Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Interessierte,
ausgehend von der Einsicht, dass sich viele Ergebnisse der (empirischen) Wissenschaften nicht replizieren lassen, hat sich in den vergangenen Jahren in der Wissenschaft die Praxis verbreitet, den Forschungsprozess von Anfang an und in allen Schritten und Bestandteilen transparent und offen zugänglich zu gestalten. Grundlegendes Ziel ist es dabei, den Forschungsprozess und den Zugang zu seinen Erzeugnissen gerechter, gleicher und freier zu gestalten. Diese wissenschaftlichen Praktiken und damit einhergehende Reformbestrebungen werden allgemein unter dem Sammelbegriff „Open Science“ gefasst. Darunter fallen etwa öffentliche Abruf- und Einsehbarkeit von Forschungsplänen (Open Data) oder die Praxis, Studienergebnisse nach der Veröffentlichung jedem frei zugänglich zu machen (Open Access Publishing).
„Der Druck auf die Schulen wird im kommenden Schuljahr weiter steigen“, sagt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, zur Pressekonferenz des Philologenverbands Baden-Württemberg: „Lehrkräftemangel, massiver Unterrichtsausfall und eine schon zu Beginn des Schuljahres aufgebrauchte Reserve für Krankheitsvertretungen werden auch dieses Jahr zu erheblichen Belastungen in allen Schularten führen. Wie unter solchen Bedingungen auch noch Lernlücken aus der Pandemie geschlossen werden sollen, ist mir ein Rätsel. Die Landesregierung hat über Jahre versäumt, was wir von der SPD wieder und wieder gefordert haben: Krankheitsvertretungsreserven entsprechend ausbauen und mehr multiprofessionelle Teams an unseren Schulen etablieren.“
Wie vom BLV, der HWK Stuttgart und der IHK Stuttgart auf der heutigen Pressekonferenz vorgetragen, sieht auch der bildungspolitische Sprecher und Sprecher für Aus- und Weiterbildung der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, die berufliche Orientierung als wichtige Aufgabe für die Schulen an: „Wir begrüßen ausdrücklich den Vorschlag zur Einrichtung eines landesweiten runden Tischs zur Berufsorientierung, bei dem gemeinsam konkrete Konzepte erarbeitet werden können. Bei diesem würden wir auch ausdrücklich für unsere aktuelle Gesetzesinitiative werben, Gymnasien als Bildungsziel neben der Studienfähigkeit auch verbindlich die Vorbereitung zur beruflichen Ausbildung vorzugeben. Wir müssen die berufliche Orientierung an allen Schulen nachhaltig stärken. Leider hat es die Landesregierung in den vergangenen Jahren versäumt, die Berufsorientierung an den Schulen zu gewährleisten. Vor allem während der Corona-Pandemie konnten zudem Praktika und Kooperationen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht stattfinden. In der Folge scheint es bei vielen jungen Menschen Unsicherheiten zu geben, wie es für sie nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Und die Landesregierung lässt großen Ankündigungen bisher leider nur kleine Taten folgen. Echter Handlungswille sieht jedenfalls anders aus.“ Deshalb hat die SPD-Landtagsfraktion einen Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes eingebracht.
Stefan Fulst-Blei: „Frau Schoppers schlechter Witz: Statt 4500 Stellen in der Bildung nur 700“
Katrin Steinhülb-Joos: „Die Bemühungen der Landesregierung kann man nur unzureichend nennen“
Mit Verständnis reagiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, auf die in der heutigen Pressekonferenz gestellten Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW: „Und täglich grüßt das Murmeltier. Ein neues Schuljahr beginnt, und schon jetzt ist klar, dass aufgrund des Lehrkräftemangels schulartübergreifend ein massiver Unterrichtsausfall droht. Jetzt rächt sich, dass die Landesregierung nicht schon in den vergangenen Jahren mehr Stellen geschaffen und die Krankheitsvertretungsreserve den Anforderungen entsprechend ausgebaut hat – so wie wir es immer wieder gefordert haben. Wenn schon zum Schulstart zahlreiche Stellen unbesetzt bleiben und die Krankheitsvertretungsreserve aufgebraucht ist, zeigt das die Not an den Schulen. Leidtragende sind nicht nur die Lehrkräfte selbst, die auch dieses Jahr wieder an ihrer Belastungsgrenze und darüber hinaus in Anspruch genommen werden, sondern auch die Schülerinnen und Schüler, die immer noch mit Lernrückständen in Folge der Corona-Pandemie zu kämpfen haben. Die grün-schwarze Landesregierung muss die Alarmsignale aus den Schulen endlich ernst nehmen, denn die Herausforderungen für das kommende Schuljahr sind enorm.“
Dr. Stefan Fulst-Blei MdL, SPD-Fraktionsvize und Sprecher für Aus- und Weiterbildung, hat volles Verständnis für die Initiative aus dem Handwerk: „Die Landesregierung scheint den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen zu haben und lässt das Handwerk mit seinen Sorgen allein. Angesichts der offensichtlichen Probleme bei der Berufsorientierung an Schulen einfach auf bestehende Maßnahmen zu verweisen, ist angesichts der stark gesunkenen Ausbildungszahlen schlicht ignorant. Auch die SPD-Landtagsfraktion verlangt eine Stärkung der beruflichen Orientierung und hat hierzu beispielsweise verbindliche „Ausbildungstage“ an allen weiterführenden Schulen im Land gefordert, was in der Zielrichtung exakt dem Vorschlag des Handwerks entspricht.“
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de