Weltfrauentag - Ein Leben für die Gleichberechtigung

Veröffentlicht am 07.03.2020 in Aktuelles

In Gengenbach ist das Gymnasium nach der Politikerin und Frauenrechtlerin benannt

Der Weltfrauentag am 8. März 2020 hat für die SPD in Gengenbach dieses Jahr eine besondere Bedeutung. Wesentlichen Anteil daran hat Marta Schanzenbach.

Die Ehrenbürgerin Marta Schanzenbach (*7.2.1907 in Gengenbach, † 3.6.1997 in Offenburg) war von 1958 bis 1966 Vorsitzendes des SPD-Bundesfrauenausschusses. Dies zusätzlich zu ihren Funktionen im Bundesvorstand und Präsidium der Partei sowie im Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Zeit ihres Lebens setzte sie sich für Gleichberechtigung und Frauenrechte ein.

Dabei war eines ihrer Hauptanliegen, dass Frauen aufgrund von Ehe, Familie oder fehlende Finanzmittel nicht auf eine Ausbildung verzichten mussten. Deshalb entwickelte sie unter anderem das BAFöG maßgeblich mit. Der SPD Ortsverein, der dieses Jahr sein 120jähriges begeht, wird im Rahmen seiner kommenden Feierlichkeiten die SPD-Politikerin gesondert ehren.

Die deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlug am 27. August 1910 die Einführung eines internationalen Frauentages vor. An diesem sollten sich Frauen für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen sowie für ein Frauenwahlrecht und gegen Diskriminierung einsetzen. Für Marta Schanzenbach war Clara Zetkin ein Vorbild.

 

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

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