Zufallsfoto

MdL Gunter Kaufmann (SPD) besucht Rastatter August-Renner-Realschule

Veröffentlicht am 20.12.2010 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20. Dezember 2010

Schulleiter der August-Renner-Realschule Rastatt sieht seine Schule gut aufgestellt

Der Rektor der Rastatter August-Renner-Realschule, Wolfgang Noller, erhielt dieser Tage Besuch vom SPD-Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann. Hierbei konnte Rektor Wolfgang Noller dem Rastatter Kommunalpolitiker ein gut bestelltes Feld aufzeigen.

Die Zahl seiner Schüler und Schülerinnen sei in den letzten Jahren relativ konstant geblieben und liege derzeit bei rund 900, berichtete der Schulleiter. Das Lehrekollegium sei zufriedenstellend besetzt, so dass es kaum Fehlstunden gäbe. Sollte dies doch einmal eintreten, so sei die Vertretung optimal geregelt, insbesondere würden die Hauptfächer der Abschlussklassen durch Stundenausfälle nicht beeinträchtigt.

Rund 60 Prozent seiner Schüler, die die Mittlere Reife erfolgreich abgeschlossen haben, wechseln in ein berufliches Gymnasium oder an ein Berufskolleg. Negative Rückmeldungen von Schülern, die in ein berufliches Gymnasium wechselten, seien nicht bekannt, so Rektor Noller. Dies zeigt, dass die schulischen Leistungen der Abschlussklassen der August-Renner-Realschule den Ansprüchen im beruflichen Gymnasium entsprechen.

Leider, so der SPD-Abgeordnete Gunter Kaufmann, kommen an den beruflichen Gymnasien jedoch nicht alle Bewerber aus den Realschulen zum Zuge, obwohl sie den dafür notwendigen Notenschnitt in den Hauptfächern erreicht haben. Seit vielen Jahren verspricht die Landesregierung, dass in Baden-Württemberg „kein schulischer Abschluss ohne Anschlussmöglichkeit“ sein soll, so Gunter Kaufmann.

Dies ist allerdings für viele Realschüler, die nach der 10. Klasse auf ein berufliches Gymnasium wechseln wollen, oft ein leeres Versprechen. Es erhalten bereits seit Jahren Tausende der Bewerber keinen Platz an einer derartigen Einrichtung. „Die Landesregierung wirbt einerseits für ihre Realschulen mit dem Hinweis auf gute schulische Anschlussmöglichkeiten, stellt aber andererseits viel zu wenige Plätze an den beruflichen Gymnasien zur Verfügung“, so der SPD-Parlamentarier.

Um das Problem zu lösen, fordert die SPD-Landtagsfraktion einen Gesetzentwurf mit einem Rechtsanspruch. In diesem Anspruch waren sich der SPD-Politiker sowie der Realschulrektor Wolfgang Noller einig, der künftig allen zugangsberechtigten Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss einen Zugang auf einen Platz an einem beruflichen Gymnasium garantieren soll. „Wir wollen damit erreichen, dass die Landesregierung die Zahl der Klassen an den beruflichen Gymnasien (fünf im Landkreis Rastatt) deutlich erhöht und daneben auch ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellt“.

Gunter Kaufmann hofft, dass die körbeweise Unterschriften von Schülern, Eltern und Lehrern im Kultusministerium des Landes endlich auf Gehör stoßen und den Schülern und Schülerinnen, die schulische Ausbildung garantieren und zukommen lassen, die ihnen zusteht.

Homepage Gunter Kaufmann

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de