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Bereitet die Schule auf das Leben vor?

Veröffentlicht am 27.04.2009 in Presse im Wahlkreis

Landtagsabgeordneter Dr. Mentrup diskutiert mit Auszubildenden und Experten

Eine Altschuld aus dem vergangenen Jahr trug der Mannheimer Landtags-abgeordnete Dr. Frank Mentrup in diesen Tagen ab, als er dem Arbeitsför-derungsbetrieb BIOTOPIA in der Neckarstadt einen Besuch abstattete. Die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Einrichtung Dr. Ulrike Freundlieb hat-te den Abgeordneten im Rahmen der Aktion „Rent a MdL“ „gebucht“. Ter-mingründe verhinderten eine rasche Erfüllung des Besuchswunsches, aber nun nahm sich der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion gleich einen ganzen Vormittag Zeit, um mit Auszubildenden und Ausbildern zu diskutieren, von ihren Sorgen und Erfahrungen zu hören. Im Mittelpunkt stand das Thema und gleichzeitig die Frage: was taugt die schulische Be-rufsvorbereitung junger Menschen heute? Hierzu hatte sich viel Sachvers-tand versammelt. Sechs junge Menschen, die, nach in der Regel mehreren vergeblichen Versuchen, im Anschluss an die Schule auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, bei BIOTOPIA eine Ausbildungsstelle gefunden hatten, be-richteten als Experten in eigener Sache.

Auf großes Interesse stießen beim Abgeordneten auch die neuen innovati-ven Konzepte, die die BIOTOPIA-Fachleute für eine effektive und effiziente Berufsvorbereitung in den Schulen vorstellten. „Bislang sind wir so eine Art „Reparaturbetrieb“, der die Schulabgänger im Anschluss an die Schule für eine Berufsausbildung fit macht“, erklärte Dr. Freundlieb. „Allerdings wäre es sehr viel sinnvoller, junge Menschen bereits in den Schulen besser auf die Berufswahl vorzubereiten und sie ausbildungsfähig auf den Arbeitsmarkt zu entlassen, als die Voraussetzungen dafür erst hinterher zu schaffen.“

Die Berichte der jungen Frau und der fünf jungen Männer illustrierten das Dilemma aufs Beste. Im Schnitt hatten alle zwei Jahre auf dem Weg in die Ausbildung „verloren“, weil eine zielgerichtete Information oder individuelle Förderung fehlten. Dieses Problem will die SPD verschärft angehen. Dr. Mentrup: „Wir wollen den Übergang von der Schule in den Beruf verbessern, das Parken junger Menschen in Maßnahmen, das sie nicht weiterbringt, ab-schaffen und allen Schulabgängern eine Perspektive geben.“ Nach seiner Auffassung sollten alle mindestens 10 Jahre die Schule besuchen und dies möglichst lange gemeinsam. Und die Berufsvorbereitung sollte in der Schule stattfinden. Den Trägern der Jugendberufshilfe wie BIOTOPIA käme die Aufgabe zu, die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf zu begleiten und passgenaue Hilfen bereit zu stellen. „Vorsorge statt Nachsorge – auch hier gibt das Sinn“ so Mentrup. „So wie es jetzt läuft, ge-hen zu viele Talente verloren, junge Menschen erfahren Frustrationen, die nicht sein müssten, wenn das System effizienter wäre.“

Welch gute Arbeit BIOTOPIA Leistet, wenn es darum geht, Jugendlichen ei-ne Chance zu geben und für den Arbeitsmarkt fit zu machen, darüber infor-mierte sich der Abgeordnete bei anschließenden Besuchen vor Ort: im Stadtheim der Naturfreunde, wo Teilnehmer des Berufsvorbereitungskurses Malerarbeiten ausführen, und in der Fahrradstation am Hauptbahnhof, wo derzeit eine junge Frau und vier junge Männer das Handwerk als Zweiradmechaniker erlernen.

Mehr Infos zu BIOTOPIA

Homepage Dr. Frank Mentrup MdL

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