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Wolfsheck Forbach: „Der Zahltag im Dezember muss gefahren werden!“

Veröffentlicht am 18.12.2007 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2007
MdL Gunter Kaufmann (SPD) in Sorge um die Belegschaft der Forbacher Firma Wolfsheck

Auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, fand vor einigen Tagen im Rathaus von Forbach ein Gespräch mit Bürgermeister Kuno Kußmann sowie den Betriebsräten Michael Spissinger und Armin Merkel der Wolfsheck-Betriebsgesellschaft statt. Anlass ist die unübersichtliche, kaum nachvollziehbare und alles andere als klare Situation bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse des Werkes Wolfsheck in Forbach-Langenbrand.

Durch die Zerschlagung der Firma in einzelne Gesellschaften bestand und besteht seitens der Betriebsräte und des Bürgermeisters weiterhin Unklarheit darüber, wer letzten Endes für die Zahlung der Gehälter zuständig ist oder ob überhaupt die Dezemberlöhne noch zur Auszahlung gelangen. „Es stellt sich hier die Frage, ob von einer seriösen Unternehmensführung überhaupt noch gesprochen werden kann, besonders wenn man die letzten Presseberichte über die Vorgehensweise der Betriebsleitung verfolgt“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Gunter Kaufmann gegenüber den Gesprächsteilnehmern.

Mit Befremden musste Gunter Kaufmann zur Kenntnis nehmen, dass die Wolfsheck-Betriebs-gesellschaft durch Verkauf an die „Baustudio-West“ quasi vermögenslos gemacht wurde, da diese nur über ein Stammkapital von 25.000 Euro verfügt, wie Betriebsrat Armin Merkel mitteilte. Für den SPD-Landtagsabgeordneten drängte sich der Eindruck auf, dass durch gezielte Vermögensverschiebungen den Arbeitnehmern zustehende Ansprüche und Beschäftigungsgarantien obsolet gemacht werden sollen.

Es bestand übereinstimmend kein Verständnis der Anwesenden, die Beschäftigten des Papierwerkes in Unsicherheit zu lassen, ob sie das ihnen zustehende Entgelt für den Monat Dezember erhalten oder nicht. Bis Freitag, den 21. Dezember soll hierüber entschieden sein. „Der Zahltag muss gefahren werden“, so Gunter Kaufmann, für eine andere Lösung könne er nur sein Unverständnis zum Ausdruck bringen. „Dort wo Vertragsverhältnisse mit den Arbeitnehmern bestehen, muss unter Berücksichtigung der gesetzlichen Kündigungsfristen ein faires Angebot der Betriebsleitung vorgelegt werden, wovon die Öffentlichkeit bisher auch ausgegangen ist“, so Michael Spissinger und Armin Merkel gegenüber Gunter Kaufmann und Bürgermeister Kuno Kußmann.

Nicht nur in Anbetracht des bevorstehenden Weihnachtsfestes hofft Gunter Kaufmann als auch Bürgermeister Kuno Kußmann und die Vertreter des Betriebsrates auf ein Einlenken der Betriebsleitung und auf Zahlung der Dezemberlöhne sowie eine sozialverträgliche Lösung des Gesamtproblems für die Zukunft.

Homepage Gunter Kaufmann

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