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Kultusministerium: „Entspannung der Lehrerversorgung an Carl-Benz-Schule kommt erst zum nächsten Schuljahr“

Veröffentlicht am 11.06.2008 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 11. Juni 2008

MdL Gunter Kaufmann sieht Einstellungschancen nach Intervention beim Kultusminister

Nicht locker lässt der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, in seinem Engagement für eine bessere Unterrichtsversorgung an der Carl-Benz-Schule in Gaggenau.

An der Berufsschule in der Murgstadt waren zum Schuljahr 2006/2007 sieben Lehrkräfte altersbedingt ausgeschieden, die bislang nicht in gleichem Umfang ersetzt wurden.

Aufgrund dessen konnten im Bereich Fertigungstechnik im laufenden Schuljahr 75 Deputatsstunden nicht unterrichtet werden. Hinzu kommt, dass auch im Bereich KfZ-Technik mit 20 Stunden fast ein weiteres ganzes Deputat nicht besetzt ist.

Diesen Umstand hat der SPD-Parlamentarier im April dieses Jahres nochmals zum Anlass genommen, erneut an Kultusminister Helmut Rau (CDU) zu schreiben. Die Antwort des Ministers, die inzwischen vorliegt, berechtigt zu vorsichtigem Optimismus. So habe der Kultusminister in seinem Schreiben explizit bestätigt, dass dem zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe der „dringende Bedarf“ im Bereich Fertigungstechnik „bekannt“ sei, eine Entspannung allerdings erst im kommenden Schuljahr zu erwarten sei.

Gunter Kaufmann hat die Problematik der Lehrerversorgung auch nochmal auf der letzten Schulausschusssitzung im Stuttgarter Landtag angesprochen. Ein entsprechender Antrag des SPD-Abgeordneten lag dem Gremium vor. Mittlerweile sind an der Carl-Benz-Schule mehrere Bewerbungen von Lehrkräften eingegangen und das Besetzungsverfahren läuft. Zusätzlich zeichnet sich nach Aussagen von Minister Rau ab, dass auch eine Versetzungsbewerbung realisiert werden kann. „Dies lässt eine Entspannung der Lehrerversorgung im Bereich Fertigungstechnik zum kommenden Schuljahr erwarten“, so Kultusminister Rau in dem Schreiben an Gunter Kaufmann.

Das Ministerium habe, so der SPD-Parlamentarier mal wieder nach der Devise verfahren „Problem erkannt, Gefahr aber nicht gebannt“. Bereits im Oktober letzten Jahres wurde durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der Daimler AG das Werk Rastatt und die örtliche IG Metall auf diese schwierige Unterrichtssituation hingewiesen. Gunter Kaufmann hatte sich bereits damals an das Ministerium gewandt.

Wenig erfreulich sei, so der SPD-Parlamentarier, die Antwort des Kultusministeriums auf die Bewerbersituation an den Berufkollegs und den beruflichen Gymnasien. Auch hier habe ihm Kultusminister Rau den starken Bewerberüberhang im Frühjahr bestätigt, allerdings ohne auch hier entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet zu haben, moniert Gunter Kaufmann. Anstatt daran zu arbeiten, bisher nicht untergekommene Bewerber schulnah unterzubringen, heiße es wörtlich im Antwortschreiben des Ministerium: „Eine generelle Zusage an alle Bewerberinnen und Bewerber für einen Platz an der gewünschten beruflichen Vollzeitschule wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein falsches Signal“.

Homepage Gunter Kaufmann

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