
* Nicht nur betriebliche, sondern auch die kommunalen Lebensräume werden sich verändern: Wie sieht beispielsweise die Zukunft des Einzelhandels oder einer Innenstadtstruktur aus in einer Gesellschaft, die zunehmend via Knopfdruck rund um die Uhr Waren ordert und kauft?
Die Reihe will - nein kann – keine fertigen Antworten geben. Sie kann aber Fragen bewusst machen, die gelöst werden müssen.
Unser Parteivorstand hat uns in den letzten Tagen einiges abverlangt.
Aus Hohberger Sicht wird die Entscheidung für oder gegen die Groko spannend!
Heiss wurde um die Inhalte des Koalitionsvertrags diskutiert. Das alles macht aber die Entscheidung für oder gegen die Groko nicht einfacher.
Warum haben die Wähler unsere Inhalte nicht wahrgenommen? Könnten wir das in Zukunft in einer neuen Groko besser machen?
Trotz aller Unterschiedlichkeiten war die Diskusison fair und man respektiert die Sicht des jeweils anders Denkenden.
Schließlich gaben die Anwesenden noch ihren Tipp für den Ausgang der Mitgliederbefragung ab. Bei der Mitgliederversammlung im März werden wir dann sehen, wer hier am besten die Glaskugel lesen konnte.
OV Vorsitzende Helga Pfahler appellierte an die Mitglieder, diese Entscheidung dann auch zu akzeptieren und gemeinsam dann weiter voran zu gehen.
„Der Verzicht von Martin Schulz auf ein Regierungsamt ist die einzig richtige Entscheidung. Die SPD hat, auch dank Martin Schulz, wichtige inhaltliche Forderungen im Koalitionsvertrag durchsetzen können. Die Ressorts, die von der SPD zu besetzen sind, schaffen erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten. Mit diesen Argumenten können wir guten Gewissens vor die Mitglieder treten. Ohne den Verzicht von Martin Schulz wäre die gesamte Diskussion um den Regierungseintritt von dieser Personalie überlagert worden.“
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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