Zufallsfoto

Daniel Born und SPD in der Region setzen sich für Einführung des 365-Euro-Tickets ein

Veröffentlicht am 30.03.2020 in Wahlkreis

Bei einer Versammlung führender SPD-Kommunalpolitiker aus dem Landtagswahlkreis Schwetzingen auf Einladung des Wahlkreisabgeordneten Daniel Born wurde im Brühler Burgkeller über die Notwendigkeit einer Förderung des ÖPNV gesprochen und die Einführung eines 365-Euro-Tickets grundsätzlich befürwortet.

Brühl. Allerdings sei eine wichtige Voraussetzung, dass die ÖPNV Taktung verbessert und mehr Direktverbindungen, etwa nach Heidelberg, geschaffen werden.

Der Brühler SPD-Vorsitzende Selcuk Gök begrüßte die Runde und stellte die Bedeutung der Mobilitätswende in den Mittelpunkt: „Wir sind eine vernetzte Region. Mobilitätswende bedeutet darum, den ÖPNV zu stärken.“ so der Gemeinderat.

Der Brühler Bürgermeister und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Ralf Göck, berichtete, dass die Kreistagsfraktion die Einführung des Tickets sorgsam geprüft habe, aber zu dem Schluss gekommen ist, dass es zunächst darum gehe, den Öffentlichen Nahverkehr qualitativ zu stärken, bevor über die Einführung eines solchen Jahrestickets zu reden sei, das im Übrigen ohne die Unterstützung durch die Landesregierung überhaupt nicht zu finanzieren sei.

Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born hielt dennoch fest, „dass das landesweite 365-Euro-Ticket kommen muss. Die Lösung muss verbundübergreifend sein und vom Land mitfinanziert werden“.

Für problematisch hielten beide die Haltung der Grünen, die nicht wie eine landesweit agierende Partei handle, sondern im Kreis und der Region Anträge stelle, die von der grün-schwarzen Landesregierung konterkariert werden. Dabei ging die Runde konkret auf den SPD-Antrag im Landtag ein, ein landesweites 365-Euro-Ticket einzuführen, welches von der grün-schwarzen Mehrheit im Parlament verhindert worden war.

„Wenn man das hört, fragt man sich, an wen man sich wenden soll, wenn man die Position der Grünen in der Frage erfahren möchte“, formulierte der anwesende Egzon Fejzaj aus Eppelheim einen Kritikpunkt, der die neugegründeten Jusos im Bereich rund um Schwetzingen ärgert, deren stellvertretender Vorsitzender Fejzaj ist.

Born formulierte, „ein handelnder und verantwortungsvoller Staat in Zeiten des Wandels ist nötig, um in allen Bereichen Verbesserungen zu erreichen. Wie in so vielen Bereichen ist auch im Bereich der Mobilitätswende, zu der die Einführung des 365-Euro-Tickets ebenso gehört wie ein Ausbau der Angebote und eine Ertüchtigung stillgelegter Strecken, Solidarität der Schlüssel zum Erfolg. Man darf niemanden überfordern und muss dabei den Klimawandel im Blick behalten.

Sinnvolle Mobilitätsangebote für alle Menschen jeden Alters sind für den Zusammenhalt der Gesellschaft von großer Bedeutung.“ fasste Born abschließend zusammen und bedankte sich beim gastgebenden SPD-Ortsverein Brühl-Rohrhof und dessen Vorsitzendem, Selcuk Gök, für die gute Veranstaltung.

Homepage Daniel Born

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de