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Mannheimer Morgen: Sparpläne zu Lasten von Mannheim

Veröffentlicht am 22.07.2013 in Presseecho

Musikhochschule: Abbau von 300 Studienplätzen geplant
Sparpläne zu Lasten von Mannheim

Von unseren Redaktionsmitgliedern P. Reinhardt und T. Schmidhuber

Stuttgart/Mannheim. An der Musikhochschule Mannheim sollen 300 Studienplätze entfallen. Dies sieht ein Sparkonzept vor, das die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) gestern vorstellte. Als Ausgleich soll die Popakademie mit ihren 291 Ausbildungsplätzen unter das Dach der Hochschule schlüpfen. "Ich glaube, dass wir so einen Leuchtturm mit bundesweiter Ausstrahlung aufbauen", sagte die Grünen-Politikerin.

Der Kapazitätsabbau ist Teil einer Neuordnung der fünf Musikhochschulen im Südwesten, die jährliche Einsparungen von vier Millionen Euro bringen soll. Laut Bauer könnte der Betrag steigen, wenn sich die grün-rote Landesregierung zur Erhebung von Gebühren bei Studenten aus Nicht-EU-Staaten entschließt. Sie lasse eine Studie erstellen, ob dies rechtlich möglich sei.

Insgesamt sieht das von einer Expertengruppe auf den Weg gebrachte Konzept den Abbau von 500 Studienplätzen vor. Während die Standorte Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart als "Voll-Musikhochschulen" im bisherigen Umfang erhalten werden sollen, müsste neben Mannheim der Standort Trossingen 200 seiner 470 Studienplätze abgeben.

Hochschule verlangt Korrektur

Die von den Kürzungen betroffenen Hochschulen lehnen Bauers Pläne ab. Rudolf Meister, der Rektor der Mannheimer Musikhochschule, kann sich die Hochschule nicht ohne Orchester und ohne Schulmusik vorstellen.

Helen Heberer, die Mannheimer SPD-Abgeordnete und Vorsitzende im Wissenschaftsausschuss, sieht noch Diskussionsbedarf. Die Ausbildung von Musiklehrern müsse in Mannheim bleiben, auch die Orchesterarbeit könne nicht komplett aufgegeben werden. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz ärgert sich darüber, dass die Mannheimer Musikhochschule die "Hauptlast des Studienplatzabbaus" trägt. Beide sehen in der Bildung eines Profils mit Pop, Jazz und Tanz aber durchaus auch Chancen.

Donnerstag, 18.07.2013

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